Was in der Erwartung des Herrn ausbleiben sollte - Besinnung mit Schreibwerkstatt
Der Titel des Vormittags bezieht sich auf zwei adventliche Bibelstellen, die zeigen, dass im Reich Gottes die weltlichen Maßstäbe keine Geltung besitzen: „Den Stock seines Antreibers zerbrachst du“ (Jes 9,3) und „Was habt ihr sehen wollen? Einen Mann in feiner Kleidung? (Mt 11,8). Johannes der Täufer, die adventliche Gestalt schlechthin, kündigt die Befreiung in Christus an und steht in einem groben Mantel aus Kamelhaaren da. Beim Verfassen eigener Texte und Gebete können die Teilnehmer „ihre Seele ins Tintenfass setzen.“
Anschließend Möglichkeit zum Mittagessen in einem Ulmer Lokal auf eigene Rechnung, dazu Anmeldung beim Dekanat nötig: Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de
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Der Weltmeistertitel im Fußball ist weg. Der bisher einzige Papst aus dem Land auch. Wie sind Stimmung und Lebensrealität in Gesellschaft und Kirche von Argentinien heute? Das erfahren wir aus erster Hand von Wolfgang Herrmann. Der Priester aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist seit bald vier Jahren Pfarrer in Villa Atamisqui. Während hierzulande über größere Kirchengemeinden diskutiert wird, erstreckt sich seine Landpfarrei im Partnerbistum Santiago del Estero bereits über 37 Kapellengemeinden. Wie ist unter diesen Bedingungen eine Arbeit möglich, die zusammen mit den Menschen eine Verbesserung der Lebensverhältnisse und Hoffnungsperspektiven bewirkt?
Bild: Von der Pfarrkirche in Atamisqui aus ist Pfarrer Wolfgang Herrmann regelmäßig unterwegs über unbefestigte Wege zu den Landgemeinden, wo oft ganz praktische Hilfe benötigt wird wie eine Leiter zur Reparatur eines Kapellendachs (Foto: Oliver Schütz)
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Rund um Weihnachten hat sich ein vielfältiges Brauchtum entwickelt. Seinen Ursprüngen im Christfest geht diese Führung nach. Was hat der Weihnachtsbaum mit der Geburt Jesu zu tun? Wieso werden Kugeln an den Christbaum gehängt? Und warum wird manches Festgebäck mit religiösen Motiven geschmückt? Die Antworten stecken in einigen Kunstwerken, die im Museum Brot und Kunst zu sehen sind. Zur Themenführung über Weihnachtsbräuche gibt es Kostproben von Weihnachtsgebäck.
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Klassische Adventslieder wie „Macht hoch die Tür“, „O Heiland reiß die Himmel auf“ und „Es kommt ein Schiff geladen“ werden in ihren Motiven lebendig. Gemeinsam werden Kanons wie „Mache dich auf und werde Licht“ oder „Meines Herzens Dunkel wandle in dein Licht“ in der wunderbaren Akustik der Kapelle gesungen. Lieder, die Wolfgang Steffel für die geistliche Bewegung „action spurensuche“ komponierte, wie „Des Menschen Herz plant seinen Weg“ oder „Weite den Bereich!“, werden in ihrer adventlichen Dimension ausgelotet.
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Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Samstag, 09.01.2027, 20.00 Uhr
Geist-Monist, kritisch-gelassener Optimist und hoffentlich Mensch
Leitvortrag 2027: Einladung zu einer persönlichen und intersubjektiven Sicht auf das neue Jahr
Hoffentlich sind wir Menschen mit viel Hoffnung im Herzen. „Geist-Monismus“ meint keine abgehobene Weltflucht oder Leibfeindlichkeit, sondern ein prophetischer Kontrapunkt gegen einen heute vorherrschenden Reduktionismus, Materialismus und Mechanizismus. Der Mensch ist kein bloßer materieller Reiz-Reaktions-Mechanismus, sondern zu unzähligen Bewegungen des Geistes befähigt: sich zurückbeugen auf sich selbst, Widersprüche zusammenfügen und aushalten und auseinanderhalten, die „Geister unterscheiden“ (Ignatius von Loyola) sowie bewerten im Nebeneinander, Durcheinander und Gegeneinander der Stimmen.
Die weitere Veranstaltungen der Reihe:
Dienstag, 09.02.2027, 20.00 Uhr
Die Monaden von Leibniz und ihre Wirkungsgeschichte
Denker, Dichter und Musiker der Entelechie
Goethe verhandelte die Lehre von den Monaden unter dem Begriff „Entelechie“, den schon Leibniz ausdrücklich als Synonym für „Monaden“ verwendete. Gustav Mahler fasst die Monaden in die musikalische Figur eines in sich kreisenden Doppelschlags, der sogenannten „circulatio“, die etwa seine Neunte Symphonie durchzieht. Auch viele Philosophen entwickelten die Monadologie weiter.
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Eltern sein ist oft wie ein Balanceakt – zwischen Selbstvertrauen, Gelassenheit und den täglichen Herausforderungen. Dies kennen sicher alle Eltern – Kinder, die besondere Bedürfnisse haben, fordern Mütter und Väter dabei auf ganz eigene Weise.
Deshalb wendet sich unser Kursangebot an diejenigen, die sich einen Austausch mit anderen Betroffenen wünschen.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Bedürfnisse und die Entwicklung des Kindes, sondern auch die eigene Selbstfürsorge. Das Handicap oder etwaige Therapieoptionen stehen im Hintergrund. Stattdessen vertiefen wir Themen, die den Familienalltag, die Erziehung und die Beziehungsqualität bereichern – zugeschnitten auf die jeweilige Lebenssituation.
Der Kurs unterstützt Eltern von Kindern mit Behinderung dabei, einen freundlich-festen Erziehungsstil zu entwickeln – für ein entspanntes, bereicherndes Miteinander, das auch die eigenen Kräfte im Blick behält.
Anmeldung: bis 6.1.2027 unter www.keb-ostalbkreis.de oder per E-Mail: info@keb-ostalbkreis.de oder 07361 3777 440.
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Die ersten Jahre sind für alle Bereiche des Lebens, auch für den Bereich der Religion, ganz entscheidend für die weitere Entwicklung eines Kindes.
Viel hängt davon ab, wieviel Vertrauen, Ermutigung und Zuwendung ein Kind hier erfährt und welche Erfahrungen es in den weiteren Lebensjahren diesbezüglich macht.
Kleine Kinder machen ihre Erfahrungen von Anfang an im Alltag über die „Sprache der Sinne“.
Das gilt ganz besonders auch für religiöse Erfahrungen und die späteren Bilder von Gott.
Sehr oft handelt es sich hier um Situationen, in denen „das Religiöse“ oder der Bezug zu Gott auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen sind.
An diesem Abend bekommen Sie nach ein wenig Theorie konkrete, ganz praktische Vorschläge, wie Gott im Familienalltag ins Spiel gebracht werden kann: Rituale, Fingerspiele, Schachtelgeschichten sowie Literaturvorschläge und weitere Tipps.
Sie bekommen von allen Inhalten ein Skript.
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Bild: keb-drs
Kinder nutzen KI selbstverständlich – viele Eltern fühlen sich unsicher.
Dieser Online-Vortrag zeigt verständlich und praxisnah anhand konkreter Live-Demos, wie KI Kindern und Jugendlichen beim Lernen hilft, wo Risiken liegen und welche Regeln sinnvoll sind.
Teilnahme ohne Vorkenntnisse möglich.
Weitere Termine und Themen in dieser Reihe:
Epigenetik und Lebensanfang - Wie früheste Einflüsse unser Leben prägen
Referentin: Dr. Birte Aßmann
Donnerstag, 28.1.2027, 19.00 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Reutlingen
Von Dopamin bis Selbstwert - wie Kinder selbstbestimmt und suchtfrei aufwachsen
Referentin: Jessica Hrusa
Mittwoch, 17.2.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Ostalbkreis
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Die urzellige und zugleich hochkomplexe und zutiefst esoterische „Kunst der Fuge“ von Johann Sebastian Bach erhält in der Bearbeitung für Mandoline eine Transparenz, die die hörende menschliche Seele mit einer Güte und Ehrlichkeit erreicht, in der das Geheimnis der melodischen Wellenzüge, Gang-Sprünge und Schlangenbewegungen bewahrt bleibt und nicht nur ein Spiegel zur Erkundung der eigenen Seele, sondern gar ein Spiegel der ganzen Schöpfung aufgestellt wird – und dies nicht in einem großen Gestus, sondern der Intimität des menschlichen Innenraumes und seiner Seelenbewegungen und Regungen gemäß.
Freitag, 15.01.2027, 17.00 Uhr,
Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, 89073 Ulm
Die „Kunst der Fuge“ und die Gottesgeburt in der Seele
Erschließung eines mystischen Meisterwerks im Horizont des Glaubens
Vortrag und Tonbeispiele auf Mandoline: Dr. Wolfgang Steffel
Sonntag, 24.01.2027, 17.00 Uhr,
Nikolauskapelle, Neue Str. 102, 89073 Ulm
Die „Kunst der Fuge“ als Lebenskunst und Sterben-Können
Konzert auf Mandoline alleine und Bachs Motiv des „Ruhens in Gottes Schoß“
Mandoline und Gedankenweg: Dr. Wolfgang Steffel
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Bild: Kess
An diesem Abend erfahren Eltern im Onlinekurs „Die anderen dürfen das auch!“, wie sie Konflikte mit ihren Teenagern konstruktiv und gemeinsam lösen können.
Konflikte gehören zum Erwachsenwerden dazu, doch oft fehlen Eltern die Werkzeuge, um diese produktiv zu gestalten.
Der Kurs zeigt Wege auf, wie man Streitpunkte erkennt, anspricht und gemeinsam Kompromisse findet. So wird das Familienklima nachhaltig verbessert.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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