Erster Adventssonntag, 29.11.2026, 14.30 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
Guillaume de Machaut und Marc-Antoine Charpentier
Verwegene Harmonik und nostalgische Weihnacht
Machaut gilt wegen seiner komplizierten Harmonik und weitgespannten Gesangsbögen als Avantgardist des 14. Jahrhunderts. Charpentiers „Messe de Minuit“ verarbeitet zehn alte französische Weihnachtslieder und gibt viel Fröhlichkeit und Schwung darein. Solo-Stücke auf Mandoline aus verschiedenen Epochen nehmen das auf und steigern es bisweilen ins trunken Verrückte.
Nächster Termin:
Sonntag, 28.02.2027, 14.30 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
Charles Gounod und das „Ave Maria“ schlechthin
Umfangreich-weitgespannt in Harmonik und Melodie
Die bekannteste Komposition von Gounod ist das Ave Maria, das eigentlich „Méditation sur le premier Prélude de J. S. Bach“ heißt. Für Gesang oder ein Melodieinstrument und Klavier geschaffen, liegt dem Werk das Präludium in C-Dur BWV 846 aus dem 1. Teil des Wohltemperierten Klaviers zugrunde: barocke Romantik und romantisches Barock pur! Es gibt aber auch unzählige Messen aus der Feder Gounods. Zu den Hörbeispielen treten live gespielte Mandolinenstücke, denn die „Geige des Arbeiters“ klingt im Tremolo selbst romantisch und im beschleunigten Wechselschlag fließt und steht sie wie ein barocker Brunnen.
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Bild: keb-drs
Spielen ist weit mehr als Beschäftigung – es ist die Grundlage für Selbstständigkeit, Impulskontrolle und ein gesundes Lernen.
Was brauchen Kinder wirklich, um stark und schulfähig zu werden?
Warum ist freies Spiel so wertvoll?
Sie erfahren, wie Kinder im Spiel ganz nebenbei wichtige Fähigkeiten entwickeln und wie Sie dies als Eltern mit einfachen Ideen gezielt unterstützen können – ohne selbst dauerhaft mitzuspielen.
Oft ist weniger mehr – und genau darin liegt die Chance für die Entwicklung Ihres Kindes und einen entspannten Familienalltag.
Für Eltern von Kindern von 0 bis 6 Jahren.
Weitere Termine und Themen in dieser Reihe:
KI als Lernhilfe - was Eltern wissen sollten
Referent: Wolfgang Duttlinger
Donnerstag, 14.1.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Bodenseekreis
Epigenetik und Lebensanfang - Wie früheste Einflüsse unser Leben prägen
Referentin: Dr. Birte Aßmann
Donnerstag, 28.1.2027, 19.00 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Reutlingen
Von Dopamin bis Selbstwert - wie Kinder selbstbestimmt und suchtfrei aufwachsen
Referentin: Jessica Hrusa
Mittwoch, 17.2.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Ostalbkreis
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Das Konstanzer Konzil (1414–1418) war eines der bedeutendsten Ereignisse des Mittelalters. Die Präsentation wirft einen Blick auf seine Hintergründe und Folgen. Sie stellt die Akteure vor und berichtet vom turbulenten Treiben in der Stadt Konstanz. Und sie geht der Frage nach, wieso der Komponist Fromental Halévy das Konzil als Folie für seine Oper „La Juive“ wählte, die im Theater Ulm zu sehen ist.
Aus Anlass der Opernaufführung von La Juive (Die Jüdin) im Theater Ulm.
Bild: Konzilssitzung in Konstanz nach der Richental-Chronik
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Schloss Klingenstein
Die Nächte werden kälter, die Tage kürzer. Es ist die Zeit, in der wir Menschen zusammenrücken, uns nach Wärme und Geborgenheit sehnen.
Lassen Sie den Alltag hinter sich, versinken Sie in die wundersam heilende Welt der Märchen und Sagen.
Märchen sind Ruhepole in unserer hektischen Zeit, Märchen sind aus den Urgründen der menschlichen Seele entstanden, erschaffen Bilder und Emotionen, berühren unsere Seelen.
Freuen Sie sich auf einen zauberhaften Wohlfühlabend im einzigartigen Märchenzimmer von Schloß Klingenstein mit Glühwein, Tee und Gebäck - am kuschlig warmen Ofen!
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Bild: Julia Dorn
Lauschen Sie auch dieses Jahr den Klängen der Weihnachtsmusik der Welt.
Wie klingt es, wenn zu Weihnachten in Korea die Glocken klingen, wenn in Polen die Hirten zur Krippe eilen oder in Finnland die ganze Familie um einen lichterglänzenden Tannenbaum tanzt?
Erleben Sie eine Stunde voll Musik, die Wärme schenkt und die den Zauber der Weihnacht zum Leuchten bringt.
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Seit 1977 bereichert die "Stehende Figur" von Michael Croissant den kleinen öffentlichen Platz vor der altehrwürdigen St. Nikolaus-Kapelle im Ulmer Stadtzentrum. Croissant gilt als einer der einflussreichsten und originellsten Künstler der 1960er und 70er Jahre in Süddeutschland. Seine abstrahierten Figurationen verbreiten gleichermaßen Stille und Konzentration. Ulrich Brauchle stellt Croissant und dessen plastisches Werk in einem Lichtbilder-Vortrag vor, danach historisch-spirituelle Führung in der Kapelle.
Die Referenten des Nachmittags bilden auch das Ensemble manus musica und musizieren zur Führung klassische Zupfmusik auf Lauten, Gitarren und Mandolinen.
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Dienstag, 8. Dezember 2026, 10 Uhr
Maria selbdritt: Mirjam - Maria - Maryam
Referent: Dr. Oliver Schütz
Am Gedenktag "Mariä Empfängnis" geht es um das vielfältige Bild der Gottesmutter. Was erfahren wir aus dem Alten und dem Neuen Testament über Maria? Wie wird sie im Koran vorgestellt? Was erzählen Legenden und Traditionen über sie?
Ort/Anmeldung: Bischof-Sproll-Haus/keb
Weitere Veranstaltungen unserer Matinee-Reihe:
Dienstag, 19. Januar 2027, 10 Uhr
Vergebung und Versöhnung – wie kann das gelingen?
Referent: Klaus Hoof, Pfarrer i.R.
Menschen enttäuschen und verletzen einander. Danach sitzt der Schmerz oft tief und wird begleitet von heftigen Gefühlen, von Wut, Hass und Rachephantasien. Vergebung kann helfen, von belastender Bitterkeit und Enttäuschung frei zu werden. Doch Vergebung kann von niemand gegen seine eigenen Gefühle verlangt werden. Der Vortrag geht theologischen und psychologischen Aspekte des Themas nach.
Ort/Anmeldung: Haus der Begegnung
Dienstag, 9. Februar 2027, 10 Uhr
Spätzle, Smoking, Exzellenzen - Ein schwäbischer Protokollchef plaudert
Referent: Werner Schempp, Ministerialdirigent a.D.
Am Fastnachtsdienstag erfahren wir unterhaltsam und hintergründig einiges über den Politikbetrieb in Stuttgart. Es geht um große Köpfe und kleine Pannen, um die richtige Verkleidung und die Menschen hinter den Masken.
Ort/Anmeldung: Bischof-Sproll-Haus/keb
INFORMATIONEN ZUR ÖKUMENISCHEN REIHE "Matinee & Tee":
Das ist Matinee & Tee: Anregungen bekommen. Etwas in aller Ruhe bedenken. Weltoffen und persönlich. Sich für zwei Stunden aus dem Trubel ausklinken bei Kaffee oder Tee und Brezeln.
Eingeladen sind alle, die sich am Vormittag Zeit für sich und Themen aus Religion, Gesellschaft und Kultur nehmen. Wir laden Sie herzlich ein: Andrea Luiking (Haus der Begegnung), Dr. Oliver Schütz (keb), Viktoria Fahrenkamp und Gerald Aichinger (Evangelisches Bildungswerk).
Einmal im Monat am Dienstagvormittag, 10.00 bis 11.30 Uhr in Ulm. Abwechselnd im Haus der Begegnung am Grünen Hof und im Bischof-Sproll-Haus (keb) in der Olgastraße 137.
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Bild: Canva pro
Miteinander Singen ist eine der ältesten Formen der Kommunikation.
Circle Singing ist eine einfache, spielerische und fehlerfreundliche Form des Singens, die Freude und Gemeinschaft fördert.
Gemeinsam entdecken wir Neues über Atmung und Körper, probieren die eigene Stimme aus und erleben Verbindung und Begegnung im Singen von Kanons und Circlesong-Improvisationen.
Genießen Sie das miteinander Klingen wie auch die geteilte Stille, das Eintauchen in den Moment, den Raum und das Singerlebnis mit den Menschen im Kreis.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Bequeme Kleidung ist von Vorteil.
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Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Dienstag, 08.12.2026, 20.00 Uhr
Was ist „Substanz“? Was hat wirklich Substanz?
Karriere, Verfall und Wiedergeburt eines metaphysischen Grundbegriffs
„Substanz“ ist ein altehrwürdiger Terminus schon in den Anfängen abendländischen Denkens, etabliertes Leitwort der Philosophie durch die Zeit und gleichzeitig ihr ständiger Zankapfel, gerade im metaphysischen Feld, und schließlich ist die substantia philosophischer Grundbegriff der Theologie.
Die weiteren Veranstaltungen der Reihe:
Samstag, 09.01.2027, 20.00 Uhr
Geist-Monist, kritisch-gelassener Optimist und hoffentlich Mensch
Leitvortrag 2027: Einladung zu einer persönlichen und intersubjektiven Sicht auf das neue Jahr
Hoffentlich sind wir Menschen mit viel Hoffnung im Herzen. „Geist-Monismus“ meint keine abgehobene Weltflucht oder Leibfeindlichkeit, sondern ein prophetischer Kontrapunkt gegen einen heute vorherrschenden Reduktionismus, Materialismus und Mechanizismus. Der Mensch ist kein bloßer materieller Reiz-Reaktions-Mechanismus, sondern zu unzähligen Bewegungen des Geistes befähigt: sich zurückbeugen auf sich selbst, Widersprüche zusammenfügen und aushalten und auseinanderhalten, die „Geister unterscheiden“ (Ignatius von Loyola) sowie bewerten im Nebeneinander, Durcheinander und Gegeneinander der Stimmen.
Dienstag, 09.02.2027, 20.00 Uhr
Die Monaden von Leibniz und ihre Wirkungsgeschichte
Denker, Dichter und Musiker der Entelechie
Goethe verhandelte die Lehre von den Monaden unter dem Begriff „Entelechie“, den schon Leibniz ausdrücklich als Synonym für „Monaden“ verwendete. Gustav Mahler fasst die Monaden in die musikalische Figur eines in sich kreisenden Doppelschlags, der sogenannten „circulatio“, die etwa seine Neunte Symphonie durchzieht. Auch viele Philosophen entwickelten die Monadologie weiter.
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Selig, die Frieden Stiften - Jahresthema 2026 der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft DRS
Mehr als die Abwesenheit von Krieg:
Was die Bibel unter Frieden versteht
Donnerstag, 10.12.2026, 19.00 Uhr
Hybrid-Veranstaltung: vor Ort in Ulm und Online-Übertragung per Zoom
Der Begriff „Friede“ ist zentral für die Botschaft der Bibel – doch was genau ist damit gemeint? Im Alten Testament hat „Schalom“ verschiedene Bedeutungen. Im Neuen Testament wird „Eirene“ zur Verheißung und zugleich zur Aufgabe. Dieser Vortrag untersucht die biblischen Texte: Was ist für sie Friede? Wie wurden diese Stellen in der Geschichte ausgelegt? Und was bedeutet das für unser Verständnis heute?
Referent: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
Informationen zur Reihe:
Die Sehnsucht nach Frieden ist so alt wie die Menschheit. Sie zeigt sich in Beziehungen, in unserer Sprache, in der Art, wie wir miteinander leben – und in der Hoffnung, dass Konflikte nicht das letzte Wort haben. Die biblische Verheißung „Selig sind, die Frieden stiften“ erinnert daran, dass Frieden kein Zustand ist, der einfach entsteht. Er braucht Menschen, die hinschauen, Verantwortung übernehmen und Wege der Verständigung eröffnen.
Mit Frieden im Fokus richten wir unseren Blick auf diese Wege: auf die kleinen und großen Schritte, auf Geschichten, Strategien und Perspektiven des Friedens. Wie gelingt es, Brücken zu bauen? Was hilft uns, Konflikte zu verstehen und zu transformieren? Und wie können wir selbst Teil eines friedvollen Miteinanders werden – mitten in einer Welt, die oft von Spannungen geprägt ist?
Diese Reihe lädt ein zum Austausch, zum Nachdenken und zum gemeinsamen Lernen. Denn Frieden beginnt dort, wo Menschen ihn bewusst gestalten.
Die Vorträge sind online live zugänglich über Zoom. Den Link erhält man kurz vor dem Termin nach Anmeldung beim jeweiligen Veranstalter. Anmeldungen bitte bis spätestens am Tag vor dem jeweiligen Termin.
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 5 Euro pro Vortrag ist an den jeweiligen Veranstalter zu bezahlen.
Die keb-Online-Reihe findet unter dem Jahresthema 2026 „Selig, die Frieden stiften“ der Hauptabteilung XI Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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