
Vor 50 Jahren wurde die Kirche St. Josef am Berg geweiht. Eine Führung durch das moderne Gebäude steht am Ende dieser Wanderung zu den Klingensteiner Gotteshäusern. Los geht es mit einer Besichtigung der Josefskapelle. Anschließend wird Station in St. Josef im Tal gemacht, geweiht 1933. Es folgt der anstrengende, aber lohnende Aufstieg zur Dreifaltigkeitskapelle im Schloss Klingenstein. Nach deren Besichtigung geht es hinüber zur heutigen Pfarrkirche mit ihrer interessanten Architektur und eindrucksvollen Ausstattung aus ganz unterschiedlichen Zeiten.
Bild: Das Innere der Kirche St. Josef am Berg (Foto: O. Schütz)
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Zur Bauzeit des Münsters stand die Verehrung der Heiligen hoch im Kurs. Dies zeigte sich in der Ausstattung: Altäre und Konsolen, Portale und Wandmalereien waren bevölkert von der Gemeinschaft der Heiligen. Auch nach Reformation und Bildersturm blieben bedeutende Frauen und Männer aus Bibel und Christentumsgeschichte im Kirchenraum präsent. Allein von der Münsterpatronin Maria sind heute noch über 150 Darstellungen zu sehen. Aber auch neue Bildwerke sind hinzugekommen wie der riesenhafte Erzengel Michael. Und an manchen Stellen haben wichtige evangelische Persönlichkeiten den Platz früherer Heiligenfiguren eingenommen. Die Führung erkundet einige der im Münster präsenten Heiligen und ihre Geschichte.
Bild: Das Ulmer Münster von der Turmkapelle aus mit dem Erzengel Michael (Foto: O. Schütz)
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Die Sommer-Trilogie widmet sich einem randständigen Thema der Theologie, und zwar der Mariologie. Im November 2025 veröffentlichte der Vatikan die lehrmäßige Note „Mutter des gläubigen Volkes“, die ganz auf der Linie des Achten Kapitels der Dogmatischen Konstitution Lumen Gentium liegt. Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil veröffentlicht, war dies die letzte große gesamtkirchliche theologische Reflexion auf Maria. Die lehrmäßige Note geht über das dort Gesagte nicht hinaus. Wozu wurde sie veröffentlicht?
Dienstag, 30.06.2026, 19.30 Uhr
Eine neue Begrüßungskultur begründen
Die Verkündigung zwischen Vorsehung und Freiheit
Ave Eva, lautet ein lateinisches Wort. Sei gegrüßt, Eva. Maria ist die neue Eva, die sich nicht gegen den Willen Gottes stellt, sondern ihr Fiat (Es geschehe) spricht. Deswegen wird in diesem Wort „Ave Eva“ der Name „Eva“ von hinten gelesen, umgedreht: „Eva“. Es ist das Wort des Engels Gabriel: Ave Maria - Gegrüßet seist du, Maria.
Dienstag, 07.07.2026, 19.30 Uhr
Die Gnade des doppelten Maßstabs von Himmel und Erde
Geschichte und Auslegung des Titels „Mutter Gottes“
„Ave Eva“ - damit wird Maria zuerst in ihrer menschlichen Natur gegrüßt, so wie wir einen anderen Menschen grüßen, achten, ihm danken. Dass „Ave“ von hinten gelesen „Eva“ lautet, zeigt an, dass Gott sein Heilsangebot in Christus erneuert und vollendet, und zu diesem Heilswerk Maria eine besondere Rolle einräumt. Maria ist Tochter Evas, der Mutter alles Lebendigen, und sie ist Mutter dessen, der nicht ein biologisches Leben, sondern „Leben in Fülle“ (Joh 10,10) verheißt.
Dienstag, 14.07.2026, 19.30 Uhr
Den eigenen Tod bedenken
Die liebevolle Zustimmung Mariens unter dem Kreuz
Vom Jawort als Kristallisationspunkt geht ein Weg im Leben Mariens aus, der sich als untrennbare Verlängerung des „Es geschehe“ darstellt. So geht Maria einen Pilgerweg des Glaubens: bei der Geburt, bei der Darstellung des Herrn, als sie den Sohn im Tempel verlor, bei der Hochzeit zu Kana. Auch ihre Teilnahme unter dem Kreuz wird vom Jawort her gedeutet, „indem sie der Darbringung des Schlachtopfers, das sie geboren hatte, liebevoll zustimmte“ (Zweites Vatikanum).
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Manchen Kindern fällt es richtig schwer, sich zu konzentrieren.
In Kita / der Schule, bei den Hausaufgaben oder in der Freizeit wirbeln die Gedanken nur so umher. Oft sind diese Kinder in Gedanken versunken, können sich schlecht an Dinge erinnern oder verlieren häufig Dinge. Ist möglicherweise ADHS der Grund?
Prof. Dr. Susanne Kobel und Dr. Olivia Wartha haben deshalb ein Kinderbuch inklusive Elternratgeber geschrieben. In dieser Veranstaltung lernen Sie typische ADHS-Symptome und Situationen kennen und erfahren, welche Herausforderungen Kinder meistern müssen.
Gesprächsanregungen zu dem Thema helfen dabei, über ADHS-Symptome zu sprechen, sie besser zu verstehen und Strategien zu erarbeiten, um den Alltag zu erleichtern.
BILD: (c) humboldt Verlag
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Im Herbst 2019 wurde das Credo-Musik-Projekt gestartet. Seitdem werden vier- bis fünfmal im Jahr Credo-Vertonungen aus Messen bedeutender Komponisten entlang eingespielter Hörbeispiele vorgestellt und geistlich gedeutet. Als besonderes Klangerlebnis gibt es zusätzlich live gespielte Stücke auf der Mandoline mit charakteristischer Literatur.
Sonntag, 05.07.2026, 14.30 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
Die „Messe“ Gustav Mahlers
Lobpreisung des Heiligen Geistes in der Achten Symphonie
„Sehen Sie, das ist meine Messe“, sagte Mahler seinem Freund Alfred Roller mit Blick auf seine Achte Symphonie. Zuvor hatte Mahler erklärt, keine Messe schreiben zu können. Die Dynamik des Schöpfergeistes sah Mahler beim Komponieren: „Der spiritus creator packte und schüttelte und peitschte mich 8 Wochen lang bis das Größte fertig war.“ In nur sechs bis acht Wochen schrieb Mahler seine Symphonie (oder eben seine „Messe“) mit 90 Minuten Aufführungsdauer! Die leisen Töne schätzte der oftmals gewaltig-theatralisch schreibende Mahler durchaus, so dass er die Mandoline in einigen seiner Symphonien im großen Orchester nicht missen wollte, etwa zur Nachtmusik „Andante amoroso“ seiner Siebten.
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Bild: Martina Liebendörfer
Wenn kleine Kinder ihre ersten Schritte in die Welt wagen, dann ist auffällig, was sie alles sehen, entdecken, worüber sie staunen. Die Welt ist für sie voller Wunder, Rätsel und Geheimnisse.
Jede Pfütze und Schnecke, jeder Stein oder Käfer wird ausführlich betrachtet.
„Wo kommt das alles her, wer hat das denn gemacht?“ Das Staunen über die Schöpfung führt zum Staunen über Gott.
Kinder erleben die Schöpfung im Rhythmus von Tag und Nacht und der Jahreszeiten.
Dieser Rhythmus gibt Orientierung und Struktur. Die Schöpfungsgeschichte bildet dabei den Anfang.
An diesem Abend bekommen Sie zahlreiche praktische Vorschläge zur Umsetzung in der Familie in Form von Gestaltungsideen, Schachtelgeschichten, Liedern, Fingerspielen, Literaturvorschlägen und weiteren Tipps.
Sie erhalten von allen Inhalten ein Skript.
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In unserem hektischen Familienalltag tragen viele von uns eine unsichtbare Last –
den sogenannten Mental Load.
Dieser Begriff beschreibt die geistige Belastung, die mit der Organisation, Planung und Koordination von Aufgaben im Familienleben verbunden ist.
Oft bleibt diese mentale Arbeit unbemerkt, obwohl sie einen erheblichen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Balance hat.
In diesem Vortrag möchten wir gemeinsam erkunden, was Mental Load genau ist, wie er sich auf unser Familienleben auswirkt und welche Strategien Müttern und Vätern helfen können, diese Last zu erkennen und zu bewältigen.
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Für viele Frauen und Männer ist Hausarbeit ein notwendiges Übel. Was könnte man/frau in der Zeit nicht alles Schöne machen …
Egal ob Mann oder Frau, jung oder schon älter, einzeln oder als Paar gemeinsam, mit oder ohne Kind/Kinder, erfahren oder noch unerfahren: Werden Sie erfolgreicher Haushaltsexperte / erfolgreiche Haushaltsexpertin und genießen Sie die eingesparte Zeit.
Wir zeigen Ihnen in netter, entspannter Runde mit ausreichend Spaß wie Sie …
- das „tägliche Chaos“ vermeiden
- Ihre Zeit besser einteilen
- beim Haushalten sparen
- schnelle, vollwertige Mahlzeiten zubereiten können
- Ihre Wohnung mit unseren Tipps effektiv sauber halten
An folgenden Terminen bekommen Sie praktische und wertvolle Anregungen:
Die Termine können auch einzeln besucht werden.
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Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Donnerstag, 09.07.2026, 20.00 Uhr
Metaphysik der Monaden, Blasen und Bläschen
Wie Menschen Räume schaffen und wie Räume Menschen
„Der lebt doch in einer Blase!“, hören wir Menschen sagen und Journalisten schreiben. Was als Vorwurf der Kleinkariertheit oder als Ärger über die Nichtübereinstimmung mit der eigenen Meinung adressiert ist, entpuppt sich philosophisch als Leersatz. Denn es ist gar nicht anders möglich, als dass ein Mensch in „seiner“ Vorstellungswelt lebt und ein Stück weit nicht über „seine“ Welt hinauskann (und oft genug auch nicht will). „Ich bin meine Welt“ (Ludwig Wittgenstein). Die Frage ist, wie groß die Blase ist und ob sie andere Blasen „berührt“. Dies wird mit einem Seitenblick auf die Leibnizsche Monadologie entfaltet.
Weitere Termine der Reihe:
Dienstag, 08.09.2026, 20.00 Uhr
Der Mensch kennt sich selbst und kennt sich auch nicht
Subjektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Johannes Eriugena betont die Unbestimmbarkeit Gottes in der Tradition Plotins, der lediglich von dem „Einen“ sprach: „Ihm gebührt kein Name“. Von Gott könne leichter gesagt werden, was er nicht ist, als was er ist. Dies überträgt Eriguena auf den Menschen: „Der menschliche Geist kennt sich selbst und kennt sich auch nicht. Er kennt sich, sofern er ist, und weiß dagegen nicht, was er ist.“ Auch vom Menschen könne leichter gesagt werden, dass er ist, als was er ist. Daraus ergibt sich eine Schwebe, die eine Metaphysik im nachmetaphysischen Zeitalter (etwa bei Walter Schulz) prägt.
Donnerstag, 08.10.2026, 20.00 Uhr
Kunst und Kampf des Realismus im Land der Illusion
Objektivität im nachmetaphysischen Zeitalter
Die niemals verstummte Frage nach der Wahrheit erlangt angesichts Künstlicher Intelligenz und ihrer Manipulationsmöglichkeiten neue Bedeutung. „Was ist Wahrheit?“, fragte Pilatus Jesus. „Was ist Wahrheit?“, fragt sich der Zeitgenosse, der Zeitung liest, fernschaut oder im Internet unterwegs ist. Der Begriff "Der Kampf des Realismus" von J.H. Loewe (1876) bezieht sich auf den mittelalterlichen Universalienstreit zwischen Realismus (allgemeine Begriffe haben eine eigenständige Realität) und Nominalismus (nur Einzeldinge sind real, Wörter sind bloße Bezeichnungen). Wie ist ein neuer Realismus gegen den postmodernen Konstruktivismus und gegen imperialistischen Naturalismus zu gewinnen?
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Orgel der Ulm Pauluskirche (Foto: keb ES/Scholder)
Mit ihrer Veranstaltungsreihe „Orgelkultour“ kommt die keb Esslingen 2026 nach Ulm. Interessierte aus und um Ulm können teilnehmen. Sie erleben die Ulmer Orgellandschaft, geprägt von sowohl historischen als auch modernen Instrumenten mit einer großen Bandbreite an unterschiedlichsten Klängen. Der Konzertorganist Hans Martin Kröner präsentiert die verschiedenen Instrumente mit beeindruckender musikalischer Ausdruckskraft und Können und gewährt spannende Einblicke in die Welt der Orgelmusik. Dabei bietet sich die außergewöhnliche Gelegenheit, den Orgeln ganz nah zu begegnen und dem Künstler über die Schulter zu schauen.
Alle, die Freude an Orgelmusik haben und sich für die Königin der Instrumente interessieren, sind zu dieser Orgelexkursion herzlich eingeladen. Es erwarten Sie Orgelführungen und -konzerte in der Martin-Luther-Kirche, Pauluskirche, St. Georg, St. Klara, St. Maria Suso sowie ein Abstecher ins Kloster Wiblingen. Eine besondere Stadtführung, sowie der Austausch mit dem Organisten und in der Gruppe runden das Wochenende ab.
Die Kosten beinhalten Reiseleitung, Führungen, Konzerte und Transferfahrten in Ulm im Rahmen des Programms (ohne Anreise).
Hier geht es direkt zur Online-Anmeldung bei der keb Esslingen
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Programmheft
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