Unser Veranstaltungsprogramm

Icon-Kalender
oder
29.03.2026, 17:00 Uhr

Mandolinenkonzerte mit Impulsen

An verschiedenen Orten angeboten | 29.03.2026, 17:00 Uhr – 20.09.2026, 18:30 Uhr
Termin
Termine siehe unten
Kosten
Eintritt frei
Anmeldung
Ohne Anmeldung
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm, Tel. 0731/9206010

Palmsonntag, 29. März 2026, 17.00 Uhr,
Nikolauskapelle, Neue Str. 102, Ulm
Klagewellen auf Mandoline

Johann Sebastian Bachs traurigste Weisen
Wolfgang Steffel kombiniert aus Bachscher Musik eine instrumentale Passion, die das Dunkel des Leidens Jesu, seine Anfechtung und Aussetzung, wie einen Rubinstein tief rot leuchten lässt. Viele Edelsteine stehen nach geistlicher Deutung in Bezug zur Passion. Der sanfte Glanz auf Rubin, Heliotrop oder Karfunkelstein (alle dunklen Steine symbolisieren das Leiden) deutet auf Ostern voraus – so auch in der Musik, in der schon Osterlicht schimmert. So darf die „Schwarze Perle“ aus den Goldberg-Variationen (das Adagio Nr. 25) ebenso wenig fehlen, wie eine Bearbeitung der Arie „Erbarme dich“ aus der Matthäuspassion.
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel

Karfreitag, 03.04.2026, 19.00 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
Der schmerzhafte Rosenkranz aus Bibers Sonaten auf Mandoline

„Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat“
Ignaz Heinrich Franz Biber (1644-1704) hat den Rosenkranzgesätzen in seinen Mysterien-Sonaten ein musikalisches Denkmal gesetzt. Die für Geige komponierten Episoden entfalten auf der Mandoline eine meditative Sanftheit. In Impulsen wird das berühmte Anima Christi-Gebet mitgeführt und ausgelegt: „Seele Christi, heilige mich, Leib Christi, rette mich, Leiden Christi, stärke mich.“ Dazu kommen die traurigsten Weisen von John Dowland. Denn: Semper Dowland, semper dolens – Immer Dowland, immer traurig!
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel

Freitag, 11.09.2026, 19.00 Uhr,
Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, Ulm
Gestrichen und gezupft: Violine und Mandoline im Dialog

Mit einer kleinen Philosophie nach Martin Buber
Die unterschiedliche Klangerzeugung – die Geige mit dem Bogen gestrichen, die Geige des Arbeiters, die Mandoline, mit Plektrum gezupft – stehen für zwei Seiten der menschlichen Identität. Wir leben im Zwischen von punktuellen Ereignis-Momenten und beharrlicher durchgehender Konstanz. Dies alles als Mit- und Ineinander, denn auch die Geige wird im Pizzicato gezupft und die Mandoline lässt im Tremolo Töne lang liegen. Elemente einer Philosophie nach Martin Buber vertiefen das musikalische Erleben: „Geist ist nicht im Ich, sondern zwischen Ich und Du. Er ist nicht wie das Blut, das in dir kreist, sondern wie die Luft, in der du atmest.“
Violine: Uli Hahnel
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel

Sonntag, 20.09.2026, 17.00 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
zartbesaitet - Renaissance- und Barockmusik auf Zupfinstrumenten

Mit Hinweisen zur Geschichte der Laute und zur Theologie der Engel
Auf Mandoline, Renaissancelaute, Barockgitarre und Barocklaute erklingt Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Solistisch und in Duetten widmet sich das Ensemble manus musica den Inventionen und Goldberg-Variationen Bachs, dem Lautenwerk von Silvius Leopold Weiss sowie John Dowlands. Ignaz Biber bringt in seinen Rosenkranzsonaten die Schutzengel und die österlichen Engel am Grab motivisch ausdrucksstark zum Schwingen. Impulse nehmen Bezug auf die Spiritualität der Himmelsboten und die Entwicklung der verwendeten Instrumente.
Ensemble „manus musica“:
Ulrich Brauchle (Lauten, Gitarren, Mandoline)
Dr. Wolfgang Steffel (Mandoline und Impulse)

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15.04.2026, 19:00 Uhr

Prävention von sexuellem Missbrauch

Grundwissen, Früherkennung, Reaktionsmöglichkeiten

Schelklingen | 15.04.2026, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Termin
Mittwoch, 15. April 2026, 19.00 - 20.30 Uhr
Ort
Gemeindesaal
Anton-Fischer-Weg 2, 89601 Schelklingen

Referent/in
Angelika Klug, Gemeindereferentin

Kosten
kostenfrei
Anmeldung
erforderlich!
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm, Tel. 0731/9206010
Kooperationspartner
keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau
Zusatzinformation
Anmeldung bei der Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm, Tel. 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de oder mit unten stehendem Formular
Bild: (c) keb

(c) keb

Schulungen für Ehrenamtliche in Kirche, Verbänden und Gruppen
Format: A 1

Die Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Vereinen und Schulen, die in den letzten Jahren ans Licht kamen, haben viele Menschen erschüttert und nachhaltig verunsichert. Was können wir tun, um Kinder, Jugendliche und andere Schutzbefohlene nachhaltig zu schützen und zu unterstützen? Und wie können wir eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung etablieren?

Bei diesen Schulungen werden Ehrenamtlichen in Kirche, Verbänden und Gruppen wichtige Grundlagen zu Definition, Form, Häufigkeit und Folgen sexuellen Missbrauchs vermittelt. Außerdem soll sie eine Art Erste-Hilfe-Kasten mitbekommen: Was sind mögliche Warnsignale und Hinweise? Wie kann man im Verdachtsfall vorgehen? Wo gibt es Unterstützung und Hilfe?

Die Fortbildung wird im Rahmen der Schutzkonzepte für Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt (kurzes Format A1: 1,5 Stunden, längeres Format A2: 3 Stunden). Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung. Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.

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16.04.2026, 15:30 Uhr

Prävention von sexuellem Missbrauch

Grundwissen, Früherkennung, Reaktionsmöglichkeiten

Ulm | 16.04.2026, 15:30 Uhr – 18:30 Uhr
Termin
Donnerstag, 16. April 2026, 15.30 - 18.30 Uhr
Ort
Bischof-Sproll-Haus, Saal im Hof
Olgastr. 137, 89073 Ulm

Referent/in
Dr. Anna Eberhardt, Universität Ulm

Kosten
kostenfrei
Anmeldung
erforderlich!
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm, Tel. 0731/9206010
Kooperationspartner
keb Katholische Erwachsenenbildung Ulm-Alb-Donau
Zusatzinformation
Anmeldung bei der Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm, Tel. 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de oder mit unten stehendem Formular
Bild: (c) keb

(c) keb

Schulungen für Ehrenamtliche in Kirche, Verbänden und Gruppen
Format: A 2

Die Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Vereinen und Schulen, die in den letzten Jahren ans Licht kamen, haben viele Menschen erschüttert und nachhaltig verunsichert. Was können wir tun, um Kinder, Jugendliche und andere Schutzbefohlene nachhaltig zu schützen und zu unterstützen? Und wie können wir eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung etablieren?

Bei diesen Schulungen werden Ehrenamtlichen in Kirche, Verbänden und Gruppen wichtige Grundlagen zu Definition, Form, Häufigkeit und Folgen sexuellen Missbrauchs vermittelt. Außerdem soll sie eine Art Erste-Hilfe-Kasten mitbekommen: Was sind mögliche Warnsignale und Hinweise? Wie kann man im Verdachtsfall vorgehen? Wo gibt es Unterstützung und Hilfe?

Die Fortbildung wird im Rahmen der Schutzkonzepte für Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt (kurzes Format A1: 1,5 Stunden, längeres Format A2: 3 Stunden). Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung. Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.

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21.04.2026, 19:30 Uhr

Neue Kardinaltugenden für unsere Zeit

Ignatianische Impulse 2026

Hybrid-Veranstaltung: online und vor Ort in Ulm | 21.04.2026, 19:30 Uhr – 21:00 Uhr
noch
5
Tage zum Anmeldeschluss!
Termin
Dienstag, 21.04.2026, 19.30 Uhr
Ort
Bischof-Sproll-Haus
Olgastr. 137, 89073 Ulm

Referent/in
Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm;
Kosten
kostenfrei
Anmeldung
erforderlich für die Online-Teilnahme
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm
Zusatzinformation
Ohne Anmeldung, Link und Telefonnummer für Online-Teilnahme über das Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de oder mit unten stehendem Formular

Es werden Tugenden betrachtet, die aus den Exerzitien des Ignatius von Loyola abgeleitet und über den großen Mystiker hinaus in unseren Alltag hineinbuchstabiert werden. Alle genannten Haltungen verbindet eine passive Aktivität und aktive Passivität, alle sind nüchtern-trunken. Was verbindet sie noch? Was verbinden wir mit ihnen und was sie mit uns? Immer am dritten Dienstag des Monats.

Dienstag, 21.04.2026, 19.30 Uhr
Selbstbewusste Fügsamkeit

Sich entschieden einem Größeren zur Verfügung stellen
Das Bild des Paulus vom Leib und den vielen Gliedern lädt ein, das eigene Eingebundensein zu bedenken: eingebunden in eine Gemeinschaft, eingebunden in den Leib Christi, eingebunden in ein größeres Ganzes. Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machte könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden. Fügsamkeit ist ein solches Sich-Zur-Verfügung-Stellen. Es braucht dafür eine bewusste Entscheidung.

Weitere Termine:

Dienstag, 19.05.2026, 19.30 Uhr
Ereignisoffenheit

Sich immer wieder neu überraschen lassen
Christi Menschwerdung ist „Ereignis“, etwas was unsere Vorstellung übersteigt. Es tritt uns etwas vor Augen, was unglaublich ist: Er-Äugnis. Wie können wir für Ereignisse offen bleiben? Etwa in der Hoffnung: Wir können nicht auf etwas hoffen, das wir „sehen“, sondern wir hoffen ganz offen auf bisher Ungesehenes.

Dienstag, 16.06.2026, 19.30 Uhr
Enthaltungsbereitschaft

Sich zurücknehmen, um sich wirklich einzubringen
Sich enthalten beginnt damit, sich zurück- und herauszuhalten, etwa in einem Streit. Statt diesen mit unbedachten Worten zu befeuern, ist oftmals schweigen besser. So heißt es in einem Lied: „Wenn einer zu schweigen beginnt, wo zu viele Worte sind, da fängt der Friede an.“ Ent-Haltung ist Einsicht, nichts aus eigener Kraft, Macht und Strategie zu können, sondern alles vom anderen, vom ganz Anderen, von Gott und seinem Heiligen Geist her zu erwarten. Wir können uns vorbereiten, um für den entschiedenen Augenblick bereit zu sein.

Dienstag, 21.07.2026, 19.30 Uhr
Gelassene Gespanntheit

Sich dem Vielerlei um des Einen willen entziehen
Wer seinen Blick nach innen wendet, kehrt sich nicht von der Wirklichkeit ab, sondern entwickelt eine besondere Gespanntheit im Wirklichkeitsbezug. Dies umfasst Wachheit und Aufmerksamkeit, eine Hellhörigkeit auf das kleinste Geräusch hin, eine dauernde, gerne auch entspannte Gespanntheit und Überraschungsfähigkeit. Von Innen kommt eine Hinordnung und Ausrichtung auf das Wesentliche. Wer sich im Vielerlei verliert, sollte sich nach Ignatius mit diesen seinen „ungeordneten Anhänglichkeiten“ auseinandersetzen.

Dienstag, 15.09.2026, 19.30 Uhr
Begrenztheitswertschätzung

Sich der Wunden als Hoffnungsluken bewusst werden
Ja, es gibt eine Würde der Wunden! Die Würde der Wunden ist unantastbar, und zwar in dem Sinne, dass niemand wegen seiner Wunden, Verletzungen, Arbeitslosigkeit, Depression usw. als ein Mensch mit weniger Wert gesehen werden darf. Der Mensch verliert seine Würde vor Gott auch im Leiden nicht. Wir stehen in der Gefahr, die Wunden rein negativ zu sehen und sie als Wertminderung menschlichen Lebens zu sehen. Das ist aber nicht der Blick und Maßstab Gottes. Er hat sogar eine besondere Wertschätzung für den Verwundeten.

 

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24.04.2026, 20:00 Uhr

„brauthentisch“ – Konzertabend zu Buch und Bier

Lustige Trinklieder und Perlen der Bierliteratur

Langenau-Hörvelsingen | 24.04.2026, 20:00 Uhr – 21:30 Uhr
Termin
Freitag, 24. April 2026, 20.00 Uhr
Ort
Pflugbrauerei-Gaststätte
Wirtsgasse 7, 89129 Langenau-Hörvelsingen

Referent/in
Musik, Lesung und Anekdoten: Dr. Wolfgang Steffel
mit dem Spontankollektiv „Schwäbisch-böhmische Bierliederfabrik“

Kosten
Eintritt frei, Essen auf eigene Rechnung. Hutsammlung für soziale Projekte und Einrichtungen.
Anmeldung
Ohne Anmeldung
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm, Tel. 0731/9206010

Wenn du einen Garten hast und eine Bibliothek, wird es dir an nichts fehlen, meinte einst Cicero. Diese Weisheit ist im Nachklang des Tags des Bieres und des Buches (23.04. zugleich der Georgstag) leicht zu erweitern: Wenn du in einer Brauerei sitzt und ein gutes Buch zur Hand, was um Himmels willen möchtest du anderes oder mehr haben? Der Bogen literarischer Zeugnisse über den Gerstensaft spannt sich vom Gilgamesch-Epos über die „vorletzte Ölung“ bei Jean Paul hin zu den leidenschaftlichen Genießern unter den Dichtern und Denkern wie etwa Hegel oder Schiller, aber auch Christian Schubart, dessen Stammkneipe der „Grüne Baum“ in Aalen war (heute „Bierhalle“), durch dessen Hinterausgang er über eine Gasse hinweg ohne Probleme die heimische Bettstatt erreichte.
Ab 17.00 Uhr Abendessenmöglichkeit.

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03.05.2026, 14:30 Uhr

Melodische Glaubensperlen: Frescobaldi

Credo-Musik-Projekt

Ulm-Wiblingen | 03.05.2026, 14:30 Uhr – 16:00 Uhr
Termin
Sonntag, 03.05.2026, 14.30 Uhr
Ort
Friedhofskapelle St. Nikolaus
Friedhof Wiblingen, Unterweilsterstr. 1, 89079 Ulm-Wiblingen

Referent/in
Deutung der Musik und Mandoline: Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent

Kosten
Eintritt frei
Anmeldung
Ohne Anmeldung
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm
Zusatzinformation
Ohne Anmeldung, Infos über das Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de

Im Herbst 2019 wurde das Credo-Musik-Projekt gestartet. Seitdem werden vier- bis fünfmal im Jahr Credo-Vertonungen aus Messen bedeutender Komponisten entlang eingespielter Hörbeispiele vorgestellt und geistlich gedeutet. Als besonderes Klangerlebnis gibt es zusätzlich live gespielte Stücke auf der Mandoline mit charakteristischer Literatur.

Sonntag, 03.05.2026, 14.30 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
Frescobaldi: Meister der Fuge und Bach-Inspirator

Erhebet mit den Gaben auch eure Herzen!
Über seinen Schüler Johann Jakob Froberger bekam Frescobaldi eine besondere Bedeutung für deutsche Komponisten bis hin zu Bach. Der Musikgelehrte Antonio Libanori schrieb: "Mit einer unglaublichen Beweglichkeit der Hand berührte Frescobaldi die Tasten. Die Toccaten spielte er sogar mit verkehrter Hand, d.h. mit der Handfläche nach oben - so beweglich, geschickt und flink waren seine Finger.“ Die Musik zur Erhebung von Wein und Brot, zur Elevatio, wie es lateinisch heißt, ist chromatisch durchsetzt: „Toccata chromaticha per l'elevatione“. Diese und auch eine chromatische Fuge wird auf der Mandoline gegeben.

Nächster Termin:

Sonntag, 05.07.2026, 14.30 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
Die „Messe“ Gustav Mahlers

Lobpreisung des Heiligen Geistes in der Achten Symphonie
„Sehen Sie, das ist meine Messe“, sagte Mahler seinem Freund Alfred Roller mit Blick auf seine Achte Symphonie. Zuvor hatte Mahler erklärt, keine Messe schreiben zu können. Die Dynamik des Schöpfergeistes sah Mahler beim Komponieren: „Der spiritus creator packte und schüttelte und peitschte mich 8 Wochen lang bis das Größte fertig war.“ In nur sechs bis acht Wochen schrieb Mahler seine Symphonie (oder eben seine „Messe“) mit 90 Minuten Aufführungsdauer! Die leisen Töne schätzte der oftmals gewaltig-theatralisch schreibende Mahler durchaus, so dass er die Mandoline in einigen seiner Symphonien im großen Orchester nicht missen wollte, etwa zur Nachtmusik „Andante amoroso“ seiner Siebten.

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09.05.2026, 20:00 Uhr

Glaube und Wissenschaft

PHILOTHEO Im Grenzbereich von Philosophie und Theologie

Hybrid-Veranstaltung: online und vor Ort in Ulm | 09.05.2026, 20:00 Uhr – 21:30 Uhr
Termin
Samstag, 09.05.2026, 20.00 Uhr
Ort
Bischof-Sproll-Haus
Olgastr. 137, 89073 Ulm

Referent/in
Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent, Ulm;
Kosten
kostenfrei
Anmeldung
erforderlich für die Online-Teilnahme
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm
Zusatzinformation
Ohne Anmeldung, Link für Online-Teilnahme und Telefonnummer zum Mithören über Kath. Dekanat Ehingen-Ulm, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de oder mit unten stehendem Formular.

Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.

Samstag, 09.05.2026, 20.00 Uhr
Warum glauben, wenn doch die Wissenschaft Wissen schafft?

Tragweite und Grenzen der Naturwissenschaften
Das Thema formuliert die verbreitete Auffassung, dass allein die Naturwissenschaften uns zuverlässiges Wissen liefern. Sind wir wirklich in einem funktionalen und kausalen Denken gefangen? Wird dadurch ein Gottesglaube mehr und mehr verdrängt und letztlich überflüssig? Zur Klärung solcher Fragen werden die Tragweite und dabei auch die Grenzen der wissenschaftlichen Vorgehensweise dargestellt: Die Naturwissenschaften formulieren zwar den sehr wichtigen Aspekt des Funktionierens der Welt, blenden aber wesentliche andere Sichtweisen aus: die Ich-Perspektive, ethische Fragen, Zwecke, Sinn-, Wert- und Zielperspektiven. Auch das Kausalitätsdenken ist fragwürdig.
Vortrag: Prof. Dr. Peter C. Hägele, Universität Ulm (Fachbereich Physik; Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung)

Weitere Termine der Reihe:

Dienstag, 09.06.2026, 20.00 Uhr
Glanz und Elend des theoretischen und praktischen Physikalismus

Ein Abend zu Paul Feyerabend
Die Monopolstellung der Naturwissenschaften mit ihren Vorstellungen von Fortschritt, Wahrheit oder Objektivität wurde von Paul Feyerabend kritisiert. Er sieht in dieser einseitigen Ausrichtung der Welterklärung einen Grund für die Schieflage der Welt. Über diesen wissenschaftstheoretischen Physikalismus hinaus geht es im Vortrag auch um jenen praktischen Physikalismus, der sich im alltäglichen Leben als Funktionieren-Müssen und Funktionieren-Wollen, als Kontrollwahn und als toter psychischer Mechanizismus zeigt: der Mensch als Kausalkettenknecht.

Donnerstag, 09.07.2026, 20.00 Uhr
Metaphysik der Monaden, Blasen und Bläschen

Wie Menschen Räume schaffen und wie Räume Menschen
„Der lebt doch in einer Blase!“, hören wir Menschen sagen und Journalisten schreiben. Was als Vorwurf der Kleinkariertheit oder als Ärger über die Nichtübereinstimmung mit der eigenen Meinung adressiert ist, entpuppt sich philosophisch als Leersatz. Denn es ist gar nicht anders möglich, als dass ein Mensch in „seiner“ Vorstellungswelt lebt und ein Stück weit nicht über „seine“ Welt hinauskann (und oft genug auch nicht will). „Ich bin meine Welt“ (Ludwig Wittgenstein). Die Frage ist, wie groß die Blase ist und ob sie andere Blasen „berührt“. Dies wird mit einem Seitenblick auf die Leibnizsche Monadologie entfaltet.

Dienstag, 08.09.2026, 20.00 Uhr
Der Mensch kennt sich selbst und kennt sich auch nicht

Subjektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Johannes Eriugena betont die Unbestimmbarkeit Gottes in der Tradition Plotins, der lediglich von dem „Einen“ sprach: „Ihm gebührt kein Name“. Von Gott könne leichter gesagt werden, was er nicht ist, als was er ist. Dies überträgt Eriguena auf den Menschen: „Der menschliche Geist kennt sich selbst und kennt sich auch nicht. Er kennt sich, sofern er ist, und weiß dagegen nicht, was er ist.“ Auch vom Menschen könne leichter gesagt werden, dass er ist, als was er ist. Daraus ergibt sich eine Schwebe, die eine Metaphysik im nachmetaphysischen Zeitalter (etwa bei Walter Schulz) prägt.

Donnerstag, 08.10.2026, 20.00 Uhr
Kunst und Kampf des Realismus im Land der Illusion

Objektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Die niemals verstummte Frage nach der Wahrheit erlangt angesichts Künstlicher Intelligenz und ihrer Manipulationsmöglichkeiten neue Bedeutung. „Was ist Wahrheit?“, fragte Pilatus Jesus. „Was ist Wahrheit?“, fragt sich der Zeitgenosse, der Zeitung liest, fernschaut oder im Internet unterwegs ist. Der Begriff "Der Kampf des Realismus" von J.H. Loewe (1876) bezieht sich auf den mittelalterlichen Universalienstreit zwischen Realismus (allgemeine Begriffe haben eine eigenständige Realität) und Nominalismus (nur Einzeldinge sind real, Wörter sind bloße Bezeichnungen). Wie ist ein neuer Realismus gegen den postmodernen Konstruktivismus und gegen imperialistischen Naturalismus zu gewinnen?

 

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12.05.2026, 19:30 Uhr

Gott – Mensch – Ewigkeit

Treffpunkt Christsein 2026

Hybrid-Veranstaltung: online und vor Ort in Ulm | 12.05.2026, 19:30 Uhr – 21:00 Uhr
Termin
Dienstag, 12.05.2026, 19.30 Uhr
Ort
Bischof-Sproll-Haus
Olgastr. 137, 89073 Ulm

Referent/in
Leitung: Birgit Schultheiß und Wolfgang Steffel, Treffpunkt Christsein-Team

Kosten
kostenfrei
Anmeldung
erforderlich für die Online-Teilnahme
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm
Zusatzinformation
Ohne Anmeldung. Link und Telefonnummer zur Online-Teilnahme über das Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de oder mit unten stehendem Formular

Wir haben die Ewigkeit klein gemacht und unser irdisches Leben ewig. So wird alles schief. Wir sollten das Bewusstsein für die Weite der Ewigkeit neu stärken. Die Welt ist tief, und tief die Ewigkeit.

Dienstag, 12.05.2026, 19.30 Uhr
Leben im Horizont der Ewigkeit

Der Mensch als Synthese von Endlichkeit und Unendlichkeit
Peter Seewald meint in seinem Buch „Die Entdeckung der Ewigkeit“, dass der Verlust des Jenseitsglaubens unsere Gesellschaft in eine existenzielle Leere gestürzt hat. Der Mensch ist nach Kierkegaard eine Synthese von Endlichkeit und Unendlichkeit. Nach Blaise Pascal ist er nur ein Schilfrohr, aber immerhin ein denkendes Schilfrohr. Diese Wesensbestimmungen gilt es zu bedenken.

Weitere Termine:

Donnerstag, 25.06.2026, 19.30 Uhr
Was wir von den letzten Dingen „wissen“

Eine Übersicht im weiten Feld der Eschatologie
Die Eschatologie behandelt Themen wie Sterben und Tod, Weltgericht, Reich Gottes, Auferstehung und Wiederkunft Christi. Auch ethische Felder wie Verantwortung für Gerechtigkeit spielen eine Rolle. Jesu Rede vom Reich Gottes sagt, dass es schon da, aber noch nicht vollendet ist. Unter diesem „eschatologischen Vorbehalt“ versteht die Theologie, dass Christus selbst jenes Reich bringt, das wir selbst nicht schaffen können.

Donnerstag, 23.07.2026, 19.30 Uhr
Der ewige Gott als Schöpfer von Raum und Zeit

Wie die „alte“ Welt zum neuen Himmel und zur neuen Erde
Der österliche Lebensraum hat eine besondere Kontur. Wir sind geborgen im Freiraum der Hoffnung, weil Gott sich in Christus entborgen und uns in der Auferweckung seines Sohnes „einbirgt“ - in einem von ihm eröffneten, ja geschaffenen Raum. Gott ist ja nicht nur Schöpfer der Zeit, sondern auch des Raums.

Dienstag, 22.09.2026, 19.30 Uhr
Die Wiederkunft Christi als vergessenes Glaubensgut

Warum sollte der Herr nicht schon morgen kommen?
Die Wiederkunft Christi ist weit weg von unserem heutigen Glaubensverständnis, aber fest verankert im Glaubensbekenntnis: „Er wird kommen zu richten die Lebenden und die Toten.“ Und in der Messe: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“ Christus zeigt sich bei seiner Wiederkunft nicht nur innerlich, sondern so offen und deutlich, dass jeder ihn mit eigenen Augen kommen sieht (Offb 1,7 und Lk 21,27).

Dienstag, 20.10.2026, 19.30 Uhr
Was wenn die Gegenwart Ewigkeit wäre?

Die unendliche Würde des Augenblicks
In besonderen Momenten des Lebens kann die Zeit stillstehen. Von diesem „stehenden Jetzt“ sprach etwa der Mystiker Meister Eckhart. Ganz ähnlich der mystische begabte Ludwig Wittgenstein: „Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt.“ Während der Glaube den Blick über das Diesseits in die Ewigkeit hinein öffnet, gibt es aktuelle philosophische Ansätze, die für ein sinnvolles Leben nur eine beinahe heroische Anerkennung dieses einen endlichen Lebens fordern.

 

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19.05.2026, 19:30 Uhr

Neue Kardinaltugenden für unsere Zeit

Ignatianische Impulse 2026

Hybrid-Veranstaltung: online und vor Ort in Ulm | 19.05.2026, 19:30 Uhr – 21:00 Uhr
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Dienstag, 19.05.2026, 19.30 Uhr
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Es werden Tugenden betrachtet, die aus den Exerzitien des Ignatius von Loyola abgeleitet und über den großen Mystiker hinaus in unseren Alltag hineinbuchstabiert werden. Alle genannten Haltungen verbindet eine passive Aktivität und aktive Passivität, alle sind nüchtern-trunken. Was verbindet sie noch? Was verbinden wir mit ihnen und was sie mit uns? Immer am dritten Dienstag des Monats.

Dienstag, 19.05.2026, 19.30 Uhr
Ereignisoffenheit

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Christi Menschwerdung ist „Ereignis“, etwas was unsere Vorstellung übersteigt. Es tritt uns etwas vor Augen, was unglaublich ist: Er-Äugnis. Wie können wir für Ereignisse offen bleiben? Etwa in der Hoffnung: Wir können nicht auf etwas hoffen, das wir „sehen“, sondern wir hoffen ganz offen auf bisher Ungesehenes.

Weitere Termine:

Dienstag, 16.06.2026, 19.30 Uhr
Enthaltungsbereitschaft

Sich zurücknehmen, um sich wirklich einzubringen
Sich enthalten beginnt damit, sich zurück- und herauszuhalten, etwa in einem Streit. Statt diesen mit unbedachten Worten zu befeuern, ist oftmals schweigen besser. So heißt es in einem Lied: „Wenn einer zu schweigen beginnt, wo zu viele Worte sind, da fängt der Friede an.“ Ent-Haltung ist Einsicht, nichts aus eigener Kraft, Macht und Strategie zu können, sondern alles vom anderen, vom ganz Anderen, von Gott und seinem Heiligen Geist her zu erwarten. Wir können uns vorbereiten, um für den entschiedenen Augenblick bereit zu sein.

Dienstag, 21.07.2026, 19.30 Uhr
Gelassene Gespanntheit

Sich dem Vielerlei um des Einen willen entziehen
Wer seinen Blick nach innen wendet, kehrt sich nicht von der Wirklichkeit ab, sondern entwickelt eine besondere Gespanntheit im Wirklichkeitsbezug. Dies umfasst Wachheit und Aufmerksamkeit, eine Hellhörigkeit auf das kleinste Geräusch hin, eine dauernde, gerne auch entspannte Gespanntheit und Überraschungsfähigkeit. Von Innen kommt eine Hinordnung und Ausrichtung auf das Wesentliche. Wer sich im Vielerlei verliert, sollte sich nach Ignatius mit diesen seinen „ungeordneten Anhänglichkeiten“ auseinandersetzen.

Dienstag, 15.09.2026, 19.30 Uhr
Begrenztheitswertschätzung

Sich der Wunden als Hoffnungsluken bewusst werden
Ja, es gibt eine Würde der Wunden! Die Würde der Wunden ist unantastbar, und zwar in dem Sinne, dass niemand wegen seiner Wunden, Verletzungen, Arbeitslosigkeit, Depression usw. als ein Mensch mit weniger Wert gesehen werden darf. Der Mensch verliert seine Würde vor Gott auch im Leiden nicht. Wir stehen in der Gefahr, die Wunden rein negativ zu sehen und sie als Wertminderung menschlichen Lebens zu sehen. Das ist aber nicht der Blick und Maßstab Gottes. Er hat sogar eine besondere Wertschätzung für den Verwundeten.

 

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22.05.2026, 15:00 Uhr

Die Religiosität Gustav Mahlers

Vorträge und Konzertfahrt

An verschiedenen Orten angeboten | 22.05.2026, 15:00 Uhr – 27.06.2026, 22:30 Uhr
Termin
Termine siehe unten
Veranstalter
Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm, Tel. 0731/9206010

Freitag, 22.05.2026, 18.00 Uhr,
Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, Ulm und online übertragen
Die Religiosität Gustav Mahlers

Metaphysik und Mystik wider den Materialismus
Zwei Tage vor dem Pfingstfest lohnt es sich, den mittelalterlichen Pfingsthymnus „Veni Creator Spiritus“ zu meditieren, wie ihn Gustav Mahler im ersten seiner nur zweisätzigen Achten Symphonie vertont hat. Seine überkonfessionelle und gewissermaßen metaphysische Hymnus-Fassung zeichnet die Idee der Liebe (der Geist ist ja das „Band der Liebe“), die gnadenhaft von oben ins Irdische aus- und eingreift und im Menschen ein Streben und Sehnen hervorruft, das zur Gotteinigkeit führt. Der Mahler-Vertraute Alfred Roller schrieb: „Gott ist die Liebe und die Liebe ist Gott. Diese Idee kehrte in seinem Gespräch tausendfältig immer wieder.“
Leitung: Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel
Ohne Anmeldung. Eintritt frei. Link und Telefonnummer zur Online-Teilnahme über das Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de

Hinweis: Auch das Credo-Musik-Projekt am Sonntag, 05.07.2026, 14.30 Uhr in Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof) befasst sich mit Gustav Mahler.

Mittwoch, 17.06.2026, 19.30 Uhr,
Marienheim, Ehingen (bei der Stadtpfarrkirche St. Blasius)
Einführung in Mahlers Neunte und in Psalm 23 von Zemlinsky

Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man singen
Die Neunte ist ein beseelter Gesang mit Instrumenten, „in dem Lied und Symphonie ineinanderfließen“ (Jens Malte Fischer). Kein Wunder, dass das Instrument mit der größten Seele und Verwandtschaft zur menschlichen Stimme im Adagio-Satz solistisch hervortritt: die Geige. Im Totentanz gehört die Fiedel dem Sensenmann, und Mahler lässt ihn direkt oder indirekt, makaber und grinsend in vielen Symphonien aufspielen. Mahler scheint in der Neunten Ludwig Wittgenstein die lange Nase zu zeigen. Sagte dieser: „Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen“, arbeitet jener im ersten Satz in mystischer Weise aus dem Unsagbaren in eine sanft sprechende Musik heraus, um im letzten wieder „in das Unsagbare verstummend hinüberzugleiten“ (J. M. Fischer). „Ersterbend“ ist die letzte Spielvorschrift der Neunten.
Leitung: Kirchenmusikdiektor Volker Linz, Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel
Ohne Anmeldung. Eintritt frei. Infos über das Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de

Samstag, 27.06.2026, 19.30 Uhr - Symphoniekonzert in Stuttgart
Mahlers Neunte Symphonie und Psalm 23 von Zemlinsky
Busfahrt zur Aufführung in der Stuttgarter Liederhalle, Beethovensaal

Der Kopfsatz der Neunten endet losgelöst, verklärt, fremdartig, entweltlicht, und durchdrungen von sanfter Ahnung eines weiteren Bereichs, der sich zaghaft und nur schemenhaft ankündigt – der herbei- und hereinwinkt. Nicht mehr als ein Winken, aber immerhin ein Winken, wenn auch aus der Ferne. Mahlers Spielvorschriften hier sprechen für sich selbst: „sehr zögernd – schwebend – schmeichelnd – zart hervortretend.“ Zemlinsky beginnt seine Psalmvertonung mit einer heiteren ländlichen Szene nach Art eines unbeschwerten Naturidylls, bei dem eine Hirtenschar zum Reigentanz selbst in die Saiten zu greifen und in die Flöten zu blasen scheint. Ja, auch draußen freier Wildbahn, aber doch noch mehr in den heiligen Hallen unserer Kirchen hallt das Lob des Namens Gottes besonders feierlich. „Um seines Namens willen“. Die besungenen grünen Auen haben sich inzwischen in Breite und Höhe geweitet und eröffnen einen Raum der Geborgenheit, der an ein sommerliches Aufatmen in einer weiten gotischen Kathedrale erinnert.
Leitung: Kirchenmusikdirektor Volker Linz, Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel
Buseinstiege: 15.15 Eggingen Betriebshof Missel, 15.30 Kloster Wiblingen, 15.35 Donaubad Neu-Ulm, 15.45 Blaustein-Klingenstein Kalte Herberge, 15.48 Herrlingen Bahnhof, 15.55 Blaubeuren Bahnhof, Ankunft Stuttgart ca. 17.30, Symphoniekonzert 19.30, Rückfahrt ca. 21.30 Uhr
Hinweis: Vor dem Konzert bleibt bei normaler Verkehrslage noch Zeit für einen Kaffee oder eine kleine Stärkung in den Cafés rund um die Liederhalle und der Besuch einer Einführung des Veranstalters um 18.45 Uhr im Silchersaal.
Kosten: 60 Euro für die Karte und Busfahrt (Fahrt und Karte nur gemeinsam buchbar!). Der Beitrag wird bei der Anfahrt im Bus beglichen
Verbindliche Anmeldung an das Dekanat Ehingen-Ulm, Olgastr. 137, 89073 Ulm, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de

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