
Symbolbild Loslassen (keb/KI)
Je mehr gelebte Jahre hinter uns liegen, desto mehr können wir wahrnehmen, was wir in unserem persönlichen Leben schon alles erlebt, bestanden, durchgestanden, entschieden, verändert und neu ausgerichtet haben. Wir realisieren, dass nichts bleibt, wie es war oder wie wir es gerne hätten und dass sich Lebenssituationen immer wieder verändern.
Damit Veränderungen gelingen, ist es notwendig loszulassen und das fällt vielen Menschen nicht leicht. Da brechen Gefühle auf, die erstmal überfordern. Da funktioniere ich nur noch und vergesse, meine Bedürfnisse wahr zu nehmen. Da fehlt mir die Zuversicht, dass es wieder gut werden kann. In diesem Workshop geht es um eine Standortbestimmung und einen Blick auf das, was in Veränderungen stärkend wirkt.
Anmeldung erforderlich bei der keb (begrenzte Teilnehmerinnenzahl).
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Bild: Kirche St. Elisabeth und Roncallihaus in Ulm (O. Schütz)
Der Künstler Gebhard Fugel schuf für die 1923 geweihte Kirche St. Elisabeth in Ulm ein monumentales Altarbild. Das frisch gereinigte, wenig bekannte Gemälde mit der Kreuzigung Jesu steht im Mittelpunkt dieser Führung. Seine spannende Geschichte und das besondere Bildprogramm werden vorgestellt, ebenso die Tradition der Kreuzesdarstellungen im Christentum und speziell in St. Elisabeth bis in die Gegenwart. Zur Hinführung betrachten wir Aufnahmen von einem Kreuzweg, den derselbe Künstler geschaffen hat, und gehen dabei auch auf die Geschichte der Kreuzwege ein.
Hinweis: Eine Besinnung zum Kreuzweg Jesu mit Bildern von Gebhard Fugel findet am Samstag, 28. März 2026 um 15.00 Uhr im Roncallihaus mit Pfarrer Philipp Kästle und Dr. Ulrich Mehling statt.
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Symbolbild / keb / erstellt mit KI (Le Chat/mistral.ai)
Diese Arbeitsgruppe an zwei Nachmittagen zeigt anschaulich, welche Rolle Künstliche Intelligenz (KI) heute im Alltag spielt und wie sie unser Denken und Entscheiden beeinflusst. Es geht auch um die Frage, inwiefern KI zur gesellschaftlichen Spaltung beitragen kann.
Anhand konkreter Beispiele aus sozialen Medien, den Nachrichten oder alltäglichen Entscheidungen wird deutlich, wie KI Meinungen lenkt, Filterblasen verstärkt und Ungleichheiten vertieft. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Fragen oder Beispiele mitzubringen. Menschliche und KI-gestützte Lösungsansätze werden gemeinsam verglichen und kritisch diskutiert.
Abschließend fragen wir: Was bedeutet es für unser Zusammenleben, wenn sich Menschen zunehmend auf sehr mächtige KI-Systeme verlassen, denen Eigenschaften zugeschrieben werden, die früher den Menschen oder Gott vorbehalten waren? Ziel ist ein verantwortungsvoller Umgang mit KI.
Alle Informationen zur Frühjahrsakademie und Anmeldemöglichkeit unter: https://akademie.zawiw.de/
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Werte und Werthaltungen prägen unser Denken, Handeln und unser Entscheiden.
Zugleich wird unser Selbstwert beeinflusst.
In diesem Seminar werden wir die eigene Haltung zu Werten reflektieren, unsere Werthaltung weiterentwickeln und eine wertschätzende Haltung sich selbst gegenüber und anderen gegenüber stärken.
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Palmsonntag, 29. März 2026, 17.00 Uhr,
Nikolauskapelle, Neue Str. 102, Ulm
Klagewellen auf Mandoline
Johann Sebastian Bachs traurigste Weisen
Wolfgang Steffel kombiniert aus Bachscher Musik eine instrumentale Passion, die das Dunkel des Leidens Jesu, seine Anfechtung und Aussetzung, wie einen Rubinstein tief rot leuchten lässt. Viele Edelsteine stehen nach geistlicher Deutung in Bezug zur Passion. Der sanfte Glanz auf Rubin, Heliotrop oder Karfunkelstein (alle dunklen Steine symbolisieren das Leiden) deutet auf Ostern voraus – so auch in der Musik, in der schon Osterlicht schimmert. So darf die „Schwarze Perle“ aus den Goldberg-Variationen (das Adagio Nr. 25) ebenso wenig fehlen, wie eine Bearbeitung der Arie „Erbarme dich“ aus der Matthäuspassion.
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel
Karfreitag, 03.04.2026, 19.00 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
Der schmerzhafte Rosenkranz aus Bibers Sonaten auf Mandoline
„Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat“
Ignaz Heinrich Franz Biber (1644-1704) hat den Rosenkranzgesätzen in seinen Mysterien-Sonaten ein musikalisches Denkmal gesetzt. Die für Geige komponierten Episoden entfalten auf der Mandoline eine meditative Sanftheit. In Impulsen wird das berühmte Anima Christi-Gebet mitgeführt und ausgelegt: „Seele Christi, heilige mich, Leib Christi, rette mich, Leiden Christi, stärke mich.“ Dazu kommen die traurigsten Weisen von John Dowland. Denn: Semper Dowland, semper dolens – Immer Dowland, immer traurig!
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel
Freitag, 11.09.2026, 19.00 Uhr,
Bischof-Sproll-Haus, Olgastr. 137, Ulm
Gestrichen und gezupft: Violine und Mandoline im Dialog
Mit einer kleinen Philosophie nach Martin Buber
Die unterschiedliche Klangerzeugung – die Geige mit dem Bogen gestrichen, die Geige des Arbeiters, die Mandoline, mit Plektrum gezupft – stehen für zwei Seiten der menschlichen Identität. Wir leben im Zwischen von punktuellen Ereignis-Momenten und beharrlicher durchgehender Konstanz. Dies alles als Mit- und Ineinander, denn auch die Geige wird im Pizzicato gezupft und die Mandoline lässt im Tremolo Töne lang liegen. Elemente einer Philosophie nach Martin Buber vertiefen das musikalische Erleben: „Geist ist nicht im Ich, sondern zwischen Ich und Du. Er ist nicht wie das Blut, das in dir kreist, sondern wie die Luft, in der du atmest.“
Violine: Uli Hahnel
Mandoline und Impulse: Dr. Wolfgang Steffel
Sonntag, 20.09.2026, 17.00 Uhr,
Nikolauskapelle Ulm-Wiblingen (auf dem Friedhof)
zartbesaitet - Renaissance- und Barockmusik auf Zupfinstrumenten
Mit Hinweisen zur Geschichte der Laute und zur Theologie der Engel
Auf Mandoline, Renaissancelaute, Barockgitarre und Barocklaute erklingt Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Solistisch und in Duetten widmet sich das Ensemble manus musica den Inventionen und Goldberg-Variationen Bachs, dem Lautenwerk von Silvius Leopold Weiss sowie John Dowlands. Ignaz Biber bringt in seinen Rosenkranzsonaten die Schutzengel und die österlichen Engel am Grab motivisch ausdrucksstark zum Schwingen. Impulse nehmen Bezug auf die Spiritualität der Himmelsboten und die Entwicklung der verwendeten Instrumente.
Ensemble „manus musica“:
Ulrich Brauchle (Lauten, Gitarren, Mandoline)
Dr. Wolfgang Steffel (Mandoline und Impulse)
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Bild: Kirchengemeinde St. Martin, Unterkirchberg
Wir laden alle Familien zu einem Kreuzweg ein, der für Kinder verständlich und anrührend gestaltet ist. Die Ministranten stellen einzelne Stationen der Passion in kurzen Szenen dar.
Alle anderen Kinder sind ebenfalls beteiligt: sie erhalten kleine Symbole, die zu den einzelnen Stationen passen.
So entsteht ein gemeinsamer Weg, bei dem die Kinder sehen, hören und mitgestalten.
Die Passion wird für sie greifbar und nahe.
Wir freuen uns auf die Teilnahme der Familien – alle sind willkommen.
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Herzliche Einladung an alle, die Freude an neuen bewegenden Erfahrungen haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bequeme Schuhe mitbringen. Beim gemeinsamen Mittagessen wollen wir unsere mitgebrachten Speisen miteinander teilen. Getränke und Geschirr sind vorhanden.
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Dienstag, 14. April 2026, 10.00 – 11.30 Uhr
Ort: Haus der Begegnung Ulm
Künstliche Intelligenz: Fluch oder Segen?
Chancen von KI nutzen – Risiken verstehen
Referent: Dr. Oliver Schütz
Was ist Künstliche Intelligenz (KI) und wie funktioniert sie? Wir schauen auf die Chancen, die KI bietet, aber auch auf die Risiken, die mit dieser Technologie verbunden sind. Wie wird KI unser Leben und unsere Gesellschaft, Wertvorstellungen und Religion verändern?
Dienstag, 12. Mai 2026, 10.00 – 11.30 Uhr
Ort: Museum Brot und Kunst, Salzstadelgasse 10, Ulm
Anmeldung: erforderlich bei der keb
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Führung durch das Museum Brot und Kunst
Referent: Dr. Oliver Schütz
Kunst ist Nahrung für die Seele. Bei einem Gang durch das Museum Brot und Kunst stellt Dr. Oliver Schütz interessante Werke aus unterschiedlichen Epochen vor.
Dienstag, 16. Juni 2026, 10.00 – 11.30 Uhr
Ort: Haus der Begegnung Ulm
Was hat die Kirche dazugelernt?
Ein Blick auf die Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche in Württemberg
Referent: Pfarrer Gerald Aichinger
Die ForuM-Studie zur sexualisierten Gewalt in der evangelischen Kirche hat neue Aufmerksamkeit für das Thema gebracht. Seit Jahren werden aber auch Maßnahmen zur Prävention entwickelt, die in den Kirchengemeinden umgesetzt und jetzt in Schutzkonzepten festgehalten werden. Pfarrer Gerald Aichinger kommt mit Ihnen ins Gespräch über die Maßnahmen und den Kulturwandel, den sie begleiten.
Dienstag, 14. Juli 2026, 10.00 – 11.30 Uhr
Ort: Bischof-Sproll-Haus Ulm
Happy birthday, America!
Ein virtueller Besuch im Westen der USA
Referent: Dr. Oliver Schütz
Vor 250 Jahren wurden die Vereinigte Staaten von Amerika gegründet, aber auch die Stadt San Francisco in Kalifornien. Oliver Schütz hat dort gelebt und führt mit Bildern durch ein
faszinierendes Land und seine Geschichte.
INFORMATIONEN ZUR ÖKUMENISCHEN REIHE:
Das ist Matinee & Tee: Anregungen bekommen. Etwas in aller Ruhe bedenken. Weltoffen und persönlich. Sich für zwei Stunden aus dem Trubel ausklinken bei Kaffee oder Tee und Brezeln. Eingeladen sind alle, die sich am Vormittag Zeit für sich und Themen aus Religion, Gesellschaft und Kultur nehmen. Wir laden Sie herzlich ein: Andrea Luiking (Haus der Begegnung), Dr. Oliver Schütz (keb), Viktoria Fahrenkamp und Gerald Aichinger (Evangelisches Bildungswerk).
Einmal im Monat am Dienstagvormittag, 10.00 bis 11.30 Uhr.
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Fortbildungen für Mitarbeitende in der Seniorenarbeit mit Anregungen für die Arbeit, Begegnung und Austausch.
Vorankündigung: Ökumenische Bildungstage für Mitarbeitende in der Seniorenarbeit
Kloster Untermarchtal, 10. – 12. Juli 2026
Bild: keb/KI
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(c) keb
Schulungen für Ehrenamtliche in Kirche, Verbänden und Gruppen
Format: A 1
Die Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Vereinen und Schulen, die in den letzten Jahren ans Licht kamen, haben viele Menschen erschüttert und nachhaltig verunsichert. Was können wir tun, um Kinder, Jugendliche und andere Schutzbefohlene nachhaltig zu schützen und zu unterstützen? Und wie können wir eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung etablieren?
Bei diesen Schulungen werden Ehrenamtlichen in Kirche, Verbänden und Gruppen wichtige Grundlagen zu Definition, Form, Häufigkeit und Folgen sexuellen Missbrauchs vermittelt. Außerdem soll sie eine Art Erste-Hilfe-Kasten mitbekommen: Was sind mögliche Warnsignale und Hinweise? Wie kann man im Verdachtsfall vorgehen? Wo gibt es Unterstützung und Hilfe?
Die Fortbildung wird im Rahmen der Schutzkonzepte für Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt (kurzes Format A1: 1,5 Stunden, längeres Format A2: 3 Stunden). Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung. Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Programmheft
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