
Bischof-Sproll-Haus Ulm (Foto: keb/O. Schütz)
Das stattliche Gebäude in der Ulmer Olgastraße 137 wurde 1903 als Oberamt, Vorgänger des Landratsamts gebaut. Vor wenigen Jahren renoviert, ist es heute als Bischof-Sproll-Haus Sitz kirchlicher Dienste wie Caritas und Katholische Erwachsenenbildung. Das in Teilen denkmalgeschützte Ensemble bietet seit seiner Errichtung Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger und ist damit Teil des sozialen NetzWERKs. Die Führung lässt die Geschichte des Gebäudes lebendig werden und stellt Räume und Bereiche im Inneren vor. Beginn ist im Saal im Hof.
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Bild: keb-Ulm / Sarah Scharpf
Schon immer war die Heirat von Mann und Frau ein ganz besonderer Schritt im Leben.
Romantisch sollten Liebe und Hochzeit sein, die Ehe für immer halten.
Wen wundert’s, daß es hierzu jede Menge Lebensweisheiten, gutgemeinte Ratschläge und jahrhundertealte Traditionen gibt.
Wer aber kennt die Sprache der Blumen, raffinierte Rezepte für zauberhafte Liebesorakel?
Diese und weitere Geheimnisse rund um Liebe, Haus, Hof und Eheglück werden bei dieser spritzigen Führung gelüftet!
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Die Stadt war im Dreißigjährigen Krieg weitgehend zerstört worden. Zwischen 1630 und 1634 starb die Hälfte der 5000 Einwohner. 444 Häuser und sechs Kirchen brannten nieder. Die Schutzengelkirche war bei einem Stadtbrand bis auf die Grundmauern zerstört, aber schon 1640 zur Wiederbenutzung eröffnet und 1662 neu eingewölbt worden. Die Giebel, die in Eichstätt und an vielen Orten wieder hochgezogen wurden, sind Sinnbild der Wiedererrichtung eines emporragenden Dreiecks, an dessen Spitze Gott wieder seinen Platz hat. Äußerer Aufbau dient innerer Auferbauung. In Angst und Enge gilt es, die Herzen der Menschen zu weiten und dazu Kuppeln zu bieten, die alles überwölben. Dies wird im Spiegel der wichtigsten Bauwerke der Stadt erschlossen.
Buszustiege in Eggingen, Wiblingen, Donaubad, Rosengasse, Böfingen, Seligweiler, dann nach Eichstätt
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Werner von Ellerbach war der erste Abt des 1093 gestifteten Benediktinerklosters Wiblingen. Abt Werner starb von 900 Jahren am 4. Juni 1126. Die Führung des Kirchenhistorikers Dr. Oliver Schütz geht seinen Spuren in der Basilika nach. Sie führt 900 Jahre zurück in die Anfangszeit der Abtei Wiblingen.
Die Führung wird auch am Sonntag, 6. September 2026, 11.45 – 12.45 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst) angeboten.
Bild: Abt Werner im Chor der Basilika Wiblingen (Foto: keb)
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Vor genau 800 Jahren, am 3. Oktober 1226 starb Franziskus. Schon zu Lebzeiten wurde er verehrt und ist heute einer der beliebtesten Heiligen. Er erfand das Mönchtum neu. Lebten bis dahin Ordensleute vor allem fest in einem Kloster, bevorzugten die Franziskaner die Beweglichkeit. Auch nach Ulm kamen die 'Barfüßer' schon bald nach dem Tod ihres Gründers. Diese Führung an seinem Todestag folgt den Spuren des Franziskus und des Ulmer Klosterlebens.
BILD: Die einstige Ulmer Barfüßerkirche (c) Stadtarchiv Ulm
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Der Tod des Franziskus am 3. Oktober 1226 in Assisi ist auf dem Altar der Kapelle im Schloss Erbach dargestellt. Auch in der benachbarten Pfarr- und Schlosskirche St. Martinus finden sich Darstellungen des berühmten Heiligen. Die Führung geht seinem Leben und Sterben anhand der Erbacher Kunstwerke nach und erschließt die Bedeutung des Franziskus für die Betrachter.
Parkmöglichkeiten am Friedhof Erbach, Schloßberg 16
Bild: An der Schloss- und Pfarrkirche St. Martinus in Erbach feierte die keb Ulm-Alb-Donau ihr 50-jähriges Bestehen. Im Hintergrund ist Schloss Erbach zu sehen. Foto: Oliver Schütz/keb
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Der Sonnengesang des Franz von Assisi ist einer der bekanntesten und ergreifendsten Texte des Christentums. Kurz vor seinem Tod vor genau 800 Jahren vollendete Franziskus dieses Lied. Es entfaltet bis heute eine schöpferische Wirkung. An diesem Abend kommen literarische Sonnenhymnen und musikalische Sonnensongs aus der Menschheitsgeschichte zu Gehör. Außerdem wird die künstlerische Gestaltung des Sonnengesangs durch Marianne Hollenstein beleuchtet. Dazu gibt es Impulse rund um das „Laudato si“ des Franziskus.
Bild: Der Sonnengesang, Kunstpainting von Marianne Hollenstein, Ulm, für die keb (2025)
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Abteikirche und Kloster Neresheim (Foto: Oliver Schütz)
Programm:
10:30 Uhr Ankommen bei Kaffee, Tee und Gebäck im Graf-Hartmann-Saal
11:00 Uhr Beginn, Begrüßung
Vortrag 1 von Prof. Dr. Dominik Burkard: Aus dem Kloster in die (württembergische) Welt: Benedikt Maria Werkmeister – Aufklärer, Reformer, Staatskirchler
Vortrag 2 von Domkapitular Dr. Uwe Scharfenecker: Aus Württemberg in die Welt: Monastisches Leben trotz staatlichen Verbots am Beispiel der Benediktinerabtei Buckfast (1882-1960)
13:00 Uhr Mittagessen im Klostercafé
14:00 Uhr Führungen zur Auswahl: Klostermuseum (mit Treppen) oder Abteikirche (ebenerdig).
15:45 Uhr Kaffee und Kuchen
anschl. Zeit zur freien Verfügung bzw. Möglichkeit zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung des Geschichtsvereins (ca. 60 min).
Die beiden Vorträge thematisieren einen doppelten „Auszug“: Den des Neresheimer Benediktiners Benedikt Maria Werkmeister (1745-1823) aus dem Kloster in die (württembergische) „Welt“: Als Hofkaplan in der Stuttgarter Residenz, als Pfarrer und Geistlicher Rat im Staatsdienst, nicht zuletzt als Verfasser kirchenpolitischer Schriften gewann der (ehemalige) Benediktiner Einfluss in einer Zeit des Umbruchs.
Einen „Auszug“ wagten auch die Protagonisten des zweiten Vortrags: Weil in Württemberg bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Männerklöster verboten waren, mussten junge Württemberger, die Ordensmann werden wollten, ins Ausland abwandern. Im englischen Buckfast fanden jene, die Benediktiner werden wollten, eine neue Heimat.
Ausführliche Informationen im unten eingestellten Flyer und auf den Internetseiten des Geschichtsvereins: www.gv-drs.de
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![Bild: Abt Nikodemus Schnabel, Dormitio-Abtei Jersualem, Bild: Dormitio [www.dormitio.net]](https://keb-ulm.de/ic_web_image/icbm_plugin_image/ic_course_img/Img_1639_260803_085604.jpg)
Abt Nikodemus Schnabel, Dormitio-Abtei Jersualem, Bild: Dormitio [www.dormitio.net]
Frieden für das Heilige Land
Herausforderungen und Perspektiven
Montag, 12. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Das Heilige Land ist von Krieg, Angst und verhärteten Fronten geprägt. Abt Nikodemus Schnabel OSB erlebt diese Wirklichkeit aus nächster Nähe. Der in Stuttgart geborene Benediktiner leitet die Dormitio-Abtei auf dem Jerusalemer Zionsberg und das Priorat Tabgha am See Gennesaret.
Er berichtet vom Alltag der Menschen in Israel und Palästina, von der Situation der Christinnen und Christen in Jerusalem, im Westjordanland und in Gaza – und von der Frage, wie Versöhnung und friedliches Zusammenleben dennoch möglich bleiben können.
Referent: Dr. Nikodemus Schnabel OSB, Abt der Dormitio-Abtei, Jerusalem
Moderation: Dr. Oliver Schütz, keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
in der Online-Reihe Frieden im Fokus der keb in der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Informationen zur Reihe und weitere Themen und Termine:
Die Sehnsucht nach Frieden ist so alt wie die Menschheit. Sie zeigt sich in Beziehungen, in unserer Sprache, in der Art, wie wir miteinander leben – und in der Hoffnung, dass Konflikte nicht das letzte Wort haben. Die biblische Verheißung „Selig sind, die Frieden stiften“ erinnert daran, dass Frieden kein Zustand ist, der einfach entsteht. Er braucht Menschen, die hinschauen, Verantwortung übernehmen und Wege der Verständigung eröffnen.
Mit Frieden im Fokus richten wir unseren Blick auf diese Wege: auf die kleinen und großen Schritte, auf Geschichten, Strategien und Perspektiven des Friedens. Wie gelingt es, Brücken zu bauen? Was hilft uns, Konflikte zu verstehen und zu transformieren? Und wie können wir selbst Teil eines friedvollen Miteinanders werden – mitten in einer Welt, die oft von Spannungen geprägt ist?
Diese Reihe lädt ein zum Austausch, zum Nachdenken und zum gemeinsamen Lernen. Denn Frieden beginnt dort, wo Menschen ihn bewusst gestalten.
Die Vorträge sind online live zugänglich über Zoom. Den Link erhält man kurz vor dem Termin nach Anmeldung beim jeweiligen Veranstalter. Anmeldungen bitte bis spätestens am Tag vor dem jeweiligen Termin.
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 5 Euro pro Vortrag ist an den jeweiligen Veranstalter zu bezahlen.
Gibt es einen gerechten Krieg?
Mittwoch, 21.10.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Reinold Schmücker, Professor für Philosophie, Uni Münster
Veranstalter: keb Kreis Schwäbisch Hall
Anmeldung: www.keb-sha.de
Wie geht es dir mit der Wehrpflicht?
Ein Online-Abend im Format Sprechen & Zuhören
Sonntag, 15.11.2026, 19.00 Uhr
Referentin: Dr. Claudia Guggemos, Leiterin keb Bildungswerk Kreis Reutlingen, Moderatorin des Demokratieformats „Sprechen & Zuhören”
Veranstalter: keb Reutlingen
Anmeldung: www.keb-rt.de
Mehr als die Abwesenheit von Krieg:
Was die Bibel unter Frieden versteht
Donnerstag, 10.12.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
Anmeldung: www.keb-ulm.de
Die keb-Online-Reihe findet unter dem Jahresthema 2026 „Selig, die Frieden stiften“ der Hauptabteilung XI Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.
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Bild: keb-Ulm / Sarah Scharpf
Je zweckorientierter die Zeiten, desto mehr verstärkt sich der Wunsch nach Romantik, nach Liebe und Geborgenheit. Diese Sehnsucht, die zugleich eine Rückbesinnung auf Tradition und Brauchtum bedeutet, drückt sich auch in vielen Hochzeitsfeiern aus. Brautpaare freuen sich über den Reis- oder Konfettiregen, der sie nach der standesamtlichen Trauung empfängt. Die weiblichen Gäste versuchen den Brautstrauß zu fangen, den die Braut in die Menge wirft. Und natürlich genießt es die Braut, wenn ihr frisch Angetrauter sie über die Schwelle trägt.
Es sind Traditionen, die die Hochzeit zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Einige der schönsten Hochzeitsbräuche lernen wir bei dieser romantischen Stadtführung kennen, von Brautkrone und Myrtenkranz bis hin zum Schleiertanz!
Diese und weitere Geheimnisse rund um Liebe, Haus, Hof und Eheglück werden bei dieser spritzigen Führung gelüftet!
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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