
(c) keb
Schulungen für Ehrenamtliche in Kirche, Verbänden und Gruppen
Format: A 2
Die Fälle sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Vereinen und Schulen, die in den letzten Jahren ans Licht kamen, haben viele Menschen erschüttert und nachhaltig verunsichert. Was können wir tun, um Kinder, Jugendliche und andere Schutzbefohlene nachhaltig zu schützen und zu unterstützen? Und wie können wir eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung etablieren?
Bei diesen Schulungen werden Ehrenamtlichen in Kirche, Verbänden und Gruppen wichtige Grundlagen zu Definition, Form, Häufigkeit und Folgen sexuellen Missbrauchs vermittelt. Außerdem soll sie eine Art Erste-Hilfe-Kasten mitbekommen: Was sind mögliche Warnsignale und Hinweise? Wie kann man im Verdachtsfall vorgehen? Wo gibt es Unterstützung und Hilfe?
Die Fortbildung wird im Rahmen der Schutzkonzepte für Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart anerkannt (kurzes Format A1: 1,5 Stunden, längeres Format A2: 3 Stunden). Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung. Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.
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Schon mal von der heiligen Wiborada gehört? Als erste Frau überhaupt wurde sie im Jahr 1047 vom Papst heiliggesprochen. Wiborada ist die Schutzpatronin der Bücher und Bibliotheken. Sie war Schwäbin und eine Klausnerin in St. Gallen, wo bald nach ihrem Tod eine Lebensbeschreibung entstand. Kurz nach ihr lebte Kaiserin Adelheid, die 1097 ebenfalls heiliggesprochen wurde. Adelheid und ihre orientalische Schwiegertochter Theophanu regierten zusammen als erste römisch-deutsche Herrscherinnen. Lernen Sie mit uns diese faszinierenden Persönlichkeiten des Frühmittelalters, ihre Glaubens- und Lebenswelt kennen.
In der Reihe „Starke Frauen des Christentums“
Bild: keb/KI
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Bild: Martina Liebendörfer
In fast allen Familien gibt es Bräuche und kleine Rituale, die durch den Alltag und den Jahreskreis führen. Kinder lieben diese Bräuche nicht nur, sie brauchen sie auch, um sich in der Welt wohl zu fühlen und sich in ihr zurechtzufinden.
Denn Rituale strukturieren den Tag und das Jahr, sie vermitteln Werte, stiften Gemeinschaft, sie geben Sicherheit und haben oft etwas Tröstliches und Beschützendes. Rituale tun Kindern, aber auch Erwachsenen einfach gut. Es gibt sie in den verschiedensten Formen und für ganz unterschiedliche Anlässe.
Rituale mit religiösem Hintergrund stellen einen wunderbaren Weg dar, um eine bewusste Verbindung zu Gott zu schaffen.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung über verschiedene Arten, Bedeutungen sowie Grenzen von Ritualen, werden unterschiedlichste konkrete Beispiele für Rituale im Familienalltag vorgestellt.
Sie erleben Rituale, die eine religiöse Dimension aufzeigen, aber auch andere, die im Alltag von Kleinkindern eine Rolle spielen.
Sie bekommen von allen Inhalten ein Skript.
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Eindrücke aus San Francisco (KI)
Wenige Tage vor der Unabhängigkeitserklärung der USA wurde auf der anderen Seite des nordamerikanischen Kontinents San Francisco gegründet. Unserer Referentin wurde vor den Toren San Franciscos geboren und führt uns durch die Geschichte der Heimatstadt ihrer Familie, die nicht erst mit der Grundsteinlegung von Mission Dolores 1776 beginnt. Virtuell besuchen wir prägende Orte dieser faszinierenden Stadt, die nach dem heiligen Franz von Assisi benannt und für ihre kulturelle Vielfalt bekannt ist.
Teilweise auf Englisch mit deutscher Übersetzung
This program in English:
Happy Birthday, San Francisco!
250 years of the City at the Golden Gate
Tuesday, April 21, 2026, 7 p.m. (CET)
Online (Zoom)
Just days before the US Declaration of Independence, San Francisco was founded on the other side of the North American continent. Born within miles of San Francisco, a Bay Arean guides us through her family's hometown. Its history began long before the cornerstone was laid at Mission Dolores in 1776. We virtually visit defining locations of this fascinating city, named after Saint Francis of Assisi and known for its cultural diversity.
In English with German translation
free of charge
Registration for online access at the keb Ulm-Alb-Donau
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Es werden Tugenden betrachtet, die aus den Exerzitien des Ignatius von Loyola abgeleitet und über den großen Mystiker hinaus in unseren Alltag hineinbuchstabiert werden. Alle genannten Haltungen verbindet eine passive Aktivität und aktive Passivität, alle sind nüchtern-trunken. Was verbindet sie noch? Was verbinden wir mit ihnen und was sie mit uns? Immer am dritten Dienstag des Monats.
Dienstag, 21.04.2026, 19.30 Uhr
Selbstbewusste Fügsamkeit
Sich entschieden einem Größeren zur Verfügung stellen
Das Bild des Paulus vom Leib und den vielen Gliedern lädt ein, das eigene Eingebundensein zu bedenken: eingebunden in eine Gemeinschaft, eingebunden in den Leib Christi, eingebunden in ein größeres Ganzes. Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machte könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden. Fügsamkeit ist ein solches Sich-Zur-Verfügung-Stellen. Es braucht dafür eine bewusste Entscheidung.
Dienstag, 19.05.2026, 19.30 Uhr
Ereignisoffenheit
Sich immer wieder neu überraschen lassen
Christi Menschwerdung ist „Ereignis“, etwas was unsere Vorstellung übersteigt. Es tritt uns etwas vor Augen, was unglaublich ist: Er-Äugnis. Wie können wir für Ereignisse offen bleiben? Etwa in der Hoffnung: Wir können nicht auf etwas hoffen, das wir „sehen“, sondern wir hoffen ganz offen auf bisher Ungesehenes.
Dienstag, 16.06.2026, 19.30 Uhr
Enthaltungsbereitschaft
Sich zurücknehmen, um sich wirklich einzubringen
Sich enthalten beginnt damit, sich zurück- und herauszuhalten, etwa in einem Streit. Statt diesen mit unbedachten Worten zu befeuern, ist oftmals schweigen besser. So heißt es in einem Lied: „Wenn einer zu schweigen beginnt, wo zu viele Worte sind, da fängt der Friede an.“ Ent-Haltung ist Einsicht, nichts aus eigener Kraft, Macht und Strategie zu können, sondern alles vom anderen, vom ganz Anderen, von Gott und seinem Heiligen Geist her zu erwarten. Wir können uns vorbereiten, um für den entschiedenen Augenblick bereit zu sein.
Dienstag, 21.07.2026, 19.30 Uhr
Gelassene Gespanntheit
Sich dem Vielerlei um des Einen willen entziehen
Wer seinen Blick nach innen wendet, kehrt sich nicht von der Wirklichkeit ab, sondern entwickelt eine besondere Gespanntheit im Wirklichkeitsbezug. Dies umfasst Wachheit und Aufmerksamkeit, eine Hellhörigkeit auf das kleinste Geräusch hin, eine dauernde, gerne auch entspannte Gespanntheit und Überraschungsfähigkeit. Von Innen kommt eine Hinordnung und Ausrichtung auf das Wesentliche. Wer sich im Vielerlei verliert, sollte sich nach Ignatius mit diesen seinen „ungeordneten Anhänglichkeiten“ auseinandersetzen.
Dienstag, 15.09.2026, 19.30 Uhr
Begrenztheitswertschätzung
Sich der Wunden als Hoffnungsluken bewusst werden
Ja, es gibt eine Würde der Wunden! Die Würde der Wunden ist unantastbar, und zwar in dem Sinne, dass niemand wegen seiner Wunden, Verletzungen, Arbeitslosigkeit, Depression usw. als ein Mensch mit weniger Wert gesehen werden darf. Der Mensch verliert seine Würde vor Gott auch im Leiden nicht. Wir stehen in der Gefahr, die Wunden rein negativ zu sehen und sie als Wertminderung menschlichen Lebens zu sehen. Das ist aber nicht der Blick und Maßstab Gottes. Er hat sogar eine besondere Wertschätzung für den Verwundeten.
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Kleinkinder lernen oft ganz zufällig, Spuren zu hinterlassen: Im Brei, im Badeschaum, auf einem Blatt Papier … Toll, was da alles entsteht. Es macht Spaß, unterschiedliche Materialien kennenzulernen und zu erleben, was man damit alles machen kann.
An diesem Vormittag lernen Sie unterschiedliche Praxisbeispiele kennen, die leicht zu übernehmen sind. Weil man sich alles viel besser merken kann, wenn man selbst beteiligt ist, probieren wir viele Dinge gleich gemeinsam aus.
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Bild: Caritas Ulm-Alb-Donau
Trennung und Scheidung sind sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ein tiefer Einschnitt in ihre Lebenssituation. Anhaltende Konflikte und Streit der Eltern stellen eine nicht zu unterschätzende Belastung für die kindliche und jugendliche Entwicklung dar. Heftige Gefühle wie Angst, Trauer, Wut, Schuld oder Scham begleiten diese Zeit der Krise. Wie können Sie als Mutter/ Vater in solch hoch belastenden Situationen gut für Ihre Bedürfnisse und die Ihrer Kinder sorgen? Sich als Elternteil mit diesen Themen auseinanderzusetzen, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle mit anderen Betroffenen auszutauschen und durch inhaltliche Impulse neue Perspektiven zu entwickeln, darum geht es in diesem Gruppenangebot.
Weitere Kurse:
18.9. / 25.9. / 2.10. / 9.10. / 16.10.2026
5 x freitags von 09.30 – 12.00 Uhr
Ehingen, Kolpinghaus, Hehlestraße 2
Leitung: Veronika Giebfried und Andreas Mattenschlager
3.11. / 10.11. / 17.11. / 24.11. / 1.12.2026
5 x dienstags von 16.00 bis 18.30 Uhr
Ulm, Psychologische Familien- und Lebensberatung, Spielmannsgasse 6
Leitung: Claudia Zerahn-Hartung und Johannes Bauer
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Das Familienleben mit mehreren Kindern stellt meist eine besondere Herausforderung dar. An zwei Abenden erhalten Mütter und Väter, Omas und Opas, mit Kindern/Enkeln bis 10 Jahren konstruktive Informationen und Antworten zu diesem spannenden Thema.
1. Geschwisterpositionen
Mittwoch, 22. April 2026, 19.30 – 22.00 Uhr
Der Große, die Kleine oder der Mittlere zu sein – jede Position hat ihre Bedeutung und ihre eigenen Bedürfnisse. Es ist hilfreich, mehr darüber zu wissen. Was können Eltern zu einem gelingenden Miteinander beitragen? Welche Haltung fördert ein positives Geschwisterklima und was trägt eher zu einer unguten Konkurrenz bei?
2. Geschwister: Liebe und Streit inklusive!
Mittwoch, 29. April 2026, 19.30 – 22.00 Uhr
Wie kommt es eigentlich zum (alltäglichen) Geschwisterstreit und wie können sich Eltern dabei verhalten? Sie erfahren, wie Geschwister lernen, ihren Streit selber zu lösen – und wann es doch das elterliche Eingreifen braucht.
Die beiden Abende bauen inhaltlich aufeinander auf, können jedoch auch einzeln besucht werden.
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Bild: keb-Ulm / Sarah Scharpf
Bei diesem Rundgang führen wir Sie in verborgene Winkel und werfen gemeinsam einen Blick zurück in die Vergangenheit. Außergewöhnliche und beeindruckende Lebenswege bedeutender Ulmer Persönlichkeiten lassen die Geschichte unserer Stadt sprühend lebendig erscheinen.
Lassen Sie sich berichten vom blühenden Barchenthandel, der den Reichtum in die Stadt brachte, von tüchtigen Schneckenbäuerinnen und deren alltäglichen Freuden und Sorgen und von mutigen Tüftlern und Erfindern, die mit ihrem Wirken und Schaffen die Stadtgeschichte maßgeblich mitgestaltet und durch ihr Lebenswerk bleibende Spuren hinterlassen haben.
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Wenn du einen Garten hast und eine Bibliothek, wird es dir an nichts fehlen, meinte einst Cicero. Diese Weisheit ist im Nachklang des Tags des Bieres und des Buches (23.04. zugleich der Georgstag) leicht zu erweitern: Wenn du in einer Brauerei sitzt und ein gutes Buch zur Hand, was um Himmels willen möchtest du anderes oder mehr haben? Der Bogen literarischer Zeugnisse über den Gerstensaft spannt sich vom Gilgamesch-Epos über die „vorletzte Ölung“ bei Jean Paul hin zu den leidenschaftlichen Genießern unter den Dichtern und Denkern wie etwa Hegel oder Schiller, aber auch Christian Schubart, dessen Stammkneipe der „Grüne Baum“ in Aalen war (heute „Bierhalle“), durch dessen Hinterausgang er über eine Gasse hinweg ohne Probleme die heimische Bettstatt erreichte.
Ab 17.00 Uhr Abendessenmöglichkeit.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Programmheft
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