
Die in Ulm geborene Hildegard Knef war ein Ausnahmetalent: Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin. Ende 2025 wäre sie 100 Jahre alt geworden. An diesem Abend wird in Liedern von Hildegard Knef und in Geschichten aus ihrem Leben erzählt: Ihr Weg von der Zeichnerin bei der Ufa zur Schauspielerin, ihre Erfolge am Broadway und als Autorin, ihre Erinnerungen an den Krieg, ihre Kindheit, ihre Ehen und Beziehungen zu Männern, ihre Ängste und Träume.
Informationen auf den Kulturseiten der Stadt Ehingen
Vorverkauf: im Kulturamt Ehingen im Franziskanerkloster Spitalstr. 30 (Tel. 07391 503 503), bei der Touristinfo Ehingen Marktplatz 1 oder an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online
Bild: Hildegard Knef, Foto: Nationalarchiv der Niederlande, Eric Koch/Anefo (gemeinfrei, Detail)
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Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Montag, 09.11.2026, 20.00 Uhr
Musik und Metaphysik
Das Singen der Dinge in der Unaussprechlichkeit der Welt
Vladimir Janélévitch nennt die Musik ein Blühen im Schweigen der Wüste und diese Wüstenblume sei selber eine Art geheimnisvollen Schweigens. Dies erinnert ein wenig an Wittgenstein, der forderte: „Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“ Wittgenstein befasste sich intensiv mit Musik. Die Unmöglichkeit, den Eindruck einer gehörten Melodie zu beschreiben, war für ihn Sinnbild der Grenzen der Sprache und der Möglichkeit ihres Überschreitens. Eine Übersicht in diesem weiten Feld und darüber hinaus ein Blick in die Schreibstuben, Garten- und Waldhäuschen großer Komponisten wie Palestrina, Biber, Bach, Beethoven, Bruckner und Mahler, der gleich drei Häuschen an verschiedenen Urlaubsorten hatte, eines idyllischer als der andere.
Die weiteren Veranstaltungen der Reihe:
Dienstag, 08.12.2026, 20.00 Uhr
Was ist „Substanz“? Was hat wirklich Substanz?
Karriere, Verfall und Wiedergeburt eines metaphysischen Grundbegriffs
„Substanz“ ist ein altehrwürdiger Terminus schon in den Anfängen abendländischen Denkens, etabliertes Leitwort der Philosophie durch die Zeit und gleichzeitig ihr ständiger Zankapfel, gerade im metaphysischen Feld, und schließlich ist die substantia philosophischer Grundbegriff der Theologie.
Samstag, 09.01.2027, 20.00 Uhr
Geist-Monist, kritisch-gelassener Optimist und hoffentlich Mensch
Leitvortrag 2027: Einladung zu einer persönlichen und intersubjektiven Sicht auf das neue Jahr
Hoffentlich sind wir Menschen mit viel Hoffnung im Herzen. „Geist-Monismus“ meint keine abgehobene Weltflucht oder Leibfeindlichkeit, sondern ein prophetischer Kontrapunkt gegen einen heute vorherrschenden Reduktionismus, Materialismus und Mechanizismus. Der Mensch ist kein bloßer materieller Reiz-Reaktions-Mechanismus, sondern zu unzähligen Bewegungen des Geistes befähigt: sich zurückbeugen auf sich selbst, Widersprüche zusammenfügen und aushalten und auseinanderhalten, die „Geister unterscheiden“ (Ignatius von Loyola) sowie bewerten im Nebeneinander, Durcheinander und Gegeneinander der Stimmen.
Dienstag, 09.02.2027, 20.00 Uhr
Die Monaden von Leibniz und ihre Wirkungsgeschichte
Denker, Dichter und Musiker der Entelechie
Goethe verhandelte die Lehre von den Monaden unter dem Begriff „Entelechie“, den schon Leibniz ausdrücklich als Synonym für „Monaden“ verwendete. Gustav Mahler fasst die Monaden in die musikalische Figur eines in sich kreisenden Doppelschlags, der sogenannten „circulatio“, die etwa seine Neunte Symphonie durchzieht. Auch viele Philosophen entwickelten die Monadologie weiter.
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Baustellenbedingt verhüllte Heiligenfiguren in der Wiblinger Basilika
Die Installation der Künstlerin Marianne Hollenstein setzt sich mit den Themen Verblendung, Vertreibung, Vernichtung und Erinnerung auseinander. Als Dialog mit der Geschichte eröffnet sie 88 Jahre nach den Novemberpogromen in Ulm Rückblicke, aber auch Ausblicke. Die Kunstwerke entstehen im Zusammenspiel mit der Baustelle in der Basilika Wiblingen. Dort sind Figuren und Altäre zurzeit verhüllt, was wiederum zum Thema Verblendung im Christentum führt.
Veranstaltungen zur Installation:
Lecture-Performance mit Musik, Impulsen und Texten von Jehuda Amichai
Dienstag, 10. November 2026, 18.00 Uhr
Ulm, Basilika Wiblingen, Schloßstr. 36
Zur Eröffnung der Installation sind Texte des israelischen Dichters Jehuda Amichais zu hören, geboren 1924 in Würzburg, emigriert 1936 nach Jerusalem, gestorben 2000. Amichais Werke sind untrennbar verbunden mit seinen traumatischen Erlebnissen in den Jahren des Nationalsozialismus und in mehreren arabisch-israelischen Kriegen. Er gilt als einer der bedeutendsten modernen israelischen Dichter. Neben Lesungen seiner Texte gibt es Musik und Impulse, die auch Bezug auf die Kunst-Installation in der Basilika nehmen.
Mitwirkende:
Führungen durch die Kunst-Installation
Ulm, Basilika Wiblingen, Schloßstr. 36
Sonntag, 15.11.2026, 15.00 – 16.00 Uhr
Sonntag, 22.11.2026, 11.45 – 12.45 Uhr (nach dem Gottesdienst)
Die Führungen setzen sich mit der Installation VER_BLENDUNG / DE_LUSION von Marianne Hollenstein auseinander. Sie zeigen Bezüge zum historischen Verhältnis zwischen Christen und Juden und zum Vorwurf der Verblendung auf. Durch Hinsehen wird ein neues Verständnis ermöglicht.
Führung: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker
Eintritt frei, ohne Anmeldung
Die Installation ist bis 30. November 2026 zu den Öffnungszeiten der Basilika Wiblingen zu sehen.
Das Kunstprojekt wird gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Ulm und die Seelsorgeeinheit Basilika Wiblingen
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Bild: Canva pro
Miteinander Singen ist eine der ältesten Formen der Kommunikation.
Circle Singing ist eine einfache, spielerische und fehlerfreundliche Form des Singens, die Freude und Gemeinschaft fördert.
Gemeinsam entdecken wir Neues über Atmung und Körper, probieren die eigene Stimme aus und erleben Verbindung und Begegnung im Singen von Kanons und Circlesong-Improvisationen.
Genießen Sie das miteinander Klingen wie auch die geteilte Stille, das Eintauchen in den Moment, den Raum und das Singerlebnis mit den Menschen im Kreis.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Bequeme Kleidung ist von Vorteil.
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Eltern mit Kindern im Alter von 2 bis 12 Jahren erhalten eine praktische, ganzheitlich orientierte Erziehungshilfe.
Kinder sollen heute eigenständig, verantwortungsvoll, kooperativ und lebensfroh groß werden. Eltern suchen deshalb nach Wegen, mit ihren Kindern partnerschaftlich umzugehen, dabei aber auch die notwendigen Grenzen zu setzen. Es ist ein Balanceakt, der nicht immer leicht fällt. Hier setzt der Elternkurs „Kess-erziehen“ an.
Die Themen der 5 Kurseinheiten:
Der Kurs ist förderfähig im Rahmen des STÄRKE-Programms und daher für Väter, Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Familien mit Zwillingen, … aus dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm auf Anfrage kostenlos.
Bei diesem Kurs können Gutscheine für Elternbildung der Stadt Ulm eingelöst werden.
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Bild: keb-Ulm
Der Kurs unterstützt Eltern mit Kindern im Alter von 11 bis 18 Jahren in der Zeit des Umbruchs und zeigt Wege, wie sie Jugendliche in ihrem Selbstwertgefühl stärken, Grenzen respektvoll setzen und Kooperationen entwickeln können. In einer gelassenen Haltung, die darauf vertraut, dass Jugendliche wie Eltern bereichert aus der Phase der Pubertät herausgehen, werden deren anstrengenden wie schönen Seiten der Pubertätsphase in den Blick genommen.
Die Themen der 5 Kurseinheiten:
Kostenbefreiung:
Dieser Kurs wird gefördert vom Landesprogramm STÄRKE.
Daher können Familien aus dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm, deren Kinder sich in der Pubertät befinden, von den Kosten befreit werden.
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Über 1000 Jahre lang haben die Ulmer ihre Toten auf dem Alten Friedhof beigesetzt. Die Führung stellt einige der erhaltenen Grabmale vor. Es geht um interessante Lebensläufe, merkwürdige Inschriften und hintersinnige Symbole. Aber auch Geschichte und Geschichten, die nicht mehr direkt sichtbar sind, werden hier lebendig.
Bild: Der Alte Friedhof in Ulm (Foto: O. Schütz/keb)
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Im Rahmen der Ausstellung der Malteser zum Turiner Grabtuch im Mai 2026 in der Ulmer Wengenkirche spürte Prof. Dieter Groß dem „göttlichen Gesicht“ von Manoppello nach und malte live ein Bild. Dieses findet nun in der Georgskirche seinen Platz. Öfter war Groß im italienischen Kapuzinerkloster Manoppello, einem abgelegenen Abruzzendorf, wo sich das Tuch befindet. Das Muschelseidentuch ist ein feiner Schleier, kaum größer als ein Blatt Papier. Das Gesicht ist deckungsgleich zum Turiner Grabtuch, allerdings sind seine Augen hier österlich geöffnet. Es erklingen am Abend ausgewählte Nummern der Rosenkranzsonaten von Ignaz Heinrich Franz Biber (1644-1704) zu Leiden, Tod und Auferstehung Jesu.
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Die Ulmer Jüdin Hanna starb 1344. Von vielen unbeachtet ist ihr Grabstein in der Rabengasse zu sehen. Er steht exemplarisch für das spannungsreiche Verhältnis von Juden und Christen in Ulm. Die jüdisch-christliche Geschichte steht bei diesem Gang durch die Stadt im Mittelpunkt. Dabei werden auch Motive aus der Oper "La Juive" von Halévy aufgegriffen, die im Theater Ulm zu erleben ist.
Aus Anlass der Opernaufführung von La Juive (Die Jüdin) im Theater Ulm.
Bild: Die neue Synagoge in Ulm am Weinhof (Foto: keb/Schütz)
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Bild: Pixabay
Wenn die Tage kürzer werden und das natürliche Licht abnimmt, spüren viele Menschen Veränderungen in Stimmung, Energie und Wohlbefinden.
Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder das Bedürfnis nach Rückzug nehmen oft zu.
In diesem Vortrag erfahren Sie, warum Licht für unsere Gesundheit so wichtig ist und wie sich die dunkle Jahreszeit auf Körper und Seele auswirken kann. Sie erhalten praktische Anregungen, wie Sie mit einfachen Maßnahmen Ihre Stimmung, Ihre Kraft und Ihre innere Balance unterstützen können.
Freuen Sie sich auf verständliche Informationen, alltagstaugliche Tipps und wertvolle Impulse für mehr Wohlbefinden in den dunklen Monaten.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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