Es werden Tugenden betrachtet, die aus den Exerzitien des Ignatius von Loyola abgeleitet und über den großen Mystiker hinaus in unseren Alltag hineinbuchstabiert werden. Alle genannten Haltungen verbindet eine passive Aktivität und aktive Passivität, alle sind nüchtern-trunken. Was verbindet sie noch? Was verbinden wir mit ihnen und was sie mit uns? Immer am dritten Dienstag des Monats.
Dienstag, 15.09.2026, 19.30 Uhr
Begrenztheitswertschätzung
Sich der Wunden als Hoffnungsluken bewusst werden
Ja, es gibt eine Würde der Wunden! Die Würde der Wunden ist unantastbar, und zwar in dem Sinne, dass niemand wegen seiner Wunden, Verletzungen, Arbeitslosigkeit, Depression usw. als ein Mensch mit weniger Wert gesehen werden darf. Der Mensch verliert seine Würde vor Gott auch im Leiden nicht. Wir stehen in der Gefahr, die Wunden rein negativ zu sehen und sie als Wertminderung menschlichen Lebens zu sehen. Das ist aber nicht der Blick und Maßstab Gottes. Er hat sogar eine besondere Wertschätzung für den Verwundeten.
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Wir haben die Ewigkeit klein gemacht und unser irdisches Leben ewig. So wird alles schief. Wir sollten das Bewusstsein für die Weite der Ewigkeit neu stärken. Die Welt ist tief, und tief die Ewigkeit.
Dienstag, 22.09.2026, 19.30 Uhr
Die Wiederkunft Christi als vergessenes Glaubensgut
Warum sollte der Herr nicht schon morgen kommen?
Die Wiederkunft Christi ist weit weg von unserem heutigen Glaubensverständnis, aber fest verankert im Glaubensbekenntnis: „Er wird kommen zu richten die Lebenden und die Toten.“ Und in der Messe: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“ Christus zeigt sich bei seiner Wiederkunft nicht nur innerlich, sondern so offen und deutlich, dass jeder ihn mit eigenen Augen kommen sieht (Offb 1,7 und Lk 21,27).
Weitere Termine:
Dienstag, 20.10.2026, 19.30 Uhr
Was wenn die Gegenwart Ewigkeit wäre?
Die unendliche Würde des Augenblicks
In besonderen Momenten des Lebens kann die Zeit stillstehen. Von diesem „stehenden Jetzt“ sprach etwa der Mystiker Meister Eckhart. Ganz ähnlich der mystische begabte Ludwig Wittgenstein: „Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt.“ Während der Glaube den Blick über das Diesseits in die Ewigkeit hinein öffnet, gibt es aktuelle philosophische Ansätze, die für ein sinnvolles Leben nur eine beinahe heroische Anerkennung dieses einen endlichen Lebens fordern.
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Für alle, die ihren Glauben reflektieren wollen, fundierte Antworten auf zentrale Lebensfragen suchen oder in der Unübersichtlichkeit heutiger Sinnangebote nicht die Orientierung verlieren wollen, kann das Miteinander und Ineinander von theologischen und philosophischen Argumenten eine große Hilfe sein. Es wird die Denkgeschichte von der Antike über das Mittelalter und die Neuzeit bis heute verständlich durchschritten, mit besonderem Blick auf Denker, die Philosophie und Theologie in ihrem Werk in Beziehung setzen: Mit Platon und Plotin die Seele fliegen lassen; Seneca und Paulus als Zeit- und Denkgenossen der Gelassenheit; die gute Welt bei Augustinus und die beste aller Welten bei Leibniz; Thomas Aquin und Meister Eckhart über das Sein Gottes und sein Erkennen; Kierkegaard und Nietzsche als kritische Propheten; „christliche“ Philosophie bei Romano Guardini und Edith Stein; die verborgene Theologie bei Wittgenstein und Heidegger; Jean-Luc Nancys und Slavoj Zizeks gewagte Interpretationen des Christentums.
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(c) keb
Schulungen für Ehrenamtliche in Kirche, Verbänden und Gruppen
Format: A 1 - als Online-Schulung
Die Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Vereinen und Schulen, die in den letzten Jahren ans Licht kamen, haben viele Menschen erschüttert und nachhaltig verunsichert. Was können wir tun, um Kinder, Jugendliche und andere Schutzbefohlene nachhaltig zu schützen und zu unterstützen? Und wie können wir eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung etablieren?
Bei diesen Schulungen werden Ehrenamtlichen in Kirche, Verbänden und Gruppen wichtige Grundlagen zu Definition, Form, Häufigkeit und Folgen sexuellen Missbrauchs vermittelt. Außerdem soll sie eine Art Erste-Hilfe-Kasten mitbekommen: Was sind mögliche Warnsignale und Hinweise? Wie kann man im Verdachtsfall vorgehen? Wo gibt es Unterstützung und Hilfe?
Die Fortbildung wird im Rahmen der Schutzkonzepte für Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt (kurzes Format A1: 1,5 Stunden, längeres Format A2: 3 Stunden). Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung. Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.
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Wie kann ein gutes Leben im Alter in unseren Gemeinden gelingen? Welche Angebote fördern Begegnung, Teilhabe und Gemeinschaft? Beim Markt der Möglichkeiten erhalten Sie vielfältige Einblicke in gelungene Projekte und Initiativen aus dem Dekanat Ehingen/Ulm. Lernen Sie engagierte Menschen kennen, tauschen Sie sich aus und lassen Sie sich für Ihre eigene Gemeinde inspirieren.
Vertreter*innen verschiedener Initiativen und Organisationen stellen ihre Angebote in kurzen Impulsen vor. Vorgestellt werden unter anderem:
• Mittagstisch
• Ökumenischer Besuchsdienst
• Begegnungsnachmittage
• Projekt „Teilhabe im Alter“ im Donauwinkel
Forum Teilhabe im Alter
Der Markt der Möglichkeiten findet im Rahmen des Forums Teilhabe im Alter statt. Das Forum fördert den Austausch und die Vernetzung von haupt- und ehrenamtlich Engagierten, die sich für und mit älteren Menschen einsetzen. Es bietet die Möglichkeit, sich über die Lebenssituation älterer Menschen im Dekanat Ehingen/Ulm und im Alb-Donau-Kreis zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Ideen für eine gute Gestaltung des Älterwerdens zu entwickeln.
Wer kann teilnehmen?
Eingeladen sind alle Menschen, die sich in irgendeiner Form für oder mit Menschen ab 60 Jahren engagieren oder sich über die Lebensperspektiven älterer Menschen informieren, austauschen und vernetzen möchten.
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Die Stadt war im Dreißigjährigen Krieg weitgehend zerstört worden. Zwischen 1630 und 1634 starb die Hälfte der 5000 Einwohner. 444 Häuser und sechs Kirchen brannten nieder. Die Schutzengelkirche war bei einem Stadtbrand bis auf die Grundmauern zerstört, aber schon 1640 zur Wiederbenutzung eröffnet und 1662 neu eingewölbt worden. Die Giebel, die in Eichstätt und an vielen Orten wieder hochgezogen wurden, sind Sinnbild der Wiedererrichtung eines emporragenden Dreiecks, an dessen Spitze Gott wieder seinen Platz hat. Äußerer Aufbau dient innerer Auferbauung. In Angst und Enge gilt es, die Herzen der Menschen zu weiten und dazu Kuppeln zu bieten, die alles überwölben. Dies wird im Spiegel der wichtigsten Bauwerke der Stadt erschlossen.
Buszustiege in Eggingen, Wiblingen, Donaubad, Rosengasse, Böfingen, Seligweiler, dann nach Eichstätt
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(c) keb
Schulungen für Ehrenamtliche in Kirche, Verbänden und Gruppen
Format: A 2
Die Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Vereinen und Schulen, die in den letzten Jahren ans Licht kamen, haben viele Menschen erschüttert und nachhaltig verunsichert. Was können wir tun, um Kinder, Jugendliche und andere Schutzbefohlene nachhaltig zu schützen und zu unterstützen? Und wie können wir eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung etablieren?
Bei diesen Schulungen werden Ehrenamtlichen in Kirche, Verbänden und Gruppen wichtige Grundlagen zu Definition, Form, Häufigkeit und Folgen sexuellen Missbrauchs vermittelt. Außerdem soll sie eine Art Erste-Hilfe-Kasten mitbekommen: Was sind mögliche Warnsignale und Hinweise? Wie kann man im Verdachtsfall vorgehen? Wo gibt es Unterstützung und Hilfe?
Die Fortbildung wird im Rahmen der Schutzkonzepte für Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt (kurzes Format A1: 1,5 Stunden, längeres Format A2: 3 Stunden). Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung. Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.
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Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Donnerstag, 08.10.2026, 20.00 Uhr
Kunst und Kampf des Realismus im Land der Illusion
Objektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Die niemals verstummte Frage nach der Wahrheit erlangt angesichts Künstlicher Intelligenz und ihrer Manipulationsmöglichkeiten neue Bedeutung. „Was ist Wahrheit?“, fragte Pilatus Jesus. „Was ist Wahrheit?“, fragt sich der Zeitgenosse, der Zeitung liest, fernschaut oder im Internet unterwegs ist. Der Begriff "Der Kampf des Realismus" von J.H. Loewe (1876) bezieht sich auf den mittelalterlichen Universalienstreit zwischen Realismus (allgemeine Begriffe haben eine eigenständige Realität) und Nominalismus (nur Einzeldinge sind real, Wörter sind bloße Bezeichnungen). Wie ist ein neuer Realismus gegen den postmodernen Konstruktivismus und gegen imperialistischen Naturalismus zu gewinnen?
Die weiteren Veranstaltungen der Reihe:
Montag, 09.11.2026, 20.00 Uhr
Musik und Metaphysik
Das Singen der Dinge in der Unaussprechlichkeit der Welt
Vladimir Janélévitch nennt die Musik ein Blühen im Schweigen der Wüste und diese Wüstenblume sei selber eine Art geheimnisvollen Schweigens. Dies erinnert ein wenig an Wittgenstein, der forderte: „Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“ Wittgenstein befasste sich intensiv mit Musik. Die Unmöglichkeit, den Eindruck einer gehörten Melodie zu beschreiben, war für ihn Sinnbild der Grenzen der Sprache und der Möglichkeit ihres Überschreitens. Eine Übersicht in diesem weiten Feld und darüber hinaus ein Blick in die Schreibstuben, Garten- und Waldhäuschen großer Komponisten wie Palestrina, Biber, Bach, Beethoven, Bruckner und Mahler, der gleich drei Häuschen an verschiedenen Urlaubsorten hatte, eines idyllischer als der andere.
Dienstag, 08.12.2026, 20.00 Uhr
Was ist „Substanz“? Was hat wirklich Substanz?
Karriere, Verfall und Wiedergeburt eines metaphysischen Grundbegriffs
„Substanz“ ist ein altehrwürdiger Terminus schon in den Anfängen abendländischen Denkens, etabliertes Leitwort der Philosophie durch die Zeit und gleichzeitig ihr ständiger Zankapfel, gerade im metaphysischen Feld, und schließlich ist die substantia philosophischer Grundbegriff der Theologie.
Samstag, 09.01.2027, 20.00 Uhr
Geist-Monist, kritisch-gelassener Optimist und hoffentlich Mensch
Leitvortrag 2027: Einladung zu einer persönlichen und intersubjektiven Sicht auf das neue Jahr
Hoffentlich sind wir Menschen mit viel Hoffnung im Herzen. „Geist-Monismus“ meint keine abgehobene Weltflucht oder Leibfeindlichkeit, sondern ein prophetischer Kontrapunkt gegen einen heute vorherrschenden Reduktionismus, Materialismus und Mechanizismus. Der Mensch ist kein bloßer materieller Reiz-Reaktions-Mechanismus, sondern zu unzähligen Bewegungen des Geistes befähigt: sich zurückbeugen auf sich selbst, Widersprüche zusammenfügen und aushalten und auseinanderhalten, die „Geister unterscheiden“ (Ignatius von Loyola) sowie bewerten im Nebeneinander, Durcheinander und Gegeneinander der Stimmen.
Dienstag, 09.02.2027, 20.00 Uhr
Die Monaden von Leibniz und ihre Wirkungsgeschichte
Denker, Dichter und Musiker der Entelechie
Goethe verhandelte die Lehre von den Monaden unter dem Begriff „Entelechie“, den schon Leibniz ausdrücklich als Synonym für „Monaden“ verwendete. Gustav Mahler fasst die Monaden in die musikalische Figur eines in sich kreisenden Doppelschlags, der sogenannten „circulatio“, die etwa seine Neunte Symphonie durchzieht. Auch viele Philosophen entwickelten die Monadologie weiter.
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An Stationen befassen sich die Pilger mit dem Teilen in der Bibel. Jemandem etwas zu geben, von dem wir wieder etwas zurückwarten – das war in den Augen Jesu nichts Besonderes. Wir sind eingeladen, dass wir geben ohne zu zählen. Ein solches Geben und eine solche Hingabe ist ein i-Tüpfelchen im Leben. Wir müssen dabei nichts Außergewöhnliches tun, sondern nur das Gewöhnliche mit außergewöhnlicher Hingabe. Die Strecke ist sechs Kilometer und ohne Steigungen. Das Ende ist an der Basilika St. Martin (500 Meter vom Start entfernt). Danach gibt es Einkehrmöglichkeit zum Abendessen auf eigene Rechnung.
An- und Abreise sind mit öffentlichem Verkehr möglich. Die Ulmer Nikolauskapelle liegt an der Endhaltestelle der Stadtbuslinie 4 „Wiblingen Friedhof“ oder kurzer Fußweg von Haltestelle „Kloster Wiblingen“ der Hauptstraße entlang Richtung Illerkirchberg, ebenso Haltestelle „Oberer Wirt“ des Landbusses 70.
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Eine pastoraltheologische Trilogie über Lebens- und Glaubensformen heute
Die Beziehung zwischen Farbe und Form wird in dieser losen Trilogie von Veranstaltungen zur Metapher dafür, über das Wechselspiel von Form und Leben überhaupt nachzudenken und dies für eine die Gestaltung des persönlichen und gemeinschaftlichen Glaubenslebens fruchtbar zu machen.
Donnerstag, 15.10.2026, 15.00 Uhr
Kunsthalle Sammlung Weishaupt, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm
„Wenn Farben Formen finden“
Werke aus der Sammlung Weishaupt in der aktuellen Ausstellung
Nach Art einer „Schule des Sehens“ führt Dr. Andrea El-Danasouri durch die Ausstellung. Sie versteht sich als Kunstvermittlerin: Wie gehe ich mit Kunst um? Das Quadrat als Archteypus für die Welt ist als Form in der Werkschau dominant: Wie aber über Welt hinaus? Und wie in der Welt stehend über Welt hinaus? Schwerpunkte sind die Wechselwirkungen von Farbe zu Kontext, optische Illusionen und Wege in die Abstraktion. Außerdem wird Farbe in Analogie zum Kosmos betrachtet sowie christlich interpretiert.
Führung durch Frau Dr. Andrea El-Danasouri, Religionswissenschaftlerin und promovierte Kunsthistorikerin
Kosten: € 6 für den Eintritt
Anmeldung beim Dekanat, Tel. 0731 9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de
Weitere Veranstaltungen:
HYBRID Freitag, 20.11.2026, 18.00 Uhr,
Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, 89073 Ulm
Sprachformen heutiger Glaubensvermittlung
Versuche zu einer resonanzfähigen und substanziellen Gottesrede
Die Dominanz der Bilder gegenüber dem Wort, die transzendenzverschlingende Macht des Alltags und die massive Beschleunigung der Welt sind die postmodernen Bedingungen, unter denen heute Glaube gelebt wird. Das rigide Festhalten an Begriffen der Tradition führt zum Verlust der Resonanzfähigkeit, bloße Anpassung und banale Sprachglättung münden geradewegs in Substanzlosigkeit. Der Abend beschreibt die Situation am Beispiel der Lebens- und Glaubenswirklichkeit heutiger Menschen und plädiert gegen jede abgeflachte Spiritualität und für mutiges Experimentieren.
Vortrag: Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel
Keine Teilnahmegebühr. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Link für Online-Teilnahme und Telefonnummer beim Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de
HYBRID Samstag, 28.11.2026, 9.30 – 12.00 Uhr,
Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, 89073 Ulm
Eine Theologie des Raumes für Menschen, die aus dem Häuschen sind
Wie schaffen Menschen Räume und wie Räume Menschen?
Immer seltener gibt es ein mehr oder weniger selbstverständliches Hineinwachsen in den Glauben. Wir leben heute in einer paradoxen Situation: Der Mensch braucht Räume im Glauben und doch gibt es vielfach nur Räume, die der Mensch nicht brauchen kann. Das Ich muss heute in die Formreste der Religion einsteigen, um in gemeinschaftlichen Formentwicklungsprozessen religiöse Erfahrungsräume zu er-finden, d.h. Räume wieder zu entdecken und ganz neue zu schaffen. Ein Gesprächsangebot an alle, die eine spirituelle Identität selbst entwickeln und andere dazu befähigen wollen.
Leitung: Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel
Keine Teilnahmegebühr. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Link für Online-Teilnahme und Telefonnummer beim Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de
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Flyer
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Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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