Dieser Workshop richtet sich ausschließlich an Paare, die ihre Beziehung auf eine besondere Weise erkunden möchten. In einer kreativen und entspannten Atmosphäre entsteht durch Bilder, Symbole und Worte eine Collage, die ein Zukunftsbild Ihrer Partnerschaft sichtbar macht.
Die ausgewählten Motive sprechen oft Themen, Wünsche, Sehnsüchte und Ressourcen an, die sich nicht immer sofort in Worte fassen lassen.
Im anschließenden Austausch können neue Perspektiven und überraschende Erkenntnisse über die eigene Beziehung entstehen.
Ein Workshop voller Leichtigkeit, Inspiration und wertvoller Impulse für Ihren gemeinsamen Weg.
Eine Veranstaltung unseres Friedens-Schwerpunkts: Was dem Frieden in der Partnerschaft dient.
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Seine Eltern gaben ihm den Namen des Kriegsgotts Mars. Er sollte in der römischen Armee Karriere machen. Doch Martin entdeckte das Christentum für sich. Er suchte Frieden und wurde zu einem der bedeutendsten Heiligen der jungen Religion. Diese Präsentation wirft ein neues Licht auf die Person des Martinus. Sie zeigt auch dessen Wirkung auf Franz von Assisi und Menschen bis heute.
Bild: Martin als Soldat auf dem Kriegerdenkmal des Friedhofs bei der Pfarrkirche St. Martin in Unterkirchberg, Foto: Oliver Schütz
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Eine Trennung ist ein schmerzliches Ereignis, egal ob man sie selber will, weil ein Zusammenleben nicht mehr möglich scheint, oder ob man vom Partner/von der Partnerin verlassen wird. In beiden Fällen muss man Abschied nehmen: von dem/der Partner/in, vom bisherigen Alltag, der gemeinsamen Wohnung, vielleicht sogar von Kindern und nicht zuletzt von den Vorstellungen, die man sich von seiner Partnerschaft gemacht hat, den Wünschen und Sehnsüchten, die mit der Beziehung verbunden waren. Das alles tut weh.
Wenn die Trennung immer gewisser, der Scheidungstermin absehbar wird, steht dieses Ereignis wie eine Wand vor uns, die das gesamte Leben zum Stillstand bringt. Dem, was bisher war, droht ein abruptes Ende; was kommt, ist kaum vorstellbar, vielleicht scheint es sogar fraglich, ob es überhaupt weitergeht. Andere fiebern darauf hin, hoffen, dass dann endlich ein unerträglicher Zustand beendet ist, sind fixiert auf diese „Erlösung“.
So oder so, ob Wand oder Tor zur Freiheit, häufig kommt danach zuerst einmal ein Loch. All das Neue überrascht, fühlt sich fremd an, dem Alltag fehlt die Sicherheit, das Leben ist unvertraut und schwierig. Und es dauert seine Zeit, bis das Leben sich langsam neu strukturiert, ordnet und einspielt. Und doch ist ein Funktionieren zumindest der Kinder und des Berufes wegen angesagt.
So ist der Lebensübergang „Trennung“ einer der einschneidendsten; ihn gut zu bewältigen, wichtig für den weiteren Lebensweg. Das Alte zu verabschieden, ohne zu leugnen, was war, und das Neue zu entdecken, ohne alles Bisherige über den Haufen zu werfen, sind wichtige Voraussetzungen dafür.
An diesem Wochenende wollen wir uns Zeit nehmen und einen Blick auf die Phase der Trennung oder Scheidung werfen, um aus der Sicht von heute bewusst wahrzunehmen, was damals passiert ist mit uns. Es wird Raum geben, den eigenen Fragen nachzuspüren, aber auch Gelegenheit, aus anderen Geschichten Impulse für sich selber zu erhalten. Und wir werden uns in einer gemeinsamen Feier der Begleitung Gottes auf unserem Weg vergewissern.
Wir beginnen am Freitagabend um 18:00 Uhr mit dem Abendessen und enden am Sonntag nach dem Mittagessen um ca. 13:00 Uhr.
Ihre Trennung liegt erst wenige Monate zurück? Sie sind schon seit mehreren Jahren getrennt? Die Trennung erfolgte nach kurzer Beziehungszeit? Sie blicken auf viele gemeinsame Jahre zurück? Sie haben große Kinder, kleine Kinder, keine Kinder? Sie alle sind uns willkommen.
Wenn Sie Ihre Kinder mitbringen, werden diese während der Kurszeiten fachkundig betreut. Bitte beachten Sie daher, dass Ihre Kinder Betreuung gewohnt sein müssen und sie mind. 3 Jahre alt sein sollen.
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Spielgruppe, Krabbelgruppe, Miniclub…
…so unterschiedlich die Namen auch sind, das Miteinander ist immer bunt, anregend und wertvoll für die Kleinen und die Großen.
Etwa 50 dieser Gruppen betreuen wir im Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm.
Dann ist dieser 2-teilige Kurs genau richtig für Sie!
In Teil 1 gibt es viele Ideen für die Praxis, die ganz leicht übernommen werden können. Zusätzlich erwarten Sie Tipps und wichtige Informationen zur Organisation der Gruppe sowie pädagogisches Grundwissen rund um die Eltern-Kind-Gruppe.
In Teil 2 erhalten Sie Anregungen zum Jahreskreis und Kirchenjahr sowie wertvolle Theorie. Zusammen mit der praktischen Vorstellung eines eigenen Stundenentwurfes durch die Teilnehmer:innen ist dies eine wertvolle Fundgrube für Ihre Spielgruppe.
Verpflegung:
Bitte bringen Sie Ihr Mittagessen selbst mit. Getränke können vor Ort gekauft werden.
Teilnehmer, die an beiden Terminen teilgenommen haben, erhalten ein Zertifikat.
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Die Ulmer Jüdin Hanna starb 1344. Von vielen unbeachtet ist ihr Grabstein in der Rabengasse zu sehen. Er steht exemplarisch für das spannungsreiche Verhältnis von Juden und Christen in Ulm. Die jüdisch-christliche Geschichte steht bei diesem Gang durch die Stadt im Mittelpunkt. Dabei werden auch Motive aus der Oper "La Juive" von Halévy aufgegriffen, die im Theater Ulm zu erleben ist.
Aus Anlass der Opernaufführung von La Juive (Die Jüdin) im Theater Ulm.
Zusätzlicher Termin: Freitag, 13. November 2026, 16.00 - 17.30 Uhr, Anmeldung hier
Bild: Die neue Synagoge in Ulm am Weinhof (Foto: keb/Schütz)
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Die in Ulm geborene Hildegard Knef war ein Ausnahmetalent: Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin. Ende 2025 wäre sie 100 Jahre alt geworden. An diesem Abend wird in Liedern von Hildegard Knef und in Geschichten aus ihrem Leben erzählt: Ihr Weg von der Zeichnerin bei der Ufa zur Schauspielerin, ihre Erfolge am Broadway und als Autorin, ihre Erinnerungen an den Krieg, ihre Kindheit, ihre Ehen und Beziehungen zu Männern, ihre Ängste und Träume.
Informationen auf den Kulturseiten der Stadt Ehingen
Vorverkauf: im Kulturamt Ehingen im Franziskanerkloster Spitalstr. 30 (Tel. 07391 503 503), bei der Touristinfo Ehingen Marktplatz 1 oder an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online: www.reservix.de
Bild: Hildegard Knef, Foto: Nationalarchiv der Niederlande, Eric Koch/Anefo (gemeinfrei, Detail)
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Das metaphysische Dreieck von Gott, Welt und Seele mit Gott an der Spitze ist mit weitreichenden Folgen implodiert. Viele Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe. Manche Philosophen arbeiten heute mit Gedanken Platons an Modellen, die die Seins- und Sinnfrage wieder auf ein höchstes Sein und einen ewigen Sinn ausrichten.
Montag, 09.11.2026, 20.00 Uhr
Musik und Metaphysik
Das Singen der Dinge in der Unaussprechlichkeit der Welt
Vladimir Janélévitch nennt die Musik ein Blühen im Schweigen der Wüste und diese Wüstenblume sei selber eine Art geheimnisvollen Schweigens. Dies erinnert ein wenig an Wittgenstein, der forderte: „Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“ Wittgenstein befasste sich intensiv mit Musik. Die Unmöglichkeit, den Eindruck einer gehörten Melodie zu beschreiben, war für ihn Sinnbild der Grenzen der Sprache und der Möglichkeit ihres Überschreitens. Eine Übersicht in diesem weiten Feld und darüber hinaus ein Blick in die Schreibstuben, Garten- und Waldhäuschen großer Komponisten wie Palestrina, Biber, Bach, Beethoven, Bruckner und Mahler, der gleich drei Häuschen an verschiedenen Urlaubsorten hatte, eines idyllischer als der andere.
Die weiteren Veranstaltungen der Reihe:
Dienstag, 08.12.2026, 20.00 Uhr
Was ist „Substanz“? Was hat wirklich Substanz?
Karriere, Verfall und Wiedergeburt eines metaphysischen Grundbegriffs
„Substanz“ ist ein altehrwürdiger Terminus schon in den Anfängen abendländischen Denkens, etabliertes Leitwort der Philosophie durch die Zeit und gleichzeitig ihr ständiger Zankapfel, gerade im metaphysischen Feld, und schließlich ist die substantia philosophischer Grundbegriff der Theologie.
Samstag, 09.01.2027, 20.00 Uhr
Geist-Monist, kritisch-gelassener Optimist und hoffentlich Mensch
Leitvortrag 2027: Einladung zu einer persönlichen und intersubjektiven Sicht auf das neue Jahr
Hoffentlich sind wir Menschen mit viel Hoffnung im Herzen. „Geist-Monismus“ meint keine abgehobene Weltflucht oder Leibfeindlichkeit, sondern ein prophetischer Kontrapunkt gegen einen heute vorherrschenden Reduktionismus, Materialismus und Mechanizismus. Der Mensch ist kein bloßer materieller Reiz-Reaktions-Mechanismus, sondern zu unzähligen Bewegungen des Geistes befähigt: sich zurückbeugen auf sich selbst, Widersprüche zusammenfügen und aushalten und auseinanderhalten, die „Geister unterscheiden“ (Ignatius von Loyola) sowie bewerten im Nebeneinander, Durcheinander und Gegeneinander der Stimmen.
Dienstag, 09.02.2027, 20.00 Uhr
Die Monaden von Leibniz und ihre Wirkungsgeschichte
Denker, Dichter und Musiker der Entelechie
Goethe verhandelte die Lehre von den Monaden unter dem Begriff „Entelechie“, den schon Leibniz ausdrücklich als Synonym für „Monaden“ verwendete. Gustav Mahler fasst die Monaden in die musikalische Figur eines in sich kreisenden Doppelschlags, der sogenannten „circulatio“, die etwa seine Neunte Symphonie durchzieht. Auch viele Philosophen entwickelten die Monadologie weiter.
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Baustellenbedingt verhüllte Heiligenfiguren in der Wiblinger Basilika
Die Installation der Künstlerin Marianne Hollenstein setzt sich mit den Themen Verblendung, Vertreibung, Vernichtung und Erinnerung auseinander. Als Dialog mit der Geschichte eröffnet sie 88 Jahre nach den Novemberpogromen in Ulm Rückblicke, aber auch Ausblicke. Die Kunstwerke entstehen im Zusammenspiel mit der Baustelle in der Basilika Wiblingen. Dort sind Figuren und Altäre zurzeit verhüllt, was wiederum zum Thema Verblendung im Christentum führt.
Veranstaltungen zur Installation:
Lecture-Performance mit Musik, Impulsen und Texten von Jehuda Amichai
Dienstag, 10. November 2026, 18.00 Uhr
Ulm, Basilika Wiblingen, Schloßstr. 36
Zur Eröffnung der Installation sind Texte des israelischen Dichters Jehuda Amichais zu hören, geboren 1924 in Würzburg, emigriert 1936 nach Jerusalem, gestorben 2000. Amichais Werke sind untrennbar verbunden mit seinen traumatischen Erlebnissen in den Jahren des Nationalsozialismus und in mehreren arabisch-israelischen Kriegen. Er gilt als einer der bedeutendsten modernen israelischen Dichter. Neben Lesungen seiner Texte gibt es Musik und Impulse, die auch Bezug auf die Kunst-Installation in der Basilika nehmen.
Mitwirkende:
Führungen durch die Kunst-Installation
Ulm, Basilika Wiblingen, Schloßstr. 36
Sonntag, 15.11.2026, 15.00 – 16.00 Uhr
Sonntag, 22.11.2026, 11.45 – 12.45 Uhr (nach dem Gottesdienst)
Die Führungen setzen sich mit der Installation VER_BLENDUNG / DE_LUSION von Marianne Hollenstein auseinander. Sie zeigen Bezüge zum historischen Verhältnis zwischen Christen und Juden und zum Vorwurf der Verblendung auf. Durch Hinsehen wird ein neues Verständnis ermöglicht.
Führung: Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker
Eintritt frei, ohne Anmeldung
Das Kunstprojekt wird gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Ulm und die Seelsorgeeinheit Basilika Wiblingen
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Bild: Canva pro
Miteinander Singen ist eine der ältesten Formen der Kommunikation.
Circle Singing ist eine einfache, spielerische und fehlerfreundliche Form des Singens, die Freude und Gemeinschaft fördert.
Gemeinsam entdecken wir Neues über Atmung und Körper, probieren die eigene Stimme aus und erleben Verbindung und Begegnung im Singen von Kanons und Circlesong-Improvisationen.
Genießen Sie das miteinander Klingen wie auch die geteilte Stille, das Eintauchen in den Moment, den Raum und das Singerlebnis mit den Menschen im Kreis.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Bequeme Kleidung ist von Vorteil.
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Eltern mit Kindern im Alter von 2 bis 12 Jahren erhalten eine praktische, ganzheitlich orientierte Erziehungshilfe.
Kinder sollen heute eigenständig, verantwortungsvoll, kooperativ und lebensfroh groß werden. Eltern suchen deshalb nach Wegen, mit ihren Kindern partnerschaftlich umzugehen, dabei aber auch die notwendigen Grenzen zu setzen. Es ist ein Balanceakt, der nicht immer leicht fällt. Hier setzt der Elternkurs „Kess-erziehen“ an.
Die Themen der 5 Kurseinheiten:
Der Kurs ist förderfähig im Rahmen des STÄRKE-Programms und daher für Väter, Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Familien mit Zwillingen, … aus dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm auf Anfrage kostenlos.
Bei diesem Kurs können Gutscheine für Elternbildung der Stadt Ulm eingelöst werden.
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Flyer
Zu den Angeboten im Flyer "Familie - Erziehung - Leben" geht es hier.
Zu den Angeboten im Flyer "Beziehung - Liebe - Kultur" geht es hier.
Die Flyer können unten als PDF heruntergeladen werden.
Programmheft
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