Das Wort „Fuge“ soll zu einem vertieften Verständnis des Glaubens helfen. Einerseits ist die Fuge ein Zwischenraum, die Fugen bei den Kacheln im Badezimmer etwa. Die Fuge schafft „Spiel“. Dann ist die „Fuge“ auch eine musikalische Form, lateinisch fuga = Flucht, weil in der Fuge wie in einem Kanon die Stimmen rasch aufeinanderfolgen. So wird die Fuge musikalisch sogar caccia (Jagd) genannt. Diese stellt uns die Frage, wem und was wir in der Fastenzeit nachjagen und eben nicht nachjagen wollen. Beide Wortbedeutungen von Fuge können Brücken zur Nachfolge Christi schlagen. Dazu wird die Matthäuspassion vom Ölberggarten über die Gefangennahme, das Verhör vor dem Hohen Rat bis zur Verleugnung des Petrus meditativ abgeschritten.
Begleitheft
Ein Begleitheft für die Tage vom Zweiten Fastensonntag (01.03.2026) bis zum Ostersonntag (05.04.2026) mit Impulsen für jeden Tag wird kostenlos per Post oder per Mail im PDF-Format zugeschickt. Zusätzlich gibt es drei hybride Online-Vorträge mit Telefonmöglichkeit oder Präsenzteilnahme. Anforderung des Begleitheftes über das Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de
Vorträge zum geistlichen Weg
HYBRID (vor Ort und online übertragen)
Sonntag, 15.03.2026, 15.00 Uhr Kaffee und Kuchen, 15.30 Uhr Vortrag,
Cursillohaus St. Jakobus, Kapellenberg 58, Oberdischingen
Vita et imitatio Christi
Was die Lieblingsbücher des Ignatius über die Nachfolge Christi lehren
Zum Glück gab es auf Schloss Loyola keine Ritterromane, als Ignatius schwer verletzt auf dem Krankenbett nach Unterhaltungsliteratur ersuchte. Es gab in der Hausbibliothek nur die Heiligenlegenden des Augustinerchorherrn Jakobus de Voragine und die Vita Christi des Kartäusers Ludolf von Sachsen (1300-1377). Hier lernte Ignatius, das Leben Jesu genauestens zu betrachten und dem Herrn nachzuspüren. Später in Rom lagen auf seinem Tisch nur ein Neues Testament, ein Messbuch und die „Nachfolge Christi“ von Thomas von Kempen, aus der Ignatius so viel für seine Exerzitien geschöpft hatte.
Hinweis: Anschließend gibt es auch Vespermöglichkeit. Dazu und zur Kaffeeteilnahme gegen Spende ist eine Anmeldung über das Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de nötig. Dort auch Link für Online-Teilnahme und Telefonnummer zum Mithören erhältlich.
Weiterer Termin:
HYBRID (vor Ort und online übertragen)
Dienstag, 31.03.2026, 19.00 Uhr,
Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, Ulm
Die „Fuge“ als Wunden, Risse und Luken der Hoffnung
Suche Frieden und jage ihm nach (Ps 34,15) (Abschlussabend)
In Fugen und Rissen im Asphalt oder Beton können Pflanzen wachsen, ein Symbol für Leben auch gegen Widerstände. Wenn Menschen ohne Selbstmitleid Wunden annehmen, können diese zu „Luken der Hoffnung“ (Papst Franziskus) werden. „Da ist ein Riss in allen Dingen, so kommt das Licht herein“ schrieb und sang der kanadische Musiker und Dichter Leonhard Cohen. In den Brüchen des Lebens kann sich neuer Aufbruch ereignen.
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Das Leid und Unrecht in der Welt wirft Fragen über Gott auf. Ist er wirklich ein Gott der Liebe? Ist er gerecht? Die Fragen sind nicht neu. Schon den biblischen Hiob trifft großes Unglück. Er beteuert seine Unschuld und klagt Gott schonungslos an. Wir diskutieren den Umgang mit der Frage und biblische Antwortversuche.
INFORMATIONEN ZUR ÖKUMENISCHEN REIHE:
Das ist Matinee & Tee: Anregungen bekommen. Etwas in aller Ruhe bedenken. Weltoffen und persönlich. Sich für zwei Stunden aus dem Trubel ausklinken bei Kaffee oder Tee und Brezeln. Eingeladen sind alle, die sich am Vormittag Zeit für sich und Themen aus Religion, Gesellschaft und Kultur nehmen. Wir laden Sie herzlich ein: Andrea Luiking (Haus der Begegnung), Dr. Oliver Schütz (keb), Viktoria Fahrenkamp und Gerald Aichinger (Evangelisches Bildungswerk).
Einmal im Monat am Dienstagvormittag, 10.00 bis 11.30 Uhr. Alle Informationen im Flyer unten als PDF zum Herunterladen.
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Patrick wurde um 391 n. Chr. als 16-Jähriger von Piraten von England weg in das unzugängliche Bergland Irlands verschleppt. Sechs Jahre arbeitet er als Hüteknecht. Er erhält einen inneren Aufruf zur Flucht und kehrt über Umwege zu seinen Eltern zurück. Der Kreis schließt sich: 431 wird er als Bischof nach Irland entsendet. John O’Donohue promovierte in Tübingen über Hegel, leuchtete Keltisches und Christliches gegenseitig aus und ließ alte Vorstellungswelten neu aufleben. In „Gedanken-Arbeit“ schreibt er: „Abseits der zarten Musik, die Wörter suchen. Schöpfer zumeist der eigenen Geografie, ist der Geist wie eine alte Krähe, die nur eins weiß: totes Gezweig zu sammeln und dann zum Mutterbaum zurückzutragen.“
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Bild: Kirche St. Elisabeth und Roncallihaus in Ulm (O. Schütz)
Der Künstler Gebhard Fugel schuf für die 1923 geweihte Kirche St. Elisabeth in Ulm ein monumentales Altarbild. Das frisch gereinigte, wenig bekannte Gemälde mit der Kreuzigung Jesu steht im Mittelpunkt dieser Führung. Seine spannende Geschichte und das besondere Bildprogramm werden vorgestellt, ebenso die Tradition der Kreuzesdarstellungen im Christentum und speziell in St. Elisabeth bis in die Gegenwart. Zur Hinführung betrachten wir Aufnahmen von einem Kreuzweg, den derselbe Künstler geschaffen hat, und gehen dabei auch auf die Geschichte der Kreuzwege ein.
Hinweis: Eine Besinnung zum Kreuzweg Jesu mit Bildern von Gebhard Fugel findet am Samstag, 28. März 2026 um 15.00 Uhr im Roncallihaus mit Pfarrer Philipp Kästle und Dr. Ulrich Mehling statt.
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Symbolbild / keb / erstellt mit KI (Le Chat/mistral.ai)
Diese Arbeitsgruppe an zwei Nachmittagen zeigt anschaulich, welche Rolle Künstliche Intelligenz (KI) heute im Alltag spielt und wie sie unser Denken und Entscheiden beeinflusst. Es geht auch um die Frage, inwiefern KI zur gesellschaftlichen Spaltung beitragen kann.
Anhand konkreter Beispiele aus sozialen Medien, den Nachrichten oder alltäglichen Entscheidungen wird deutlich, wie KI Meinungen lenkt, Filterblasen verstärkt und Ungleichheiten vertieft. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Fragen oder Beispiele mitzubringen. Menschliche und KI-gestützte Lösungsansätze werden gemeinsam verglichen und kritisch diskutiert.
Abschließend fragen wir: Was bedeutet es für unser Zusammenleben, wenn sich Menschen zunehmend auf sehr mächtige KI-Systeme verlassen, denen Eigenschaften zugeschrieben werden, die früher den Menschen oder Gott vorbehalten waren? Ziel ist ein verantwortungsvoller Umgang mit KI.
Alle Informationen zur Frühjahrsakademie und Anmeldemöglichkeit unter: https://akademie.zawiw.de/
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Selig, die Frieden Stiften - Jahresthema 2026 der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft DRS
Leben für den Frieden
Trotz Gewalt und Unrecht den Frieden suchen
Donnerstag, 26.3.2026, 19.00 Uhr
Referentin: Dr. Sumaya Farhat-Naser, palästinensische Friedenspädagogin
Veranstalter: keb Kreis Tuttlingen
Anmeldung: www.keb-tuttlingen.de
Informationen zur Reihe und weitere Themen und Termine:
Die Sehnsucht nach Frieden ist so alt wie die Menschheit. Sie zeigt sich in Beziehungen, in unserer Sprache, in der Art, wie wir miteinander leben – und in der Hoffnung, dass Konflikte nicht das letzte Wort haben. Die biblische Verheißung „Selig sind, die Frieden stiften“ erinnert daran, dass Frieden kein Zustand ist, der einfach entsteht. Er braucht Menschen, die hinschauen, Verantwortung übernehmen und Wege der Verständigung eröffnen.
Mit Frieden im Fokus richten wir unseren Blick auf diese Wege: auf die kleinen und großen Schritte, auf Geschichten, Strategien und Perspektiven des Friedens. Wie gelingt es, Brücken zu bauen? Was hilft uns, Konflikte zu verstehen und zu transformieren? Und wie können wir selbst Teil eines friedvollen Miteinanders werden – mitten in einer Welt, die oft von Spannungen geprägt ist?
Diese Reihe lädt ein zum Austausch, zum Nachdenken und zum gemeinsamen Lernen. Denn Frieden beginnt dort, wo Menschen ihn bewusst gestalten.
Die Vorträge sind online live zugänglich über Zoom. Den Link erhält man kurz vor dem Termin nach Anmeldung beim jeweiligen Veranstalter. Anmeldungen bitte bis spätestens am Tag vor dem jeweiligen Termin.
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 5 Euro pro Vortrag ist an den jeweiligen Veranstalter zu bezahlen.
FriedensFrauen Weltweit
Rolle von Frauen in Friedensprozessen
Mittwoch, 15.4.2026, 19.00 Uhr
Referentin: Carla Weymann, Friedensforscherin, Netzwerk FriedensFrauenWeltweit
Veranstalter: keb Rottweil
Anmeldung: info@keb-rottweil.de
Mit Kindern über Krieg reden.
Herausfordernde Situationen friedlich angehen
Montag, 27.4.2026, 19.00 Uhr
Referent: Klaus Luksch, Diplom-Psychologe und Erziehungsberater
Veranstalter: keb Kreis Schwäbisch Hall
Anmeldung: www.keb-sha.de
„Laudato si“ (Papst Franziskus) und die Zeichen der Zeit
Impulse der Umwelt- und Sozialenzyklika für Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Frieden
Mittwoch, 6.5.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Werner Veith, LMU München
Veranstalter: keb Göppingen
Anmeldung: www.keb-goeppingen.de
Counterspeech & Friedvolle Kommunikation auf Social Media
Dienstag, 12.5.2026, 19.00 Uhr
Referentinnen: Katharina Haugwitz, Medienpädagogin und Andrea Hettler, Digitale Bildung, beide Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Veranstalter: keb Reutlingen
Anmeldung: www.keb-rt.de
Kriegstüchtig? Friedenstüchtig!
Impulse und Bausteine für die Friedensarbeit
Donnerstag, 11.6.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Richard Bösch, Referent für Friedensbildung, Geschäftsführer pax christi Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart
Veranstalter: keb Kreis Tuttlingen
Anmeldung: www.keb-tuttlingen.de
Rohrkrepierer
Hochrüstung demoliert den Sozialstaat
Donnerstag, 24.9.2026, 19.00 Uhr
Referent: Paul Schobel, seit über 50 Jahren Priester und Betriebsseelsorger
Veranstalter: keb Böblingen
Anmeldung: www.keb-boeblingen.de
Frieden für das Heilige Land
Herausforderungen und Perspektiven
Montag, 12. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Referent: Dr. Nikodemus Schnabel OSB, Abt der Dormitio-Abtei, Jerusalem
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
Anmeldung: www.keb-ulm.de
Gibt es einen gerechten Krieg?
Mittwoch, 21.10.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Reinold Schmücker, Professor für Philosophie, Uni Münster
Veranstalter: keb Kreis Schwäbisch Hall
Anmeldung: www.keb-sha.de
Wie geht es dir mit der Wehrpflicht?
Ein Online-Abend im Format Sprechen & Zuhören
Montag, 16.11.2026, 19.00 Uhr
Referentin: Dr. Claudia Guggemos, Leiterin keb Bildungswerk Kreis Reutlingen, Moderatorin des Demokratieformats „Sprechen & Zuhören”
Veranstalter: keb Reutlingen
Anmeldung: www.keb-rt.de
Mehr als die Abwesenheit von Krieg:
Was die Bibel unter Frieden versteht
Donnerstag, 10.12.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
Anmeldung: www.keb-ulm.de
Die keb-Online-Reihe findet unter dem Jahresthema 2026 „Selig, die Frieden stiften“ der Hauptabteilung XI Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.
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Palmsonntag, 29. März 2026, 17.00 Uhr,
Nikolauskapelle, Neue Str. 102, Ulm
Klagewellen auf Mandoline
Johann Sebastian Bachs traurigste Weisen
Wolfgang Steffel kombiniert aus Bachscher Musik eine instrumentale Passion, die das Dunkel des Leidens Jesu, seine Anfechtung und Aussetzung, wie einen Rubinstein tief rot leuchten lässt. Viele Edelsteine stehen nach geistlicher Deutung in Bezug zur Passion. Der sanfte Glanz auf Rubin, Heliotrop oder Karfunkelstein (alle dunklen Steine symbolisieren das Leiden) deutet auf Ostern voraus – so auch in der Musik, in der schon Osterlicht schimmert. So darf die „Schwarze Perle“ aus den Goldberg-Variationen (das Adagio Nr. 25) ebenso wenig fehlen, wie eine Bearbeitung der Arie „Erbarme dich“ aus der Matthäuspassion.
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel
Karfreitag, 03.04.2026, 19.00 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
Der schmerzhafte Rosenkranz aus Bibers Sonaten auf Mandoline
„Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat“
Ignaz Heinrich Franz Biber (1644-1704) hat den Rosenkranzgesätzen in seinen Mysterien-Sonaten ein musikalisches Denkmal gesetzt. Die für Geige komponierten Episoden entfalten auf der Mandoline eine meditative Sanftheit. In Impulsen wird das berühmte Anima Christi-Gebet mitgeführt und ausgelegt: „Seele Christi, heilige mich, Leib Christi, rette mich, Leiden Christi, stärke mich.“ Dazu kommen die traurigsten Weisen von John Dowland. Denn: Semper Dowland, semper dolens – Immer Dowland, immer traurig!
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel
Freitag, 11.09.2026, 19.00 Uhr,
Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, Ulm
Gestrichen und gezupft: Violine und Mandoline im Dialog
Mit einer kleinen Philosophie nach Martin Buber
Die unterschiedliche Klangerzeugung – die Geige mit dem Bogen gestrichen, die Geige des Arbeiters, die Mandoline, mit Plektrum gezupft – stehen für zwei Seiten der menschlichen Identität. Wir leben im Zwischen von punktuellen Ereignis-Momenten und beharrlicher durchgehender Konstanz. Dies alles als Mit- und Ineinander, denn auch die Geige wird im Pizzicato gezupft und die Mandoline lässt im Tremolo Töne lang liegen. Elemente einer Philosophie nach Martin Buber vertiefen das musikalische Erleben: „Geist ist nicht im Ich, sondern zwischen Ich und Du. Er ist nicht wie das Blut, das in dir kreist, sondern wie die Luft, in der du atmest.“
Violine: Uli Hahnel
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel
Sonntag, 20.09.2026, 17.00 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
zartbesaitet - Renaissance- und Barockmusik auf Zupfinstrumenten
Mit Hinweisen zur Geschichte der Laute und zur Theologie der Engel
Auf Mandoline, Renaissancelaute, Barockgitarre und Barocklaute erklingt Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Solistisch und in Duetten widmet sich das Ensemble manus musica den Inventionen und Goldberg-Variationen Bachs, dem Lautenwerk von Silvius Leopold Weiss sowie John Dowlands. Ignaz Biber bringt in seinen Rosenkranzsonaten die Schutzengel und die österlichen Engel am Grab motivisch ausdrucksstark zum Schwingen. Impulse nehmen Bezug auf die Spiritualität der Himmelsboten und die Entwicklung der verwendeten Instrumente.
Ensemble „manus musica“:
Ulrich Brauchle (Lauten, Gitarren, Mandoline)
Dr. Wolfgang Steffel (Mandoline und Impulse)
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Das Wort „Fuge“ soll zu einem vertieften Verständnis des Glaubens helfen. Einerseits ist die Fuge ein Zwischenraum, die Fugen bei den Kacheln im Badezimmer etwa. Die Fuge schafft „Spiel“. Dann ist die „Fuge“ auch eine musikalische Form, lateinisch fuga = Flucht, weil in der Fuge wie in einem Kanon die Stimmen rasch aufeinanderfolgen. So wird die Fuge musikalisch sogar caccia (Jagd) genannt. Diese stellt uns die Frage, wem und was wir in der Fastenzeit nachjagen und eben nicht nachjagen wollen. Beide Wortbedeutungen von Fuge können Brücken zur Nachfolge Christi schlagen. Dazu wird die Matthäuspassion vom Ölberggarten über die Gefangennahme, das Verhör vor dem Hohen Rat bis zur Verleugnung des Petrus meditativ abgeschritten.
Begleitheft
Ein Begleitheft für die Tage vom Zweiten Fastensonntag (01.03.2026) bis zum Ostersonntag (05.04.2026) mit Impulsen für jeden Tag wird kostenlos per Post oder per Mail im PDF-Format zugeschickt. Zusätzlich gibt es drei hybride Online-Vorträge mit Telefonmöglichkeit oder Präsenzteilnahme. Anforderung des Begleitheftes über das Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de
Vorträge zum geistlichen Weg
HYBRID (vor Ort und online übertragen)
Dienstag, 31.03.2026, 19.00 Uhr,
Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, Ulm
Die „Fuge“ als Wunden, Risse und Luken der Hoffnung
Suche Frieden und jage ihm nach (Ps 34,15) (Abschlussabend)
In Fugen und Rissen im Asphalt oder Beton können Pflanzen wachsen, ein Symbol für Leben auch gegen Widerstände. Wenn Menschen ohne Selbstmitleid Wunden annehmen, können diese zu „Luken der Hoffnung“ (Papst Franziskus) werden. „Da ist ein Riss in allen Dingen, so kommt das Licht herein“ schrieb und sang der kanadische Musiker und Dichter Leonhard Cohen. In den Brüchen des Lebens kann sich neuer Aufbruch ereignen.
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Bild: Kirchengemeinde St. Martin, Unterkirchberg
Wir laden alle Familien zu einem Kreuzweg ein, der für Kinder verständlich und anrührend gestaltet ist. Die Ministranten stellen einzelne Stationen der Passion in kurzen Szenen dar.
Alle anderen Kinder sind ebenfalls beteiligt: sie erhalten kleine Symbole, die zu den einzelnen Stationen passen.
So entsteht ein gemeinsamer Weg, bei dem die Kinder sehen, hören und mitgestalten.
Die Passion wird für sie greifbar und nahe.
Wir freuen uns auf die Teilnahme der Familien – alle sind willkommen.
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Herzliche Einladung an alle, die Freude an neuen bewegenden Erfahrungen haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bequeme Schuhe mitbringen. Beim gemeinsamen Mittagessen wollen wir unsere mitgebrachten Speisen miteinander teilen. Getränke und Geschirr sind vorhanden.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Programmheft
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