
Bild: keb/KI
"Es war einmal und wird auch wieder sein…“
Die besondere Kraft des Märchens liegt darin, direkt zur Seele zu sprechen. Es kann bis in unser tiefstes Inneres hineinwirken und von hier aus will es verstanden werden.
An diesem Märchentag wagen wir einen Blick in den Märchenspiegel, um ein Märchen genauer zu betrachten. Wir sehen darin einen Weg: unbekannt, anstrengend, mutig. Die Märchenheldin muss ihn gehen, um zu ihrer eigenen Persönlichkeit heranzureifen. So kann sie schließlich das Glück finden, das ihr bestimmt ist.
Die Lebensweisheit des Märchens trifft auf die körperliche Weisheit des Atems. Die zugelassene Atemfunktion (nach Prof. Middendorf) umschließt Körper, Geist und Seele. Ihre Übungen aus dem Bereich Atem und Bewegung, öffnen in uns den Blick für das Wesentliche.
Wir arbeiten an diesem Tag mit Rollenspielen, Atem und Bewegung, Gesprächen, rituellen Elementen und kreativen Methoden.
Bitte mitbringen: Zeichenblock, Buntstifte, Schere, Klebstoff, Schreibzeug, bequeme Kleidung, Wolldecke und dicke Socken.
Bitte für das gemeinsame Mittagessen etwas mitbringen.
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Werner von Ellerbach war der erste Abt des 1093 gestifteten Benediktinerklosters Wiblingen. Abt Werner starb von 900 Jahren am 4. Juni 1126. Die Führung des Kirchenhistorikers Dr. Oliver Schütz geht seinen Spuren in der Basilika nach. Sie führt 900 Jahre zurück in die Anfangszeit der Abtei Wiblingen.
Die Führung wird auch am Sonntag, 6. September 2026, 11.45 – 12.45 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst) angeboten.
Bild: Epitaph von Abt Werner an der Stelle seines Grabes in der heutigen Kirche (Foto: keb)
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Vor genau 800 Jahren, am 3. Oktober 1226 starb Franziskus. Schon zu Lebzeiten wurde er verehrt und ist heute einer der beliebtesten Heiligen. Er erfand das Mönchtum neu. Lebten bis dahin Ordensleute vor allem fest in einem Kloster, bevorzugten die Franziskaner die Beweglichkeit. Auch nach Ulm kamen die 'Barfüßer' schon bald nach dem Tod ihres Gründers. Diese Führung an seinem Todestag folgt den Spuren des Franziskus und des Ulmer Klosterlebens.
BILD: Die einstige Ulmer Barfüßerkirche (c) Stadtarchiv Ulm
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Der Tod des Franziskus am 3. Oktober 1226 in Assisi ist auf dem Altar der Kapelle im Schloss Erbach dargestellt. Auch in der benachbarten Pfarr- und Schlosskirche St. Martinus finden sich Darstellungen des berühmten Heiligen. Die Führung geht seinem Leben und Sterben anhand der Erbacher Kunstwerke nach und erschließt die Bedeutung des Franziskus für die Betrachter.
Parkmöglichkeiten am Friedhof Erbach, Schloßberg 16
Bild: An der Schloss- und Pfarrkirche St. Martinus in Erbach feierte die keb Ulm-Alb-Donau ihr 50-jähriges Bestehen. Im Hintergrund ist Schloss Erbach zu sehen. Foto: Oliver Schütz/keb
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(c) keb
Schulungen für Ehrenamtliche in Kirche, Verbänden und Gruppen
Format: A 2
Die Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Vereinen und Schulen, die in den letzten Jahren ans Licht kamen, haben viele Menschen erschüttert und nachhaltig verunsichert. Was können wir tun, um Kinder, Jugendliche und andere Schutzbefohlene nachhaltig zu schützen und zu unterstützen? Und wie können wir eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung etablieren?
Bei diesen Schulungen werden Ehrenamtlichen in Kirche, Verbänden und Gruppen wichtige Grundlagen zu Definition, Form, Häufigkeit und Folgen sexuellen Missbrauchs vermittelt. Außerdem soll sie eine Art Erste-Hilfe-Kasten mitbekommen: Was sind mögliche Warnsignale und Hinweise? Wie kann man im Verdachtsfall vorgehen? Wo gibt es Unterstützung und Hilfe?
Die Fortbildung wird im Rahmen der Schutzkonzepte für Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt (kurzes Format A1: 1,5 Stunden, längeres Format A2: 3 Stunden). Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung. Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.
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Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Donnerstag, 08.10.2026, 20.00 Uhr
Kunst und Kampf des Realismus im Land der Illusion
Objektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Die niemals verstummte Frage nach der Wahrheit erlangt angesichts Künstlicher Intelligenz und ihrer Manipulationsmöglichkeiten neue Bedeutung. „Was ist Wahrheit?“, fragte Pilatus Jesus. „Was ist Wahrheit?“, fragt sich der Zeitgenosse, der Zeitung liest, fernschaut oder im Internet unterwegs ist. Der Begriff "Der Kampf des Realismus" von J.H. Loewe (1876) bezieht sich auf den mittelalterlichen Universalienstreit zwischen Realismus (allgemeine Begriffe haben eine eigenständige Realität) und Nominalismus (nur Einzeldinge sind real, Wörter sind bloße Bezeichnungen). Wie ist ein neuer Realismus gegen den postmodernen Konstruktivismus und gegen imperialistischen Naturalismus zu gewinnen?
Montag, 09.11.2026, 20.00 Uhr
Musik und Metaphysik
Das Singen der Dinge in der Unaussprechlichkeit der Welt
Vladimir Janélévitch nennt die Musik ein Blühen im Schweigen der Wüste und diese Wüstenblume sei selber eine Art geheimnisvollen Schweigens. Dies erinnert ein wenig an Wittgenstein, der forderte: „Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“ Wittgenstein befasste sich intensiv mit Musik. Die Unmöglichkeit, den Eindruck einer gehörten Melodie zu beschreiben, war für ihn Sinnbild der Grenzen der Sprache und der Möglichkeit ihres Überschreitens. Eine Übersicht in diesem weiten Feld und darüber hinaus ein Blick in die Schreibstuben, Garten- und Waldhäuschen großer Komponisten wie Palestrina, Biber, Bach, Beethoven, Bruckner und Mahler, der gleich drei Häuschen an verschiedenen Urlaubsorten hatte, eines idyllischer als der andere.
Dienstag, 08.12.2026, 20.00 Uhr
Was ist „Substanz“? Was hat wirklich Substanz?
Karriere, Verfall und Wiedergeburt eines metaphysischen Grundbegriffs
„Substanz“ ist ein altehrwürdiger Terminus schon in den Anfängen abendländischen Denkens, etabliertes Leitwort der Philosophie durch die Zeit und gleichzeitig ihr ständiger Zankapfel, gerade im metaphysischen Feld, und schließlich ist die substantia philosophischer Grundbegriff der Theologie.
Samstag, 09.01.2027, 20.00 Uhr
Geist-Monist, kritisch-gelassener Optimist und hoffentlich Mensch
Leitvortrag 2027: Einladung zu einer persönlichen und intersubjektiven Sicht auf das neue Jahr
Hoffentlich sind wir Menschen mit viel Hoffnung im Herzen. „Geist-Monismus“ meint keine abgehobene Weltflucht oder Leibfeindlichkeit, sondern ein prophetischer Kontrapunkt gegen einen heute vorherrschenden Reduktionismus, Materialismus und Mechanizismus. Der Mensch ist kein bloßer materieller Reiz-Reaktions-Mechanismus, sondern zu unzähligen Bewegungen des Geistes befähigt: sich zurückbeugen auf sich selbst, Widersprüche zusammenfügen und aushalten und auseinanderhalten, die „Geister unterscheiden“ (Ignatius von Loyola) sowie bewerten im Nebeneinander, Durcheinander und Gegeneinander der Stimmen.
Dienstag, 09.02.2027, 20.00 Uhr
Die Monaden von Leibniz und ihre Wirkungsgeschichte
Denker, Dichter und Musiker der Entelechie
Goethe verhandelte die Lehre von den Monaden unter dem Begriff „Entelechie“, den schon Leibniz ausdrücklich als Synonym für „Monaden“ verwendete. Gustav Mahler fasst die Monaden in die musikalische Figur eines in sich kreisenden Doppelschlags, der sogenannten „circulatio“, die etwa seine Neunte Symphonie durchzieht. Auch viele Philosophen entwickelten die Monadologie weiter.
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Mit vielen Dingen, die wir normalerweise in den Müll werfen, kann man spielen. Kinder lieben Alltagsgegenstände – sie gehen völlig spielerisch damit um und haben immer wieder neue Ideen, was man damit so alles machen kann.
An diesem Vormittag lernen Sie unterschiedliche Praxisbeispiele kennen, die leicht zu übernehmen sind. Weil man sich alles viel besser merken kann, wenn man selbst beteiligt ist, probieren wir viele Dinge gleich gemeinsam aus.
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Der Sonnengesang des Franz von Assisi ist einer der bekanntesten und ergreifendsten Texte des Christentums. Kurz vor seinem Tod vor genau 800 Jahren vollendete Franziskus dieses Lied. Es entfaltet bis heute eine schöpferische Wirkung. An diesem Abend kommen literarische Sonnenhymnen und musikalische Sonnensongs aus der Menschheitsgeschichte zu Gehör. Außerdem wird die künstlerische Gestaltung des Sonnengesangs durch Marianne Hollenstein beleuchtet. Dazu gibt es Impulse rund um das „Laudato si“ des Franziskus.
Bild: Der Sonnengesang, Kunstpainting von Marianne Hollenstein, Ulm, für die keb (2025)
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An Stationen befassen sich die Pilger mit dem Teilen in der Bibel. Jemandem etwas zu geben, von dem wir wieder etwas zurückwarten – das war in den Augen Jesu nichts Besonderes. Wir sind eingeladen, dass wir geben ohne zu zählen. Ein solches Geben und eine solche Hingabe ist ein i-Tüpfelchen im Leben. Wir müssen dabei nichts Außergewöhnliches tun, sondern nur das Gewöhnliche mit außergewöhnlicher Hingabe. Die Strecke ist sechs Kilometer und ohne Steigungen. Das Ende ist an der Basilika St. Martin (500 Meter vom Start entfernt). Danach gibt es Einkehrmöglichkeit zum Abendessen auf eigene Rechnung.
An- und Abreise sind mit öffentlichem Verkehr möglich. Die Ulmer Nikolauskapelle liegt an der Endhaltestelle der Stadtbuslinie 4 „Wiblingen Friedhof“ oder kurzer Fußweg von Haltestelle „Kloster Wiblingen“ der Hauptstraße entlang Richtung Illerkirchberg, ebenso Haltestelle „Oberer Wirt“ des Landbusses 70.
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![Bild: Abt Nikodemus Schnabel, Dormitio-Abtei Jersualem, Bild: Dormitio [www.dormitio.net]](https://keb-ulm.de/ic_web_image/icbm_plugin_image/ic_course_img/Img_1639_260803_085604.jpg)
Abt Nikodemus Schnabel, Dormitio-Abtei Jersualem, Bild: Dormitio [www.dormitio.net]
Frieden für das Heilige Land
Herausforderungen und Perspektiven
Montag, 12. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Das Heilige Land ist von Krieg, Angst und verhärteten Fronten geprägt. Abt Nikodemus Schnabel OSB erlebt diese Wirklichkeit aus nächster Nähe. Der in Stuttgart geborene Benediktiner leitet die Dormitio-Abtei auf dem Jerusalemer Zionsberg und das Priorat Tabgha am See Gennesaret.
Er berichtet vom Alltag der Menschen in Israel und Palästina, von der Situation der Christinnen und Christen in Jerusalem, im Westjordanland und in Gaza – und von der Frage, wie Versöhnung und friedliches Zusammenleben dennoch möglich bleiben können.
Referent: Dr. Nikodemus Schnabel OSB, Abt der Dormitio-Abtei, Jerusalem
Moderation: Dr. Oliver Schütz, keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
in der Online-Reihe Frieden im Fokus der keb in der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Informationen zur Reihe und weitere Themen und Termine:
Die Sehnsucht nach Frieden ist so alt wie die Menschheit. Sie zeigt sich in Beziehungen, in unserer Sprache, in der Art, wie wir miteinander leben – und in der Hoffnung, dass Konflikte nicht das letzte Wort haben. Die biblische Verheißung „Selig sind, die Frieden stiften“ erinnert daran, dass Frieden kein Zustand ist, der einfach entsteht. Er braucht Menschen, die hinschauen, Verantwortung übernehmen und Wege der Verständigung eröffnen.
Mit Frieden im Fokus richten wir unseren Blick auf diese Wege: auf die kleinen und großen Schritte, auf Geschichten, Strategien und Perspektiven des Friedens. Wie gelingt es, Brücken zu bauen? Was hilft uns, Konflikte zu verstehen und zu transformieren? Und wie können wir selbst Teil eines friedvollen Miteinanders werden – mitten in einer Welt, die oft von Spannungen geprägt ist?
Diese Reihe lädt ein zum Austausch, zum Nachdenken und zum gemeinsamen Lernen. Denn Frieden beginnt dort, wo Menschen ihn bewusst gestalten.
Die Vorträge sind online live zugänglich über Zoom. Den Link erhält man kurz vor dem Termin nach Anmeldung beim jeweiligen Veranstalter. Anmeldungen bitte bis spätestens am Tag vor dem jeweiligen Termin.
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 5 Euro pro Vortrag ist an den jeweiligen Veranstalter zu bezahlen.
Gibt es einen gerechten Krieg?
Mittwoch, 21.10.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Reinold Schmücker, Professor für Philosophie, Uni Münster
Veranstalter: keb Kreis Schwäbisch Hall
Anmeldung: www.keb-sha.de
Wie geht es dir mit der Wehrpflicht?
Ein Online-Abend im Format Sprechen & Zuhören
Montag, 16.11.2026, 19.00 Uhr
Referentin: Dr. Claudia Guggemos, Leiterin keb Bildungswerk Kreis Reutlingen, Moderatorin des Demokratieformats „Sprechen & Zuhören”
Veranstalter: keb Reutlingen
Anmeldung: www.keb-rt.de
Mehr als die Abwesenheit von Krieg:
Was die Bibel unter Frieden versteht
Donnerstag, 10.12.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm-Alb-Donau
Veranstalter: keb Ulm-Alb-Donau
Anmeldung: www.keb-ulm.de
Die keb-Online-Reihe findet unter dem Jahresthema 2026 „Selig, die Frieden stiften“ der Hauptabteilung XI Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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