
Kalifornien wird vom Königsweg "El Camino Real" durchzogen. Entlang der Route reihen sich 21 alte Missionsstationen, errichtet unter spanischer Herrschaft. Vor 175 Jahren trat Kalifornien den USA bei, die vor 250 Jahren ihre Unabhängigkeit erklärten. In jenem Jahre 1776 wurde die Mission San Francisco gegründet, benannt nach dem vor 800 Jahren gestorbenen Franz von Assisi. Oliver Schütz hat in Kalifornien bei den Franziskanern studiert. Er präsentiert einen Gang durch ein faszinierendes Land und seine Geschichte.
Bild: Die Mission San Antonio in Kalifornien (Foto: Oliver Schütz)
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Der Schriftsteller Hermann Hesse war auch ein bedeutender Maler. Seine meist farbenfrohen Aquarelle waren für ihn Ausdruck der inneren Welt. Die Landschaft seiner Wahlheimat Tessin, die er oft darstellte, spiegeln seine Seelenlandschaft wider. Ihm gilt die große Sommerausstellung der städtischen Galerie Ochsenhausen im Fruchtkasten des Klosters. Die keb lädt zur Kunstfahrt mit einer Führung durch die Ausstellung und die Klosterkirche ein.
Informationen zur Ausstellung:
Der Fruchtkasten in Ochsenhausen widmet Hermann Hesse und seiner Malerei bereits zum dritten Mal eine Ausstellung – nach 2003 und 2016 nun erneut im Jahr 2026. Jede Präsentation setzte eigene Akzente, und auch diesmal eröffnet sich ein neuer Blick auf den weltberühmten Autor. Unter dem Titel „Der Weg zur Malerei“ kann der Fruchtkasten mit einem besonderen Highlight aufwarten: Sämtliche ausgestellten Werke werden bei der Großen Sommerausstellung 2026 zum ersten Mal einem breiten Publikum gezeigt und erlauben einen selten unmittelbaren Zugang zu Hesses bildkünstlerischem Schaffen.
Hermann Hesse ist uns bis heute vor allem als Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger bekannt. Seine Romane haben Generationen geprägt. Weniger bekannt ist, dass Her-mann Hesse eine weitere künstlerische Sprache für sich entdeckte: die Malerei. Aus-gangspunkt ist Hesses Lebenskrise um 1916, in der er in der psychoanalytischen Therapie Unterstützung fand und in der Malerei eine neue Form des Ausdrucks entdeckte. Seine Naturverbundenheit, die sein literarisches Werk prägt, wird zur Grundlage eines eigen-ständigen bildkünstlerischen Schaffens, in dem innere Landschaften und äußere Natur zu farbigen Bildwelten verschmelzen.
Einen besonderen Akzent setzt der fotografische Teil der Ausstellung: Aufnahmen seines jüngsten Sohnes Martin Hesse und der befreundeten Schweizer Malerin und Porträtfoto-grafin Gret Widmann zeigen Hermann Hesse in seinem privaten Umfeld – im Garten, im Atelier, in Momenten der Konzentration und Ruhe – und lassen den Menschen hinter dem berühmten Namen sichtbar werden. Ergänzt durch Landschaftsaufnahmen aus dem Tessin entsteht ein atmosphärisches Bild jener Welt, in der seine Texte und seine Bilder entstanden sind.
Die Große Sommerausstellung 2026 vereint Malerei, Zeichnung, Märchenillustration und Fotografie zu einem konzentrierten, vielschichtigen Porträt – und lädt dazu ein, Hermann Hesse als Maler und Bildkünstler neu zu entdecken. Besucherinnen und Besucher können dem Autor auf ungewohnte Weise nahekommen und ihn nicht nur lesen, sondern in Farbe sehen.
Informationen auf der Internetseite von Ochsenhausen
Bild: Museum Hermann Hesse in Montagnola, Tessin (Foto: O. Schütz)
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Bild: Ev. Stadtkirche Geislingen (Foto: Oliver Schütz)
Die Führung ist ausgebucht!
Wer abergläubisch ist, muss diesen Termin nicht fürchten. Wir ziehen am Freitag, den 14. durch Geislingen auf den Spuren des Aberglaubens. Erkunden Sie mit uns die Grenzen zwischen Glaube und Aberglaube. Erfahren Sie mehr über heiligen Schutz, himmlisches Glück und dämonisches Unglück. Tauchen Sie ein in die Geschichte des Wahrsagens und der Zauberei. Eine VerFührung in die Welt der Magie.
Anmeldung erforderlich bei: keb Katholische Erwachsenenbildung Kreis Göppingen, Tel. 07161 96336-20, info@keb-goeppingen.de, www.keb-goeppingen.de
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„Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer, ich sage nicht: Tu das oft, aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen“, so Bernhard von Clairvaux. Auch ein Bierchen in Ehren kann niemand verwehren. Und dass ich mich selbst mag, sollte mir auch niemand verwehren. Denn ein Mensch mit einem inneren Frieden und einer gesunden Selbst-Zufriedenheit trägt mehr zu Frieden in seinem Umfeld bei, als einer der sich selbst und anderen nichts gönnt.
Bereits ab 18.00 Uhr Möglichkeit zum Abendessen.
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Angebote für Trauernde in Ehingen
Information, Kontakt, Anmeldung:
Hospizgruppe Ehingen, Hehlestraße 2, Ehingen
Tel. 07391 / 754176
E-Mail: hospizgruppe.ehigen@drs.de
www.hospizgruppe-ehingen.de
Angebote für Trauernde in der Region Iller-Weihung
Information, Kontakt, Anmeldung:
Hospizgruppe Iller-Weihung, Schulstraße 21, Regglisweiler
Tel: 0174-2006689
E-Mail: b.mueller@sozialstation-iller-weihung.de
www.hospizgruppe-iw.de
Angebote für Trauernde in der Region Erbach, Donau-Schmiechtal
Information, Kontakt, Anmeldung:
Hospizgruppe Donau-Schmiechtal
Schlossstraße 29, Erbach
Tel: 07305/9355199
E-Mail: Hospizgruppe.Donau-Schmiechtal@t-online.de
www.hospiz-donau-schmiechtal.de
Angebote für Trauernde in Ulm-Wiblingen
Information, Kontakt, Anmeldung:
Pfarramt St. Martin
Tel. 0731/41223
E-Mail: Stmartin.ulm@drs.de
www.ulm-basilika.de
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Englischkurs ohne Leistungsdruck und Prüfungen. Für Wiedereinsteiger und alle mit einfachen Vorkenntnissen der englischen Sprache. Gut geeignet auch für ältere Menschen. Gearbeitet wird in kleiner Gruppe in lockerer, harmonischer Atmosphäre. Dabei steht nicht so sehr die Grammatik im Vordergrund, sondern das Miteinander beim Hören, Sprechen und Üben. Wir behandeln interessante Themen. Frischen Sie ihre Englischkenntnisse auf und halten Sie sich sprachlich fit.Einstieg jederzeit möglich.
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Werner von Ellerbach war der erste Abt des 1093 gestifteten Benediktinerklosters Wiblingen. Abt Werner starb von 900 Jahren am 4. Juni 1126. Die Führung des Kirchenhistorikers Dr. Oliver Schütz geht seinen Spuren in der Basilika nach. Sie führt 900 Jahre zurück in die Anfangszeit der Abtei Wiblingen.
An zwei Terminen angeboten.
Bild: Epitaph von Abt Werner an der Stelle seines Grabes in der heutigen Kirche (Foto: keb)
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Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Dienstag, 08.09.2026, 20.00 Uhr
Der Mensch kennt sich selbst und kennt sich auch nicht
Subjektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Johannes Eriugena betont die Unbestimmbarkeit Gottes in der Tradition Plotins, der lediglich von dem „Einen“ sprach: „Ihm gebührt kein Name“. Von Gott könne leichter gesagt werden, was er nicht ist, als was er ist. Dies überträgt Eriguena auf den Menschen: „Der menschliche Geist kennt sich selbst und kennt sich auch nicht. Er kennt sich, sofern er ist, und weiß dagegen nicht, was er ist.“ Auch vom Menschen könne leichter gesagt werden, dass er ist, als was er ist. Daraus ergibt sich eine Schwebe, die eine Metaphysik im nachmetaphysischen Zeitalter (etwa bei Walter Schulz) prägt.
Weitere Termine der Reihe:
Donnerstag, 08.10.2026, 20.00 Uhr
Kunst und Kampf des Realismus im Land der Illusion
Objektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Die niemals verstummte Frage nach der Wahrheit erlangt angesichts Künstlicher Intelligenz und ihrer Manipulationsmöglichkeiten neue Bedeutung. „Was ist Wahrheit?“, fragte Pilatus Jesus. „Was ist Wahrheit?“, fragt sich der Zeitgenosse, der Zeitung liest, fernschaut oder im Internet unterwegs ist. Der Begriff "Der Kampf des Realismus" von J.H. Loewe (1876) bezieht sich auf den mittelalterlichen Universalienstreit zwischen Realismus (allgemeine Begriffe haben eine eigenständige Realität) und Nominalismus (nur Einzeldinge sind real, Wörter sind bloße Bezeichnungen). Wie ist ein neuer Realismus gegen den postmodernen Konstruktivismus und gegen imperialistischen Naturalismus zu gewinnen?
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Vor 20 Jahren hielt Papst Benedikt XVI. seine Freiburger Rede, die eine Diskussion über das Verhältnis von Christentum und Islam auslöste. In dieser Veranstaltung beleuchten wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden größten Weltreligionen. Dabei kommen die heiligen Schriften Bibel und Koran genauso in den Blick wie Regeln und Rituale. Außerdem geht es um die Geschichte von Nähe und Konflikten zwischen Christen und Muslimen.
Bild: Kreuz und Halbmond (keb/KI)
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Bischof-Sproll-Haus Ulm (Foto: keb/O. Schütz)
Das stattliche Gebäude in der Ulmer Olgastraße 137 wurde 1903 als Oberamt, Vorgänger des Landratsamts gebaut. Vor wenigen Jahren renoviert, ist es heute als Bischof-Sproll-Haus Sitz kirchlicher Dienste wie Caritas und Katholische Erwachsenenbildung. Das in Teilen denkmalgeschützte Ensemble bietet seit seiner Errichtung Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger und ist damit Teil des sozialen NetzWERKs. Die Führung lässt die Geschichte des Gebäudes lebendig werden und stellt Räume und Bereiche im Inneren vor. Beginn ist im Saal im Hof.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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