Eine pastoraltheologische Trilogie über Lebens- und Glaubensformen heute
Die Beziehung zwischen Farbe und Form wird in dieser losen Trilogie von Veranstaltungen zur Metapher dafür, über das Wechselspiel von Form und Leben überhaupt nachzudenken und dies für eine die Gestaltung des persönlichen und gemeinschaftlichen Glaubenslebens fruchtbar zu machen.
Sprachformen heutiger Glaubensvermittlung
Versuche zu einer resonanzfähigen und substanziellen Gottesrede
Die Dominanz der Bilder gegenüber dem Wort, die transzendenzverschlingende Macht des Alltags und die massive Beschleunigung der Welt sind die postmodernen Bedingungen, unter denen heute Glaube gelebt wird. Das rigide Festhalten an Begriffen der Tradition führt zum Verlust der Resonanzfähigkeit, bloße Anpassung und banale Sprachglättung münden geradewegs in Substanzlosigkeit. Der Abend beschreibt die Situation am Beispiel der Lebens- und Glaubenswirklichkeit heutiger Menschen und plädiert gegen jede abgeflachte Spiritualität und für mutiges Experimentieren.
Vortrag: Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel
Keine Teilnahmegebühr. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Link für Online-Teilnahme und Telefonnummer beim Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de
Weitere Veranstaltung:
HYBRID Samstag, 28.11.2026, 9.30 – 12.00 Uhr,
Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, 89073 Ulm
Eine Theologie des Raumes für Menschen, die aus dem Häuschen sind
Wie schaffen Menschen Räume und wie Räume Menschen?
Immer seltener gibt es ein mehr oder weniger selbstverständliches Hineinwachsen in den Glauben. Wir leben heute in einer paradoxen Situation: Der Mensch braucht Räume im Glauben und doch gibt es vielfach nur Räume, die der Mensch nicht brauchen kann. Das Ich muss heute in die Formreste der Religion einsteigen, um in gemeinschaftlichen Formentwicklungsprozessen religiöse Erfahrungsräume zu er-finden, d.h. Räume wieder zu entdecken und ganz neue zu schaffen. Ein Gesprächsangebot an alle, die eine spirituelle Identität selbst entwickeln und andere dazu befähigen wollen.
Leitung: Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel
Keine Teilnahmegebühr. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Link für Online-Teilnahme und Telefonnummer beim Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de
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Schloss Klingenstein
Die Nächte werden kälter, die Tage kürzer. Es ist die Zeit, in der wir Menschen zusammenrücken, uns nach Wärme und Geborgenheit sehnen.
Lassen Sie den Alltag hinter sich, versinken Sie in die wundersam heilende Welt der Märchen und Sagen.
Märchen sind Ruhepole in unserer hektischen Zeit, Märchen sind aus den Urgründen der menschlichen Seele entstanden, erschaffen Bilder und Emotionen, berühren unsere Seelen.
Freuen Sie sich auf einen zauberhaften Wohlfühlabend im einzigartigen Märchenzimmer von Schloß Klingenstein mit Glühwein, Tee und Gebäck - am kuschlig warmen Ofen!
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Rituale spielen auch in der Eltern-Gruppe eine große Rolle. Im Advent gibt es den Adventskranz und an Weihnachten gibt es die Weihnachtsgeschichte. Diese Themen kann man gut in der Eltern-Kind-Gruppe sichtbar machen. Und wie schön, wenn man diese Rituale auch zu Hause wiederfindet.
An diesem Vormittag lernen Sie unterschiedliche Praxisbeispiele kennen, die leicht zu übernehmen sind. Weil man sich alles viel besser merken kann, wenn man selbst beteiligt ist, probieren wir viele Dinge gleich gemeinsam aus.
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"Wenn Du jetzt nicht kommst, gehe ich ohne Dich."
"Ich zähl bis drei und dann…"
"Jetzt stell‘ Dich nicht so an. So schlimm war das auch wieder nicht."
Vielleicht haben Sie sich früher einmal vorgenommen, diese Sätze nicht zu sagen, wenn Sie später mal Kind(er) haben. Diese Sätze, die wir als Kind schon richtig fies fanden und die ungewollt ihre Spuren in uns hinterlassen haben.
Heute sind wir jetzt diejenigen, die 24/7 Verantwortung tragen. Die versuchen, Familie, Job und „das restliche Leben“ unter einen Hut zu bekommen. Die manchmal aufstehen und nicht wissen, woher sie die Kraft nehmen sollen, die es braucht, um den Tag zu überstehen. Und genau diese Tage sind es dann oft, die uns zu den Eltern werden lassen, die wir doch niemals werden wollten. Für diese Situationen gibt es keine schnellen und einfachen Lösungen.
Wenn Sie allerdings jemanden brauchen, der Ihnen sagt, dass Sie das alles „mehr als gut genug“ machen und wenn Sie meine Gedanken dazu hören möchten, wie wir dieses „lästige Erbe“ annehmen und vielleicht sogar in etwas möglichst Gutes verwandeln können, lade ich Sie herzliche zu diesem Abend ein.
Sie werden hier nichts über eigene Kindheitserinnerungen erzählen müssen – und Sie werden auch nicht verurteilt werden für das, womit Sie gerade nicht so zufrieden sind.
Dieser Vortrag ist ein „safer space“ mit der Einladung, sich selbst in manchen Situationen ein bisschen besser zu verstehen, damit das Leben mit Kindern ein bisschen leichter werden kann und darf.
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Bild: keb-drs
Gute Sprachkenntnisse sind entscheidend für den Bildungserfolg und die Zukunft von Kindern. Viele Familien leben im Alltag mit mehreren Sprachen – das ist ein großer Schatz, bringt aber auch Fragen mit sich:
Sollen wir zu Hause unsere Sprache(n) sprechen?
Lernt mein Kind genug Deutsch?
Wie entwickeln sich Sprachen bei Kindern und was können wir tun, wenn Kinder z. B. spät sprechen oder die Familiensprache nicht sprechen möchten?
In dieser Veranstaltung bekommen Eltern Informationen über den Spracherwerb sowie praktische Tipps, wie sie ihre Kinder beim Aufwachsen mit mehreren Sprachen gut begleiten können.
Gemeinsam sprechen wir über Fragen, Sorgen und Wünsche rund um Sprache, Erziehung und Bildung. Eine Veranstaltung für Eltern von Kindern von 0 bis 6 Jahren.
Weitere Termine und Themen in dieser Reihe:
Die Kraft des Spiels – wie Kinder ganz nebenbei fürs Leben lernen
Referentin: Annalena Spiertz
Dienstag, 1.12.2026, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Tuttlingen
KI als Lernhilfe - was Eltern wissen sollten
Referent: Wolfgang Duttlinger
Donnerstag, 14.1.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Bodenseekreis
Epigenetik und Lebensanfang - Wie früheste Einflüsse unser Leben prägen
Referentin: Dr. Birte Aßmann
Donnerstag, 28.1.2027, 19.00 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Reutlingen
Von Dopamin bis Selbstwert - wie Kinder selbstbestimmt und suchtfrei aufwachsen
Referentin: Jessica Hrusa
Mittwoch, 17.2.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Ostalbkreis
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Eine Theologie des Raumes für Menschen, die aus dem Häuschen sind
Wie schaffen Menschen Räume und wie Räume Menschen?
Immer seltener gibt es ein mehr oder weniger selbstverständliches Hineinwachsen in den Glauben. Wir leben heute in einer paradoxen Situation: Der Mensch braucht Räume im Glauben und doch gibt es vielfach nur Räume, die der Mensch nicht brauchen kann. Das Ich muss heute in die Formreste der Religion einsteigen, um in gemeinschaftlichen Formentwicklungsprozessen religiöse Erfahrungsräume zu er-finden, d.h. Räume wieder zu entdecken und ganz neue zu schaffen. Ein Gesprächsangebot an alle, die eine spirituelle Identität selbst entwickeln und andere dazu befähigen wollen.
Leitung: Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel
Keine Teilnahmegebühr. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Link für Online-Teilnahme und Telefonnummer beim Dekanat, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de
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Erster Adventssonntag, 29.11.2026, 14.30 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
Guillaume de Machaut und Marc-Antoine Charpentier
Verwegene Harmonik und nostalgische Weihnacht
Machaut gilt wegen seiner komplizierten Harmonik und weitgespannten Gesangsbögen als Avantgardist des 14. Jahrhunderts. Charpentiers „Messe de Minuit“ verarbeitet zehn alte französische Weihnachtslieder und gibt viel Fröhlichkeit und Schwung darein. Solo-Stücke auf Mandoline aus verschiedenen Epochen nehmen das auf und steigern es bisweilen ins trunken Verrückte.
Nächster Termin:
Sonntag, 28.02.2027, 14.30 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
Charles Gounod und das „Ave Maria“ schlechthin
Umfangreich-weitgespannt in Harmonik und Melodie
Die bekannteste Komposition von Gounod ist das Ave Maria, das eigentlich „Méditation sur le premier Prélude de J. S. Bach“ heißt. Für Gesang oder ein Melodieinstrument und Klavier geschaffen, liegt dem Werk das Präludium in C-Dur BWV 846 aus dem 1. Teil des Wohltemperierten Klaviers zugrunde: barocke Romantik und romantisches Barock pur! Es gibt aber auch unzählige Messen aus der Feder Gounods. Zu den Hörbeispielen treten live gespielte Mandolinenstücke, denn die „Geige des Arbeiters“ klingt im Tremolo selbst romantisch und im beschleunigten Wechselschlag fließt und steht sie wie ein barocker Brunnen.
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Bild: keb-drs
Spielen ist weit mehr als Beschäftigung – es ist die Grundlage für Selbstständigkeit, Impulskontrolle und ein gesundes Lernen.
Was brauchen Kinder wirklich, um stark und schulfähig zu werden?
Warum ist freies Spiel so wertvoll?
Sie erfahren, wie Kinder im Spiel ganz nebenbei wichtige Fähigkeiten entwickeln und wie Sie dies als Eltern mit einfachen Ideen gezielt unterstützen können – ohne selbst dauerhaft mitzuspielen.
Oft ist weniger mehr – und genau darin liegt die Chance für die Entwicklung Ihres Kindes und einen entspannten Familienalltag.
Für Eltern von Kindern von 0 bis 6 Jahren.
Weitere Termine und Themen in dieser Reihe:
KI als Lernhilfe - was Eltern wissen sollten
Referent: Wolfgang Duttlinger
Donnerstag, 14.1.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Bodenseekreis
Epigenetik und Lebensanfang - Wie früheste Einflüsse unser Leben prägen
Referentin: Dr. Birte Aßmann
Donnerstag, 28.1.2027, 19.00 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Reutlingen
Von Dopamin bis Selbstwert - wie Kinder selbstbestimmt und suchtfrei aufwachsen
Referentin: Jessica Hrusa
Mittwoch, 17.2.2027, 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstalter und Anmeldung bei der keb Ostalbkreis
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Das Konstanzer Konzil (1414–1418) war eines der bedeutendsten Ereignisse des Mittelalters. Die Präsentation wirft einen Blick auf seine Hintergründe und Folgen. Sie stellt die Akteure vor und berichtet vom turbulenten Treiben in der Stadt Konstanz. Und sie geht der Frage nach, wieso der Komponist Fromental Halévy das Konzil als Folie für seine Oper „La Juive“ wählte, die im Theater Ulm zu sehen ist.
Aus Anlass der Opernaufführung von La Juive (Die Jüdin) im Theater Ulm.
Bild: Konzilssitzung in Konstanz nach der Richental-Chronik
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Schloss Klingenstein
Die Nächte werden kälter, die Tage kürzer. Es ist die Zeit, in der wir Menschen zusammenrücken, uns nach Wärme und Geborgenheit sehnen.
Lassen Sie den Alltag hinter sich, versinken Sie in die wundersam heilende Welt der Märchen und Sagen.
Märchen sind Ruhepole in unserer hektischen Zeit, Märchen sind aus den Urgründen der menschlichen Seele entstanden, erschaffen Bilder und Emotionen, berühren unsere Seelen.
Freuen Sie sich auf einen zauberhaften Wohlfühlabend im einzigartigen Märchenzimmer von Schloß Klingenstein mit Glühwein, Tee und Gebäck - am kuschlig warmen Ofen!
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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